Lachsfrühstück statt Zugchaos

Statt Zugchaos mit kalorienreichem Frühstück beim nächsten Bäcker, heißt es seit Anfang Juli: aufstehen, duschen und erst einmal entspannt frühstücken. Ein Luxus, den ich zu schätzen weiß und nicht mehr missen möchte. Besonders wenn es um Lachsfrühstück geht.

Vorbei sind die Tage, an denen um 5:30 Uhr der Wecker geklingelt hat und ich schnell unter die Dusche gesprungen bin, damit ich es um Punkt Sechs Uhr aus dem Haus schaffe. Stattdessen klingelt mein Wecker nun um Sieben, wobei ich um die Zeit meistens schon von alleine aufgewacht bin. Da im Home Office jeglicher Schminkversuch verschwendete Zeit ist, habe ich sogar einen Stressfaktor weniger am Hals. Stattdessen kümmere ich mich nach meiner allmorgendlichen Dusche lieber um mein Frühstück, was heute allerdings auch eher von der anspruchslosen Sorte war. Zwei Scheiben Walnussbrot, etwas Frischkäse und eine Packung Räucherlachs. Zum Schluss noch ein bißchen Meerrettich, Gurke und Weichkäse. Lachs ist für die Low-Carb-Ernährung übrigens wunderbar geeignet. 100 Gramm von dem Fisch haben etwa 18 Gramm Eiweiß, noch dazu ist er ziemlich fettig, was bei Low Carb ja ebenfalls erwünscht ist.

Räucherlachs ist für Low Carb gut geeignet. Allerdings muss man bei dem Salzgehalt etwas aufpassen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 598 kcal
Eiweiß: 55 g
Fett: 40 g
Kohlehydrate: 5 g

Mein Frühstück esse ich immer in meinem Wohnzimmer und stöbere dabei auf YouTube, um zu sehen, was wieder in der Weightloss-Szene passiert ist. Ein bisschen Drama am Morgen schadet ja nicht, solange es nicht das Eigene ist.

Kaffee für das Montagsmeeting

Um Acht stand schon das erste Telefonat mit einem Kollegen an. Schließlich gibt es bei einem neuen Job viel zu lernen und neue Tools sind mit einer kleinen Demonstration immer etwas leichter zu verstehen. Das kleine Tutorial dauerte tatsächlich etwas länger, somit war im Anschluss auch schon Zeit für ein bißchen Kaffee, bei dem der letzte Rest Sahne zum Einsatz kam.

Kaffee schmeckt in verrückten Kuhtassen besonders gut. © Christina Deinhardt

Das perfekte Getränk für das Morgenmeeting mit dem Team. Ein paar Stunden später, musste schließlich eine halbe Low-Carb-Waffel vernichtet werden. Zusammen mit süßer Soße, zuckerfrei, und den letzten Brombeeren.

Kalorien: 239 kcal
Eiweiß: 18 g
Fett: 14 g
Kohlehydrate: 10 g

Pseudo Oyakodon ohne „Don“

Bei Oyakodon (親子丼) handelt es sich um ein einfaches, japanisches Gericht mit etwas makaberen Namen. „Oya“ (親) bedeutet „Eltern“ und „Ko“ (子) steht für das „Kind“. Eltern und Kind also, doch was ist damit gemeint? Das Wort Eltern bezieht sich auf das Huhn des Gerichts und das Kind auf das Ei. Man führt Eltern und Kind also beim Kochen wieder zusammen. Ich sag ja… Etwas makaber. Das Don (丼) kommt übrigens von Donburi (丼物). Dabei handelt es sich um eine Mahlzeit, bei der Reis in eine Schüssel gefüllt und mit anderen Zutaten bedeckt wird. Oyakodon ist also Reis bedeckt mit Huhn und Ei. Gewürzt wird hauptsächlich mit Sojasoße, Sake, Gemüsebrühe und Mirin, also süßem Reiswein.

Pseudo Oyakodon mit Salat und Indian Curry Sauce. © Christina Deinhardt

Allerdings habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Statt Reis gab es bei mir – wie so oft – Salat, auf Sake und Mirin habe ich verzichtet und anstelle des normalen Zuckers kam etwas Birkenzucker, der deutlich weniger Kalorien hat und sogar Diabetiker geeignet ist, zum Einsatz. Das Ei wurde zusammen mit dem Huhn und den Zwiebeln gebraten und zum Schluss durfte noch etwas zuckerfreie und kalorienarme Currysoße auf das etwas andere Rührei. Insgesamt war das Gericht nicht so süß wie das japanische Original aber trotzdem hat es mir sehr gut geschmeckt. Und die Werte können sich sehen lassen:

Kalorien: 487 kcal
Eiweiß: 64 g
Fett: 20 g
Kohlehydrate: 17 g

Ein kohlehydratarmer Start in die Woche

Mit Pizza, Chips und süßem Cappuccino war das Wochenende ungewöhnlich High Carb für mich. Da kommt ein Tag mit möglichst wenig Kohlehydraten genau richtig. Noch dazu waren alle Gerichte einfach auf den Teller gezaubert und gleichzeitig ziemlich lecker. Genau darauf lege ich wert bei meiner Ernährungsumstellung, denn das Essen soll schließlich nicht zur Qual werden. Sonst ist es mit dem Durchhalten schwer. Auch das Kochen muss Spaß machen und darf nicht nerven. Vermutlich ist das ein besonders wichtiger Punkt bei einer gesunden Ernährung. Frisch gekocht ist schließlich deutlich nährstoffreicher, denn in den verarbeiteten Produkten der Industrie habe ich weniger Einfluss drauf, was im Essen wirklich drin steckt. Natürlich greife ich durch die verschiedenen Brote und Süßigkeiten auf industrielle Lebensmittel zurück, aber solange ich es nicht übertreibe, bin ich hoffentlich auf der sicheren Seite. Selbst kochen hat natürlich noch einen anderen Vorteil: Essen schmeckt besser, wenn es am Ende auch noch halbwegs anständig auf dem Teller aussieht.

Kalorien insgesamt: 1324 kcal
Eiweiß: 136 g
Fett: 74 g
Kohlehydrate: 33 g

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