Schlemmen beim Japaner

Mit Freunden essen gehen ist etwas Schönes und trotz der Ernährungsumstellung möchte ich nicht darauf verzichten. Kalorien zählen ist zwar nicht wirklich möglich, aber manche Restaurants haben tatsächlich Speisen, die für Low Carb geeignet sind, ohne, dass man auf einem langweiligen Salat sitzen bleibt. Besonders einfach ist die Auswahl beim Japaner.

Gestern Abend habe ich mich mit einer Freundin aus meiner Studienzeit getroffen. Da wir zusammen essen gehen wollten, war tagsüber nicht viel geplant, denn ich wollte im Restaurant ohne schlechtes Gewissen schlemmen. Ich habe mich also für ein einfaches Frühstück mit zwei Scheiben Toastbrot, Frischkäse, Ziegenkäse und etwas Gurke entschieden.

Belegtes Toastbrot als einfaches Frühstück. © Christina Deinhardt

Kalorien: 436 kcal
Eiweiß: 42 g
Fett: 35 g
Kohlehydrate: 4 g

Bis zum Abend ohne Mahlzeiten durchzuhalten wäre ziemlich schwierig gewesen, darum gab es im Laufe des Nachmittags noch eine Packung Eiweiß-Chips zum Knabbern. Die Chips sind ziemlich lecker und eine schöne Alternative zu normalen Kartoffelchips, allerdings sind die Packungen für den Preis ziemlich klein.

Eine Packung Protein-Chips enthält 75 Gramm. © Christina Deinhardt

Kalorien: 436 kcal
Eiweiß: 42 g
Fett: 35 g
Kohlehydrate: 4 g

Ein teurer Stadtbummel

Das Restaurant unserer Wahl war direkt in der Innenstadt, darum habe ich die Gelegenheit genutzt und bin vorher noch etwas shoppen gegangen – nein, es ging nicht in die nächstbesten Klamottenläden. Meine erste Anlaufstelle war eine Elektronikkette, denn meine Bluetooth-Köpfhörer funktionieren seit einem heftigen Absturtz nicht mehr richtig und ich wollte mir neue besorgen. Dieses Mal wollte ich dabei nicht aufs Geld achten, da die günstigen Modelle bisher relativ schnell den Geist aufgegeben haben – auch ohne direkten Kontakt mit dem Boden. Meine Wahl fiel schließlich auf ein ziemlich teures Modell – ich kann es noch gar nicht richtig glauben, dass ich so viel Geld für Kopfhörer ausgegeben habe, mein innerer Geizhals schürt noch immer das schlechte Gewissen! Zur Sicherheit habe ich gleich noch eine Versicherung abgeschlossen, bei der auch selbstverschuldete Schäden abgedeckt sind. Ich werde sie nun ein paar Tage testen, denn als ich sie mit meinem Smartphone verbunden habe, gab es ein paar Startschwierigkeiten.

Form, Farbe, Klang und Funktionen haben mir bei dem Kopfhörer-Modell sehr gut gefallen. © Christina Deinhardt

Neben den Kopfhörern habe ich mir außerdem – bei einem anderen Laden – noch etwas vegane Seife und festen Haar-Conditioner gekauft. Leider konnte ich im Laden selbst nicht testschnuppern – ein kleiner Nachteil der Masken–, doch die Verkäuferin hat mich gut beraten und mir die Gerüche sehr ausführlich beschrieben. Zuhause konnte ich mich von meiner Auswahl selbst überzeugen und ich bin sehr zufrieden mit meinem Kauf.

Vegane Seife, die nach Honig und Karamel sowie einer frischen Meeresbrise riecht. Auch der Conditioner hat einen angenehmen, frischen Geruch. © Christina Deinhardt

Japanische Leckerei mit Cheatgetränk

Wenn ich mit Freunden zu einem Restaurant gehe, informiere ich mich zur Vorbereitung über die angebotenen Gerichte. Heutzutage geht das sehr gut, da die meisten Gaststätten ihre Speisekarten online verfügbar haben. Beim Japaner ist es sogar recht einfach sich an die Low-Carb-Ernährung zu halten, denn meistens gibt es Sashimi, also rohen Fisch ohne Reis. Auch bei den Vorspeisen lässt sich meistens etwas finden, entweder Algensalat, Edamame oder gegrillte Fisch- und Fleisch-Spieße.

Eine Portion Yakitori mit Sake – also gegrillter Lachs. © Christina Deinhardt

Ich habe mich für Yakitori mit Lachs als Vorspeise und Thunfisch-Sashimi als Nachspeise entschieden, allerdings hat mich bei der Vorspeise der Name ziemlich verwirrt. Schon seit ein paar Jahren lerne ich Japanisch und habe somit schon einige Vokabeln angesammelt. Genau aus dem Grund war ich mir bei Yakitori mit Sake ziemlich unsicher, was ich da genau bestellt habe, denn Yakitori (焼き鳥) bedeutet eigentlich „Gegrilltes Geflügel“, doch Sake(鮭) bedeutet Lachs. Dass im modernen Sprachgebraucht mittlerweile auch gegrillter Fisch und andere Fleischsorten so genannt werden, war mir ehrlichgesagt nicht klar. Übrigens gibt es einen schönen japanischen Zungenbrecher rund um „Tori“, der schon seit vielen Jahren den Startschirm meines Smartphones schmückt, obwohl er total sinnlos ist. Ausgesprochen klingt er so: Niwa niwa niwa Niwatori ga iru. (庭には二羽鶏がいる。) Übersetzt bedeutet das: Im Garten sind zwei Hühner. Aber genug von meiner Japanisch-Begeisterung.

Eine wunderschöne Portion Thunfisch-Sashimi. © Christina Deinhardt

Nach dem Essen haben wir uns noch ziemlich lange unterhalten, wobei wir noch ein paar Getränke bestellten. Auch ich habe mir ein Cheatgetränk erlaubt, zusätzlich gab es später auch noch einen Kaffee mit etwas Milch. Den Abend habe ich sehr genossen und ich hoffe, dass wir zusammen noch viele andere Restaurants ausprobieren werden.

Aperol Spritz ist eines meiner Lieblingsgetränke beim Weggehen. © Christina Deinhardt

Die Nährwerte und Kalorien kann ich dieses Mal wirklich schlecht einschätzen, weswegen ich diesmal eine Ausnahme mache und keine Kalorien zähle. Vermutlich bin ich aber ein wenig über das Ziel hinausgeschossen und an diesem Wochenende achte ich auch nicht auf meine Fastenintervalle – das war’s wohl mit dem strengen Plan. Ich schäme mich nicht dafür, allerdings will ich in den nächsten Tagen wieder besonders gut auf meine Makros achten. Zur Kontrolle habe ich mich heute Morgen gleich noch einmal auf die Waage gestellt und dort gab es keine bösen Überraschungen – das Gewicht hat sich nicht verändert.

Zum Abschluss gab es noch einen Kaffee mit etwas Milch.

Ein Kommentar zu “Schlemmen beim Japaner

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