Endlich wieder Chipstag!

Die Lust wurde immer größer. Also habe ich heute – bevor es eskaliert – endlich wieder einen leckeren Chipstag eingelegt. Aber keine Sorge, auch heute bin ich meinen Markos treu geblieben und ich konnte meinen salzigen Lieblingssnack ganze ohne schlechtes Gewissen genießen.

Beim letzten Einkauf hat mir die Gemüseverkäuferin einen Apfel geschenkt. Eigentlich eine wirklich liebe Geste, doch Äpfel gehören nicht zu meinem Lieblingsobst. Gesagt habe ich das natürlich nicht, denn ich will ja nicht undankbar sein. Außerdem sind geschenkte Äpfel super, um sie in ein Müsli zu schnibbeln, was ich heute Morgen auch getan habe. Dazu gab es noch etwas Skyr, einen Löffel Protein-Müsli und einige Schoko-Drops. So schmecken mir sogar frische Äpfel sehr gut.

Einen geschenkten Apfel schmeißt man nicht weg, sondern schnibbelt ihn ins Frühstück. © Christina Deinhardt

Kalorien: 272 kcal
Eiweiß: 26 g
Fett: 12 g
Kohlehydrate: 10 g

Meine liebsten Snacks

Bevor es mit meinen heißgeliebten Chips losging, habe ich mir den Vormittag mit einem Hafermilchkaffee und einem Hörnchen versüßt. Das war auch wirklich nötig, denn auch heute habe ich wieder an meinem Fachbeitrag gebastelt und dabei war Nervennahrung dringend nötig.

Hafermilchkaffee und ein süßes Low-Carb-Hörnchen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 201 kcal
Eiweiß: 14 g
Fett: 12 g
Kohlehydrate: 7 g

Einige Zeit später, war es dann aber endlich soweit: Mein besonderer Snacktag hatte begonnen. Da stellt sich mir die Frage: Was gibt es Besseres und Gefährlicheres als eine Tüte Chips? Einmal geöffnet und schon ist man verdammt; die Packung muss Chip für Chip leergegessen werden. Zumindest geht es mir so, denn Chips sind mein absoluter Lieblingssnack. Um gar nicht erst in Versuchung zu geraten, eine riesige Packung in mich hineinzustopfen, kaufe ich nur noch die kleinen 50-Gramm-Packungen. Klar, die sind zwar teurer, verhindern aber sinnlose Fressattacken – zumindest in meiner Welt. Mittlerweile ist es sogar schon einige Wochen her, dass ich das letzte Mal einen Chips-Sonntag eingelegt hab – dabei spreche ich von richtigen Chips und nicht von der Low-Carb-Variante, denn im Geschmack sind sie einfach nicht vergleichbar. Doch heute waren mir Eiweiß-Chips wirklich egal. Stattdessen wollte ich die salzigen Kartoffelchips mit künstlichem Paprikageschmack. Und was soll ich sagen? Die kleine Tüte hat sich wirklich gelohnt.

Eine kleine Schüssel Chips nur für mich! © Christina Deinhardt

Kalorien: 269 kcal
Eiweiß: 3 g
Fett: 18 g
Kohlehydrate: 24 g

Ein chaotischer Teller

Am Nachmittag habe ich den Rest des Putengeschnetzelten aufgebraucht. Eigentlich wollte ich die letzte Portion von meinem Crowdbutchering-Huhn zubereiten, doch da die Metzgerin es besonders gut mit mir gemeint hatte, ist von dem Putenfleisch von gestern ziemlich viel übriggeblieben. Statt knusprigem Hühnerschenkel gab es also ein Omelett aus den letzten beiden Eiern, Frühlingszwiebeln und der Pute. Als Beilage habe ich mir einen Salat aus eingelegter roter Bete, dem restlichen Feta vom Shakshuka und Gurke gemacht. Na, wenn das Mal kein Resteessen war. Leider ist mir das Omelett in der Pfanne zerfallen – was ich „elegant“ mit einer Scheibr Gouda vertischen wollte – und somit ist es auf dem Teller etwas chaotisch geworden. Lecker war es aber trotzdem.

Sieht zwar chaotisch aus, war aber sehr lecker. © Christina Deinhardt

Kalorien: 815 kcal
Eiweiß: 80 g
Fett: 49 g
Kohlehydrate: 7 g

Mein eigener Olivenbaum

Seitdem ich das düstere Studentenleben hinter mich gelassen habe, interessiere ich mich sehr für alternative Landwirtschaft und bin immer auf der Suche nach Projekten, die man unterstützen kann. Zum Beispiel gehe ich für Gemüse und Fleisch meistens bei meinem Gemüsehändler und bei meinem Metzger einkaufen. Der Gemüsehändler bezieht viele Produkte aus der Region, zum Beispiel aus dem Nürnberger Knoblauchsland, das ja quasi vor der Haustür liegt. Auch der Metzger ist dafür zertifiziert, dass er nur Tiere aus der Umgebung aussucht und diese selbst schlachtet. Solche Läden unterstütze ich wirklich gerne, doch suche ich auch für andere Bereiche einen Ersatz. Schon seit einiger Zeit verzichte ich beispielsweise auf Olivenöl, da bei der Ernte jedes Jahr Millionen von Zugvögeln sterben, da sie nachts von den Erntemaschinen aufgesaugt werden.

Ich durfte heute einem Olivenbaum und einem Pilzblock einen Namen geben. Ich freu mich schon auf die Ernte. © Christina Deinhardt

Doch mit Crowdfarming habe ich nun hoffentlich eine Möglichkeit gefunden, um wieder in den Genuss des leckeren Öls zu kommen. Seit heute bin ich also stolze (Adoptiv-)Besitzerin eines Olivenbaums in Spanien, der auf einem nachhaltigen und umweltbewussten Hain steht. Für das Geld bekomme ich im Dezember sechs Liter Bio-Olivenöl geliefert, wovon ich ein paar kleine Flaschen verschenken werde, denn ich alleine kann so viel Öl unmöglich aufbrauchen. Neben dem Baum habe ich auch einen Pilzblock mit Shiitake-Pilzen adoptiert. Mal sehen, was am Ende dann auch wirklich bei mir ankommt. Zum Glück kann die Partnerschaft jederzeit beendet werden, sollte ich unzufrieden sein. Auf jeden Fall finde ich es ganz reizend, dass man dem adoptierten Baum und Block einen Namen geben darf.

Kalorien: 1.557 kcal
Eiweiß: 123 g
Fett: 91 g
Kohlehydrate: 57 g

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