Steak mit Allerlei

Abnehmen macht am meisten Spaß, wenn man so richtig schön schlemmen kann und genau das war für heute geplant. Vom Frühstück über den Snack bis hin zum Mittagessen gab es heute besonders leckere Speisen, wobei das Rumpsteak das absolute Highlight des Tages war.

Schon in der Früh habe ich mit der Schlemmerei angefangen; es gab eine Schüssel leckerer Erdbeeren. Die kleine Schale hatte mich gestern beim Gemüseladen regelrecht verführt und als ich erfahren hab, dass die Beeren aus dem Knoblauchsland – also der Nürnberger Umgebung – kommen, musste ich einfach zuschlagen. Dazu gab es noch etwas Skyr, einen Löffel Coffee Curd und ein paar zuckerfreier Schoko-Drops. Beim Essen habe ich mir dann entspannt einen neuen Film angesehen, der allerdings ziemlich dämlich war. Aber ich wollte ja eh nur leichte Unterhaltung, bei der ich das Hirn nicht anstrengen muss. Dabei habe ich aber wieder einmal festgestellt, dass ich US-amerikanischer Humor nicht unbedingt lustig finde. Da bleibe ich lieber bei britischer Comedy, den mit schwarzem Humor komme ich deutlich besser klar.

Eine Schüssel mit Erdbeeren gab es zum Frühstück. © Christina Deinhardt

Kalorien: 292 kcal
Eiweiß: 25 g
Fett: 8 g
Kohlehydrate: 28 g

Tag der Kohlehydrate

Wenn man sich für Low Carb oder Keto interessiert, findet man oft den Hinweis, dass ab und zu ein Kohlehydrat-Tag eingelegt werden sollte. Ansonsten besteht nämlich die Gefahr, dass der Stoffwechsel herunterfährt. Manche nennen das den „Refeed-Day“. An diesem Tag sind Kohlehydrate Pflicht, dafür sollten die Fette herunterschraubt werden. Auf diese Weise wird dem Körper signalisiert, dass er nicht in einer Hungersnot steckt und es keinen Grund für den Sparmodus gibt. Sonst passiert schließlich gar nichts mehr und das ist auch gerne ein Grund für ein Abnehm-Plateau. Bisher habe ich nur selten Refeed-Days eingelegt und wenn eher spontan. Aber ich will ab jetzt versuchen, am Sonntag regelmäßig eine Low-Carb-Pause einzulegen. Darum war heute auch genau der richtige Tag, um wieder einen Chipsday einzuplanen – klar, das sind vielleicht nicht die besten Kohlehydrate, aber dafür ziemlich leckere! Zusätzlich gab es auch noch einen Kaffee mit Kaffeesahne, den aber nicht fotografiert habe.

Eine Portion Chips. © Christina Deinhardt

Kalorien: 395 kcal
Eiweiß: 17 g
Fett: 25 g
Kohlehydrate: 27 g

Schlemmen, aber richtig!

Mittags war es endlich Zeit für mein Steak, das ich in der Heißluftfritteuse zubereiten wollte. Das Fleisch habe ich also mit etwas Öl und Salz bestrichen und anschließend für zwanzig Minuten frittiert. Auch der Kürbis durfte mit in die Fritteuse, ebenfalls mit Öl und Salz bestrichen. Beides habe ich nach zehn Minuten umgedreht, damit jede Seite schön gebraten werden konnte. Zusätzlich gab es noch gebratene Pilze, etwas Salat und eine Salzkartoffel. Da ich keine Soße dazu gemacht habe, gab es noch etwas zuckerfreies Ketchup über den gerösteten Kürbis. Zum Schluss kam noch eine Prise Parmesan über die Pilze. Auf das Ergebnis bin ich richtig stolz, die Portion sieht zwar nicht besonders schön aus, aber geschmeckt hat es richtig gut. Das Steak ist in der Fritteuse auch wirklich lecker geworden, allerdings darf es beim nächsten Mal etwas blutiger sein.

Ein dekadentes Mittagessen mit Steak, Kürbis, Kartoffeln und Pilzen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 693 kcal
Eiweiß: 61 g
Fett: 31 g
Kohlehydrate: 39

Noch ein träger Tag

Heute hat die Migräne sich noch einmal gemeldet, allerdings nicht so schlimm wie am Freitag. Trotzdem habe ich den Tag für Nickerchen und Entspannung genutzt, draußen war es mir eh viel zu warm. Ab Morgen muss es dann aber wieder losgehen mit der Bewegung!

Kalorien insgesamt: 1.380 kcal
Eiweiß: 103 g
Fett: 64 g
Kohlehydrate: 94 g
Wasser: 2350 ml

14 Kommentare zu „Steak mit Allerlei

  1. Ich mag das Steak Medium…. was meinst Du, wie lange wäre das im AF? 7min je Seite? Auf höchster Temp? Ich habe bisher nur Hähnchen ausprobiert, auch einmal ein ganzes. Das wurde auch super.👍
    Die Pause soll wirklich helfen, habe ich auch gelesen. Letztendlich geht es immer um die Kalorienmenge.
    Weiterhin viel Erfolg.🍀

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    1. Ich hab mich diesmal stumpf an das einprogrammierte Steak-Programm gehalten. Das waren zehn Minuten für jede Seite bei 200°. Das nächste Mal werde ich es aber mit sechs oder sieben Minuten ausprobieren. Ein ganzes Hühnchen habe ich bisher noch nicht ausprobiert.

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      1. 60 min….war perfekt…..wichtig, erst auf die Brust legen, nach 30 min auf die andere Seite legen…. war knusprig von außen und zart von innen.
        Ich denke, dass man mit seinem Airfryer experimentieren muss. Meiner ist eh schon 5 Jahre alt.

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      2. Für ein ganzes Huhn hat mein AF extra so einen Bratspieß, der sich dreht. Den habe ich jedoch noch nie verwendet. Außerdem habe ich für Pommes so eine Trommel, die sich ebenfalls dreht, doch bei meinen winzigen Portionen, verwende ich einfach das Röstgitter. Aber die Trommel will ich auch irgendwann ausprobieren. Den AF habe ich erst Anfang des Jahres gekauft, darum bin ich quasi noch ein Newbie. Aber Du hast auf jeden Fall Recht! Man muss experimentieren, was ja auch wirklich Spaß macht.

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      3. Ich hab den GourmetMAXX. Der ist quasi ein kleiner Ofen mit Blech, Röstgittern, Drehvorrichtung und dazu passendem Zubehör. Es gibt einen großen Drehspieß, ein Drehgestell für viele kleine Spieße und eine Pommestrommel.

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      4. Puuuh! Also für Zwei auf jeden Fall. Man kann das Blech als Auffangblech verwenden. Also Fleisch auf zwei Röstgitter übereinander reinpacken und das Blech zum Auffangen vom Fett. Ich glaub ich hab insgesamt drei Röstgitter, die man gleichzeitig verwenden könnte. Kommt halt natürlich auf die höhe des Fleisches an. Aber alles ist eigentlich auch groß genug, um zwei Portionen auf ein Blech zu packen, wenn ich jetzt von der Größe meines Steaks von heute ausgehe. Und gleichzeitig habe ich oben drüber den Kürbis geröstet. Hat prima geklappt. Das Ding ist ziemlich groß. Kann morgen gerne Mal ein Photo in den Blog packen. 🙂

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    1. Mein AF hat ein Steakprogramm, das mit insgesamt 20 Minuten bei 200° eingestellt ist. Also nach 10 Minuten habe ich das Fleisch umgedreht. Das Steak ist auch wirklich gut geworden, schön saftig und weich. Aber ich mag es eigentlich etwas blutiger, darum werde ich es das nächste mal mit sechs oder sieben Minuten ausprobieren.

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