Brot und keine Spiele

Brot ist lecker und schnell zu einer Mahlzeit zusammengeschustert. Keine Sorge, ich rede natürlich von meinem heißgeliebten Walnussbrot und nicht von Kohlehydratbomben, die meine Makros sprengen würden.

*Disclaimer: Es werden Produktnamen gezeigt, weswegen der Beitrag eine unbeabsichtigt werbende Wirkung auf den Leser haben könnte. Mit den Unternehmen besteht keine Absprache und die Produkte habe ich selbst bezahlt.*

Da ich gestern ausnahmsweise eine Dose Frühstücksfleisch angebrochen habe, muss der Inhalt nun zügig aufgebraucht werden. Aus diesem Grund gab es heute Morgen wieder belegte Brote; die eine Scheibe mit Fleisch und Senf, die andere mit dem restlichen Streichcamembert. Eigentlich müsste mein Magen sich an dieses Frühstück schon gewöhnt haben, doch heute fand er die Lebensmittelauswahl nicht ganz so toll und das Gemurre durfte ich mir anschließend den ganzen Tag über anhören. Vermutlich war das die Rache für die scharfe Chilipaste, die ich gestern gegessen habe, denn seitdem ich meine Ernährung umgestellt habe, esse ich nur noch selten scharfe Speisen – mein Magen ist in den letzten Monaten also bestimmt etwas verweichlicht. Nichtsdestotrotz habe ich mein kleines Frühstück genossen und im Anschluss ging es direkt an die Arbeit, da ich ein paar Meldungen startklar machen musste.

Belegte Brote für ein schnelles Frühstück. © Christina Deinhardt

Kalorien: 575 kcal
Eiweiß: 54 g
Fett: 37 g
Kohlehydrate: 3 g

Wenig Zucker und doch zu süß

Für meinen Vormittagssnack habe ich heute wieder tief in meine Riegelkiste gegriffen. Der Proteinriegel meiner Wahl klang sogar äußerst verlockend: Er sollte angeblich nach einem Blaubeer-Muffin schmecken. Leider entpuppte sich der Riegel aber als Enttäuschung, denn er war für meinen Geschmack einfach viel zu süß und hatte nicht viel von Blaubeeren oder Muffins. Natürlich erwarte ich von den Riegeln keine Wunder, schließlich ist es nicht unbedingt einfach die ungesunden Vorbilder nachzuahmen. Einige Riegel schaffen diese Mission zwar ganz gut, doch andere sind eher eine geschmackliche Enttäuschung und lohnen sich nur, wenn man einen Eiweißboost benötigt. Der Blaubeermuffin-Riegel war also im geschmacklichen Bereich wenig erfolgreich, was bestimmt auch dran liegt, dass ich übermäßige Süße noch nie so richtig mochte. Immerhin konnte ich den unangenehme Geschmack mit einer leckeren Tasse Kaffee herunterspülen.

Leckerer Kaffee mit nicht ganz so leckerem Riegel. © Christina Deinhardt

Kalorien: 228 kcal
Eiweiß: 24 g
Fett: 9 g
Kohlehydrate: 9 g

Vegetarischer Schnitzelburger

Für mein Mittagessen habe ich mir heute einen einfachen Low-Carb-Burger gemacht, allerdings ohne Hackfleisch. Stattdessen gab es ein veganes Schnitzel, das ich zusammen mit etwas Bergkäse angebraten habe. Ganz vegan war die Mahlzeit also nicht. Ansonsten gab es noch ein paar Salatblätter, etwas vegane Mayo und einen Kleks Senf. Einfach aber lecker! Beim Essen habe ich mir ein paar interessante Videos über Verschwörungstheorien angesehen. Ich mag solche Themen ja wirklich gerne, finde sie aber auch ein wenig beängstigend, denn es ist gruselig was manche Leute dort draußen für bare Münze halten.

Ein vegetarischer Schnitzelburger. © Christina Deinhardt

Kalorien: 577 kcal
Eiweiß: 45 g
Fett: 47 g
Kohlehydrate: 13 g

Rückzug ist nicht immer schlecht

Nach der Arbeit ging es kurz zum Einkaufen, wobei ich gleich noch einen kleinen Spaziergang gemacht habe. Montags findet ja eigentlich regelmäßig das Treffen mit der Larp-Gruppe statt, allerdings werde ich mich dort vermutlich ausklinken. Zwei neue Mitglieder, alte Freunde von den „Ordensleitern“, finde ich unglaublich anstrengend, unverschämt und anstandslos, Eigenschaften, bei denen ich ziemlich empfindlich bin. Außerdem merke ich, dass ich keine Chance habe ein richtiger Teil der Gruppe zu werden, ein Problem, das ich eigentlich fast immer mit Menschen habe. Klar, das liegt vermutlich an mir, doch ich bin mir sicher, dass es viele Menschen gibt, die immer auf der Ersatzbank landen. Ich nenne das gerne „Ersatzmensch“, ein Wort, über das ich bei einem meiner Lieblingsfilme gestolpert bin. Dort erklärt die Hauptfigur, dass Ersatzmenschen für andere nie die erste Wahl sind. Sie sind eben ein Ersatz bis der oder die Richtige kommt. Klingt vielleicht hart, ist aber nicht schlimm gemeint. Das Wort verwende ich trotzdem gern in Situationen, in denen mir genau so etwas passiert. Dann muss ich schmunzeln und an den Film denken.

Doch immerhin habe ich durch solche Situationen etwas Wichtiges gelernt: Es hat keinen Sinn krampfhaft zu versuchen Teil von etwas zu werden, erst recht nicht wenn es einem dabei nicht gut geht und man sich nur hundeelend fühlt. Ich hab keine Lust mich für andere zu verbiegen, besonders nicht für Typen, die sich dermaßen wichtig nehmen und alles aus Prinzip besser wissen. Ich muss wirklich nicht alles glauben, bloß weil jemand „Ich bin ITler“ kräht, schon gar nicht, wenn derjeniger nicht alle Parameter kennt. Noch dazu muss ich meine Freizeit nicht mit der Rettung von extrem schlechten Texten männlicher Diven verschwenden, die auch noch beleidigt sind, wenn man Sätze umschreiben möchte. Ich kann auch nichts dafür, dass Verben in den meisten Fällen klein geschrieben werden und Adjektive nicht immer ein Gewinn für einen Text sind. Außerdem kann ich es eh nicht leiden, wenn ich mir pseudopoetische Fantasy-Primitivitäten aus den Fingern saugen muss. Damit sind die Larp-Spiele wohl beendet, eine Entscheidung, die ich gerade irgendwie befreiend finde.

Gesamt:
Kalorien: 1.380 kcal
Eiweiß: 123 g
Fett: 93 g
Kohlehydrate: 25 g
Wasser: 2100 ml

5 Kommentare zu „Brot und keine Spiele

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