Sauer und ein bisschen scharf

Wer es sauer und scharf mag, der greift am besten zu Kimchi, einem koreanischen Nationalgericht. Besonders bei kühlen Temperaturen, packt mich schnell die Lust nach dem fermentierten Chinakohl, meistens jedoch als Beilage für Ramen oder Reis. Heute wollte ich es aber nicht mit den Kohlehydraten übertreiben, darum habe ich mir einen leckeren Kimchi-Eintopf gemacht.

Der Morgen war heute schön ruhig und entspannt, was nach einer Woche allmorgendlichem Baustellenlärm richtig angenehm war. Das musste ich natürlich ausnützen, weswegen ich noch etwas vor mich hingedöst habe. Ewig kann aber auch ich nicht faulenzen, darum habe ich mich irgendwann aufgerafft, bin mutig auf die Waage gestiegen und habe anschließend gefrühstückt. Da ich nur noch eine Scheibe von dem Walnussbrot hatte, gab es neben einem belegten Brot mit Salat, Gouda und Mortadella noch einen Protein-Pudding.

Zum Frühstück gab es heute ein belegtes Brötchen und einein Protein-Pudding. © Christina Deinhardt

Kalorien: 430 kcal
Eiweiß: 50 g
Fett: 20 g
Kohlehydrate: 14 g

Die volle Dröhnung Kimchi

Für mein Mittagessen habe ich mir heute also einen leckeren Kimchi-Eintopf gemacht, Mal wieder ein kleiner Ausflug in die koreanische Küche. Das Rezept war ziemlich einfach, allerdings ließ ich auf den typischen Schweinebauch weg und habe stattdessen etwas mehr Tofu verwendet. Ansonsten kamen eine große Portion Kimchi, Shiitake – die getrocknete Variante –, Frühlingszwiebeln, Chilipaste und Soja- sowie Fischsoße in den Topf. Das Ganze habe ich ein bisschen köcheln lassen, wobei ich noch einen Schluck Weißwein hinzugegeben habe. Am Ende kamen noch etwas Käse und Frühlingszwiebeln über die Portion – das ist zwar nicht üblich, aber wir war einfach danach.

Der Eintopf war auch wirklich gut, ist aber nichts für Leute, die weder saures noch scharfes Essen mögen. Doch für mich war die Mahlzeit genau richtig, denn ich liebe Kimchi. Meistens mache ich mir das koreanische Sauerkraut selbst, doch da das immer etwas aufwendig ist, habe ich mir diesmal zwei Dosen aus dem Asiamarkt mitgenommen. Einen Nachteil hat die Sache natürlich, denn da in vielen Kimchi-Sorten auch Zucker verwendet wird, sind die Kohlehydrate bei diesem Gericht etwas höher geworden. Trotzdem sahen meine Markos für den Tag ziemlich gut aus und ich bin bei den Carbs sogar unter 50 Gramm geblieben.

Ein Kimchi-Eintopf mit etwas Käse; ich wurde wohl von koreanischen Youtubern verdorben. © Christina Deinhardt

Kalorien: 644 kcal
Eiweiß: 34 g
Fett: 42 g
Kohlehydrate: 30 g

Naschen für die Kalorien

Ich hätte ja nie gedacht, dass ich ganz bewusst naschen muss, weil meine Kalorien zu niedrig sind. Klar, natürlich könnte ich das auch etwas gesünder gestalten, doch stattdessen habe ich zu einem Keto-Riegel und einem Protein-Keks gegriffen – meine innere Naschkatze war wohl wieder aktiv. Den Keks habe ich mir allerdings deswegen geschnappt, weil die Nährwerte ganz gut in meinen Plan gepasst haben und ich außerdem nicht mehr viel Zeit hatte, ich wollte meine U-Bahn schließlich nicht verpassen.

Ein paar Snacks, da noch ein paar Kalorien gefehlt haben. © Christina Deinhardt

Kalorien: 364 kcal
Eiweiß: 15 g
Fett: 26 g
Kohlehydrate: 5 g

Überall Katzen!

Ich hatte heute einen wichtigen Termin: Katzen streicheln. Es ging also mit der U-Bahn nach Fürth, wo ich mich mit einer Freundin getroffen habe, die mich zum Katzenstübchen begleiten wollte. Das Katzenstübchen ist eine private Auffangstation für Katzen, die aus verschiedenen Gründen ein neues Zuhause suchen. Auf der Seite werden leider nur wenige Katzen vorgestellt, aber wie sich herausstellte, bewohnen derzeit um die 30 Tiere das Stübchen. Es war also ganz schön flauschig und ich habe auch schon eine Katze kennengelernt, die mir sehr gut gefallen würde; eine richtige Prinzessin, die neugierig und verschmust ist und außerdem mit anderen Katzen nicht so gut klarkommt. Klingt irgendwie ein bisschen nach mir, finde ich.

Doch es gab noch viele andere putzige Bewohner, also habe ich ein wenig Zeit mit ihnen verbracht. Doch ich will meine Entscheidung nicht überstürzen, darum habe ich am Ende des Besuchs weitere Termine ausgemacht. Ich will ja schließlich, dass mein potentieller Mitbewohner auch mit mir klarkommt. Immerhin bin ich ganz ohne juckende Augen und laufenden Nasen aus dem Streichel-Termin gekommen, doch bei dem Thema will ich trotzdem auf Nummer sicher gehen. Bei dem Trubel habe ich allerdings ganz vergessen ein paar Fotos zu machen, darum gibt es erst beim nächsten Besuch Bilder von den flauschigen Kandidaten. Es wäre wirklich toll, wenn das klappen würde.

Zum Abschluss noch ein schwarzer Kaffee. © Christina Deinhardt

Nach dem Termin beim Katzenstübchen sind wir noch etwas durch Fürth gebummelt und haben uns ein kleines Café gesucht, um noch etwas zu quatschen. Dort habe ich mir meinen üblichen schwarzen Kaffee sowie ein Sprudelwasser bestellt und wir haben uns noch einen schönen Nachmittag gemacht.

Gesamt:
Kalorien: 1.438 kcal
Eiweiß: 99 g
Fett: 88 g
Kohlehydrate: 49 g
Wasser: 1950 ml

5 Kommentare zu „Sauer und ein bisschen scharf

      1. Das hatte ich eben gelesen. Ich dachte, dass Du vorher schon einmal geschrieben hast, auch eventuell zwei in Erwägung ziehen würdest.
        Ich war immer ein Hundemensch.🐶

        Gefällt 1 Person

      2. Also ich hatte zwei, die mir gefallen haben. Zwei hatte ich Mal überlegt, als ich noch gependelt bin, damit da kein einsames Haustier bei mir leidet. Jetzt würde ich aber eher zu einer tendieren. Es sei denn, man stellt fest, dass sie einsam ist. Aber wer weiß. Vielleicht wird es am Ende ein ganz anderes Tier, falls ich keine finde, die ich vertrage. Zum Glück habe ich alle Zeit der Welt und kann mir das alles gut überlegen.

        Ein Hund wäre ja eigentlich das beste, ich liebe Hunde. Aber in einer Wohnung ohne Garten finde ich das fies. Wenn es mich irgendwann zurück aufs Land zieht, wäre es auf jeden Fall ein Hund.

        Gefällt 1 Person

      3. Man hat festgestellt, dass Hunde mehr Bewegung bekommen, wenn sie in Wohnungen leben, weil die Besitzer mehr mit ihnen rausgehen. Mein Hund hat sich Zuhause nie bewegt. Als er im Haus lebte, war es nicht anders. Er fand den Garten langweilig.😁 nur mal nebenbei erwähnt. Ein Hund ist viel Arbeit, besonders am Anfang.

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