Japanisches Frühstück

Für meinen Kohlehydrattag habe ich auch heute einen Ausflug in die japanische Küche gemacht. Es war also wieder Zeit den Reiskocher anzuwerfen, doch für mein japanisches Frühstück musste noch ein paar weitere Gerichte zubereitet werden. Ziemlich aufwendig, aber verdammt lecker. 

Mein Frühstück war heute fast schon dekadent, denn ich hatte versucht mir ein klassisches japanisches Frühstück aus verschiedenen kleinen Gerichten zuzubereiten. Das wichtigste war dabei natürlich der Reis, bei dem ich heute jedoch statt Basmati japanischen Sushireis verwendet habe. Auch die Misosuppe durfte natürlich nicht fehlen; die habe ich mit Dashi-Brühe, Misopaste, Sojasoße und etwas Sesamöl zubereitet, außerdem kamen noch getrocknete Frühlingszwiebeln, Algen – Wakame – und Seidentofu in den Topf. In einer weiteren Schüssel habe ich mir Gurken mit Salz und Essig angemacht – schließlich ist Tsukemono, also eingelegtes Gemüse, ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der japanischen Küche. Da ich noch etwas Kimchi hatte, gab es davon auch eine kleine Portion, obwohl das eine koreanische Beilage ist, aber man muss ja nicht ganz so streng sein. Ansonsten gab es auf Gemüseseite noch eine Schüssel mit eingelegtem Rettich und Karotten, die ich mit Sojasoße, Chiliflocken, Sesamöl und etwas Essig angerichtet habe. Am Ende musste ich nur noch den Lachs in meiner Heißluftfritteuse grillen und ein japanisches Omelett, ein Tamagoyaki, zubereiten. Puh! Was für ein Aufwand, aber es hat sich gelohnt: Mein Frühstück habe ich sehr genossen und auch ein regelrecht zelebriert.

Mein japanisches Frühstück ist vielleicht nicht komplett authentisch, doch trotzdem war es sehr lecker. © Christina Deinhardt

Kalorien: 644 kcal
Eiweiß: 46 g
Fett: 26 g
Kohlehydrate: 58 g

Viele weitere Kohlehydrate

Nachdem mein Frühstück schon so aufwendig war, gab es für den Rest des Tages nur noch bequeme Kleinigkeiten. Außerdem habe ich dabei ordentlich genascht, man muss es ja schließlich ausnützen, wenn man ohne schlechtes Gewissen kohlehydratreiche Leckereien essen darf. Auf ein gesundes Mittagessen habe ich also verzichtet, stattdessen gab es ein Stück von meinem Kürbiskuchen. Den hatte ich zwar nach einem Low-Carb-Rezept gebacken, aber trotzdem sind auch dort ein paar Kohlehydrate versteckt, weswegen ich die einzelnen Stücke eingefroren habe, um sie mir für Sonntage aufzuheben. Später gab es noch ein japanisches Dorayaki – also ein Sandwich aus süßen Pfannkuchen bestrichen mit einer Paste aus süßen Bohnen. Auch den Chipstag wollte ich mir heute nicht entgehen lassen, da ich unbedingt die Emmentaler-Chips ausprobieren wollte.

Viele leckere Kohlehydrate. © Christina Deinhardt

Kalorien: 820 kcal
Eiweiß: 13 g
Fett: 50 g
Kohlehydrate: 127 g

Nein heißt nein

Das mit den Handwerkern ist nun leider etwas ausgeartet. Einer davon war in den letzten Tagen ziemlich aufdringlich. Das „Chefin“ wurde schnell zu „mein Schatz“ und er hat mich ziemlich genervt, weil er unbedingt mit mir Kaffee trinken wollte. Mehrfach habe ich ihm gesagt das ich das wirklich nicht möchte und ich auch an keiner Beziehung oder sonstigen Späßen interessiert bin, doch leider gibt es Leute, die es nicht akzeptieren können, wenn Frauen Beziehungen nicht zum Mittelpunkt ihres Lebens machen und ihn ihrem Single-Leben ziemlich glücklich sind. Und selbst wenn ich verzweifelt nach einem Partner suchen würde, würde ich trotzdem nicht mit jedem aufdringlichen Typen sofort Kaffeetrinken gehen. Auch heute morgen hat er mich wieder mit Anrufen und Nachrichten belästigt – die Nummer hatte er, weil er mich dauernd genervt hat und ich in solchen Situationen irgendwann komplett überfordert bin und mein Gehirn dann abschaltet. Dumm, ich weiß, aber es gibt ja glücklicherweise die Blockier-Funktion. Auf der Liste ist er heute auch direkt gelandet, allerdings habe ich ihm noch geantwortet, dass er mir zu aufdringlich ist und ich wirklich nichts von ihm möchte. Besonders gestresst hat es mich ja, als er bei den Arbeiten am Freitag plötzlich in meinem Büro stand und meine Schulter massieren wollte – für mich der letzte Tropfen, denn das ist nicht nur übergriffig, sondern für mich auch ein rotes Tuch. Mir ist es nämlich super unangenehm, wenn ich angefasst werde – nicht umsonst habe ich mich für ein Einsiedlerleben entschieden habe. Ich werde lieber zur verrückten Katzenlady – und falls es mit einer Katze nicht klappt, finde ich bestimmt einen anderen fluffigen Mitbewohner.

Gesamt:
Kalorien: 1.464 kcal
Eiweiß: 59 g
Fett: 76 g
Kohlehydrate: 185 g
Wasser: 2100 ml

5 Kommentare zu „Japanisches Frühstück

  1. Was für ein Blödmann…….ich hasse, wenn Freundlichkeit ausgenutzt wird.
    Tolles Frühstück. Mich faszinierte der Unterschied und Grösse der Portionen. Jetzt weiss ich, warum Japaner generell dünn sind.

    Gefällt 2 Personen

    1. Oh ja. Ich hasse es aber besonders, wenn ein nein nicht ausreicht. Und wenn mir Männer einreden wollen, dass ich ja nicht allein sein kann. Pfff.

      Na, aber mit dem ganzen Fast Food ist die japanische Küche vermutlich nicht mehr ganz so gesund wie früher. Es gibt ja mittlerweile auch seeeehr viel Brot, Kuchen und viele weitere leckere Sachen. Hach… Sobald ich meinem Abnehmziel näher bin, will ich unbedingt nach Japan.

      Gefällt 2 Personen

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