Was mit Mangold

Gestern habe ich Mangold gekauft, dabei weiß ich gar nicht so recht, was ich mit dem Zeug machen soll. Er sah einfach so schön aus und wollte mitgenommen werden. Heute musste also irgendwas mit Mangold gekocht werden – zum Glück bin ich experimentierfreudig.

Mein Frühstück war heute wieder einmal von der süßen Sorte, da ich noch einige Blaubeeren hatte, die dringend gegessen werden mussten. Um für eine anständige Grundlage zu sorgen, habe ich mir darum ein paar Eiweiß-Pancakes aus Eiweißpulver, Speisequark, einem Ei und etwas Cashew-Milch gemacht. Dazu gab es eine Creme, die ich aus Joghurt und Blaubeeren zusammengemixt habe, was vielleicht nicht meine beste Idee war. Die seltsame Suppe habe ich trotzdem über meine Pancakes gekippt. Fürs Auge gab es noch ein paar Blaubeeren und einige zuckerfreie Schoko-Drops. Leider sah das Ganze nicht so schön aus, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber ich werde weiter an der Präsentation meiner Pancakes üben. Irgendwann muss mir das ja Mal gelingen! Geschmeckt hat das Frühstück trotzdem sehr gut.

Nicht unbedingt gelungen, aber trotzdem lecker. © Christina Deinhardt

Kalorien: 443 kcal
Eiweiß: 40 g
Fett: 22 g
Kohlehydrate: 18 g

Schon wieder Kuchen

Bevor ich mich näher mit meinem Mangoldhaufen beschäftigt habe, stand zunächst ein Stück meines Zitronenkuchens auf dem Plan. Dazu gab es heute wieder eine Tasse Mandelmilchkaffee. Ansonsten habe ich den Vormittag heute mit Lesen verbracht, außerdem habe ich auf eine Lieferung gewartet, die für heute angekündigt war. Bestellt hatte ich mir eine Figur, die ich schon seit längerem gesucht hatte. Leider war sie in Deutschland ausverkauft oder nur noch zu horrenden Preisen zu bekommen. Doch am Montag hatte ich eine E-Mail von einem Laden bekommen, bei dem ich auf der Warteliste gestanden bin. Tja, und da musste ich einfach zuschlagen. Heute kam die Figur an und ich bin wirklich mehr als zufrieden. Um ihr einen würdigen Platz zu schaffen, musste ich natürlich mein Wohnzimmer ein wenig umgestalten und ein paar Wollmäuse bekämpfen.

Heute gab es zum Kuchen wieder eine Tasse Kaffee. © Christina Deinhardt

Kalorien: 268 kcal
Eiweiß: 12 g
Fett: 21 g
Kohlehydrate: 4 g

Ran an den Mangold

Am frühen Nachmittag war es dann endlich soweit: Der Mangold wollte in die Pfanne gehauen werden. Doch er sollte nicht alleine bleiben, also kamen noch eine Zwiebel, Pilze und eine halbe Lyoner dazu. Gewürzt habe ich das Ganze mit etwas Salz, Pfeffer, Paprika, Rosmarin und Knoblauch – ein Schluck Weißwein durfte am Ende alles abschrecken. Die Pfanne war vielleicht etwas unkoordiniert, hat aber ziemlich gut geschmeckt. Mal sehen, was ich mit dem restlichen Mangold anstellen werde. Zusammen mit meiner experimentellen Pfanne habe ich mich zurück auf meine Couch verkrochen, denn heute wurde eine Serie über die Varusschlacht veröffentlicht, die ich unbedingt sehen musste. Die Serie fand ich auch wirklich gut, obwohl natürlich vieles frei erfunden wurde. Doch allein das gesprochene Latein war ein Traum, ich habe noch nie so natürliche Römer gehört. Die germanischen Stämme haben dagegen Deutsch gesprochen. Am besten hat mir natürlich Arminius gefallen, auch, weil der Schauspieler wirklich gut war. Bei ihm hat man den inneren Kampf wunderbar gesehen und ich muss gestehen, dass mir Varus am Ende fast ein wenig leidgetan hat. Leider hat die Serie nur wenige Folgen und ich bin auch schon damit durch. Trotzdem bin ich etwas besorgt, dass eine Fortsetzung kommen wird. Für mich ist die Geschichte nämlich ganz gut abgeschlossen.

Eine Mangold-Lyoner-Pfanne. © Christina Deinhardt

Kalorien: 631 kcal
Eiweiß: 36 g
Fett: 53 g
Kohlehydrate: 3 g

Etwas wurzellos

Mein Leben hat sich in diesem Jahr ziemlich verändert – und das insgesamt in eine gute Richtung. Durch meinen neuen Job habe ich auch ziemlich viele Freiheiten gewonnen. Ein großer Punkt dabei ist natürlich das Home-Office, wodurch sich meine Lebensqualität stark verbessert hat. Außerdem merke ich, dass ich nun nicht mehr so stark an Nürnberg gebunden bin. Was ich eigentlich ziemlich gut finde, denn ich merke immer stärker, dass ich mich in einer Stadt nicht sonderlich wohl fühle. Es zieht mich zurück aufs Land – was ich niemals für möglich gehalten hätte. Allerdings weiß ich nicht genau wohin, da ich zu den wurzellosen Leuten gehöre. Aber gut, das mit dem Rückzug aufs Land ist noch Zukunftsmusik und hat auch noch etwas Zeit. Jetzt heißt es erst einmal weiter Geld sparen – ja, ich investiere im Moment gerne Geld in meine Wohnung, in mich und meine Interessen, aber ich spare auch fleißig. Außerdem muss ich mich zuerst um ein wichtigeres Projekt kümmern, ohne das Träume vom Leben auf dem Land eh unmöglich sind: der Führerschein.

Wer mich jetzt dafür auslachen möchte, dass ich mit 35 noch keinen Führerschein habe, ist herzlich dazu eingeladen. Aber es gibt einige Gründe, warum ich mich bisher erfolgreich davor drücken konnte. Zum einen konnte ich mir den Schein früher einfach nicht leisten. Später hatte ich keine Zeit, und wirklich gebraucht habe ich ihn auch nicht, schließlich wohne ich schon seit vielen Jahren direkt neben einer U-Bahnhaltestelle und bin mit der Linie in wenigen Minuten am Hauptbahnhof und damit auch in der Innenstadt. Noch dazu habe ich alle wichtigen Läden in der Nähe und kann fast überall hinlaufen. Doch jetzt ist es an der Zeit und ich muss damit aufhören mich davor zu drücken – ja, drücken, denn ich finde Autofahren gruselig. Ganz führerscheinlos bin ich übrigens nicht, als ich 16 war, habe ich den Rollerschein (A1) gemacht. Da lag vermutlich der Fehler. Ich hatte damals einen schrecklichen Fahrlehrer und fand jede einzelne Stunde furchtbar. Aber jetzt muss ich es anpacken! Allerdings werde ich trotzdem noch abwarten, bis sich die Corona-Situation etwas gelegt hat – man muss ja sein Glück nicht unnötig herausfordern.

Gesamt:
Kalorien: 1.342 kcal
Eiweiß: 88 g
Fett: 96 g
Kohlehydrate: 25 g
Wasser: 2100 ml

5 Kommentare zu „Was mit Mangold

  1. Das sind ja aufregende Zeiten. Viele machen heutzutage später ihren Führerschein. Viele machen ihn gar nicht erst, weil sie in der Grossstadt wohnen.
    Ich dachte, Mangold sei ein anderes Wort für Spinat.😃

    Gefällt 1 Person

    1. Auch irgendwie verwirrende Zeiten. 😵
      Das stimmt wohl, aber auf dem Land geht es ja ohne nicht. Darum muss es jetzt sein. Außerdem wird es mit der Fahrt ins Büro dann auch einfacher… Und günstiger.
      Ne. Die sind sich wohl ähnlich. Aber Mangold soll wohl ein guter Ersatz für Spinat sein.

      Gefällt 1 Person

      1. Ja klar…. ich könnte mir nie vorstellen, freiwillig auf dem Land zu leben. Ich habe mich dort schon als Kind gelangweilt.
        Aber jeder, wie er mag. In der Stadt kann man auch ein Auto leihen. Und dann sind Parkplätze rar und wenn teuer. Alles hat seine Vor- und Nachteile.
        Für die Theorieprüfung kann man gut mit ner App lernen.

        Gefällt 1 Person

      2. Ach, solange man ein Auto hat, ist das eigentlich gar nicht so schlimm. Es muss für mich auch nicht unbedingt ein Kuhkaff sein. Mal sehen, wo es mich irgendwann hintreibt!
        Ja, die App habe ich sogar schon. Den Schein wollte ich ja schon länger anpacken, aber dann kam immer was dazwischen oder ich war einfach zu kaputt.

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: