Ran an den Rettich

Heute musste sich der Rettich beweisen und ist darum im Topf gelandet. Auf dem Plan stand wieder ein japanisches Gericht, nämlich ein leckerer Eintopf aus Schweinbauch und Rettich. Das Ergebnis ist zwar etwas unscharf geworden, kann sich aber durchaus sehen lassen – und schmecken sowieso.

Meine Nacht war heute wieder ein wenig unruhig, doch meinem Schlafrhythmus hat das nicht geschadet, denn ich bin überpünktlich wieder aufgewacht. Darum konnte ich sogar noch etwas lesen, bevor mein Wecker geklingelt hat. Nach meiner Morgen-Routine ging es auch direkt an die Vorbereitung meines Frühstücks, für das ich heute wieder ein gegrilltes Käsesandwich gemacht habe. Diesmal habe ich mir dabei sogar ein wenig mehr Mühe gegeben. Für die Käsemischung habe ich einen Löffel Frischkäse, zwei Scheiben Gouda, eine Frühlingszwiebel und einen Schuss Curry-Soße verwendet. Nachdem ich eine Scheibe des Bärlauchbrotes damit bestrichen hatte, kam das Ganze in die Pfanne und durfte mit einem kleinen Stück Butter braun werden, ehe das zusammengelegte Sandwich für einige Minuten in die Heißluftfritteuse gewandert ist. Als Beilage gab es dann noch eine Portion eingelegtes Gemüse.

Leider schmilzt der Käse nicht sonderlich gut. © Christina Deinhardt

Kalorien: 346 kcal
Eiweiß: 30 g
Fett: 22 g
Kohlehydrate: 5 g

Das letzte Stück

Heute war es soweit: Das letzte Stück Keto-Kuchen ist auf dem Teller gelandet. Dieses Ereignis musste selbstverständlich mit einer schönen Tasse Mandelmilchkaffee zelebriert werden. Der Kuchen hat sich im Kühlschrank sogar bis zum Schluss wacker geschlagen; das letzte Stück war zwar nicht mehr ganz so feucht wie zu Beginn, doch staubtrocken war er noch lange nicht. Trotzdem bin ich auch ein wenig erleichtert, dass der Kuchen ein Ende gefunden hat, da ich ein wenig besorgt war, dass der Schimmel mir in die Quere kommen würde. Beim nächsten Mal muss ich das Gebäck vor dem Einfrieren unbedingt zerschneiden, damit es nicht wieder zu einem Wettlauf gegen die Zeit ausartet. Ganz ohne Zeitdruck verlief dagegen mein zweiter Snack, denn es gab einen gut gekühlten und sicher abgepackten Proteinkeks.

Das letzte Stück vom Keto-Kuchen. Zum Glück habe ich als Ersatz noch ein paar Protein-Kekse. © Christina Deinhardt

Kalorien: 532 kcal
Eiweiß: 27 g
Fett: 39 g
Kohlehydrate: 15 g

Rettich im Eintopf

Meine Hauptmahlzeit hat heute etwas länger gebraucht, was dank dem Home-Office überhaupt kein Problem war. So konnte ich meinen Eintopf bereits am Vormittag auf den Herd stellen und in Ruhe kochen lassen. Für diesen ersten Schritt musste ich auch gar nicht viel tun: Der Rettich musste geschält und klein geschnitten werden, der Schweinebauch habe ich ebenfalls in Stücke geschnitten. Beide Zutaten kamen dann mit Wasser und einem Stück Ingwer in einen kleinen Topf und durften etwa eine Stunde kochen. Anschließend habe ich die Brühe abgegossen – sie steht jetzt sicher in meinem Kühlschrank – und habe stattdessen eine Brühe aus Sojasoße, Weißwein, Birkenzucker, Knoblauch, Reisessig und etwas Sesamöl in den Topf gegeben. Dazu kam noch eine Tasse Wasser und dann musste alles eine halbe Stunde kochen, diesmal aber ohne Deckel. Am Ende kamen noch etwas Frühlingszwiebel und Sesam über das Gericht. Als kleine Beilage habe ich mir noch ein Schüsselchen mit Kimchi und mein eingelegtes Gemüse vorbereitet. Das Gericht heißt auf japanisch übrigens 豚と大根の煮物, was „Buta to Daikon no Nimono“ ausgesprochen wird. Übersetzt heißt das „Eintopf mit Schwein und Rettich“. Hach, ich muss dringend meinen Vokabeln wiederholen, da ich schon ziemlich viel vergessen habe. Wobei ich gestern tatsächlich wieder meine Japanisch-Lektionen gestartet habe, also schon ein kleiner Fortschritt. Japanisch hin oder her: Der Eintopf war ziemlich lecker und muss unbedingt wiederholt werden. Allerdings muss ich dafür zuerst neuen Sake und Mirin kaufen.

Ein leckeres Süppchen mit Rettich und Schweinebauch – da darf eingelegtes Gemüse natürlich auch nicht fehlen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 566 kcal
Eiweiß: 27 g
Fett: 39 g
Kohlehydrate: 27 g

Sichtbarer Erfolg

Ich konnte mich tatsächlich dazu durchringen ein Bild von mir zu machen – die Begeisterung ist mir dabei auch deutlich anzusehen. Die Qualität ist zwar jetzt nicht so gut, aber ich finde, man kann meinen Fortschritt schon sehr gut sehen.

Das Aufnehmen von Vorher-Nachherbildern zählt nicht zu meinen Talenten. © Christina Deinhardt

Gesamt:
Kalorien: 1.444 kcal
Eiweiß: 84 g
Fett: 100 g
Kohlehydrate: 47 g
Wasser: 2100 ml

Achtung: Die Werte der App-Ansicht unterschieden sich minimal zu denen der Desktop-Version – warum auch immer. © Christina Deinhardt

10 Kommentare zu „Ran an den Rettich

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