Schon wieder Japanisch

Sowohl beim Frühstück als auch beim Mittagessen ging es wieder in die japanische Küche, wobei auch meine Lieblingssoße nicht fehlen durfte. Doch neben dem Kochlöffel habe ich heute außerdem den Kugelschreiber geschwungen.

Heute wollte ich unbedingt die Brühe verwenden, die gestern bei meinem köstlichen Eintopf übriggebliebene ist. Für mich war das die perfekte Gelegenheit wieder einmal die Dose mit der Miso-Paste aus dem Kühlschrank zu holen und den Tag mit einer schönen, warmen Suppe zu beginnen. Doch Miso-Suppe allein wäre eine ziemlich magere Mahlzeit gewesen, weswegen ich auch die anderen Gerichte meines japanischen Frühstücks zubereitet habe, nämlich eine Portion Lachs, ein japanisches Omelett, etwas Kimchi und eingelegtes Gemüse. Für meine Miso-Suppe habe ich heute nur Shiitake und Frühlingszwiebeln verwendet, abgesehen von den verschiedenen Zutaten für die Brühe. Da ich mittlerweile schon ziemlich geübt bin, war alles auch schnell vorbereitet und hat noch dazu wunderbar geschmeckt.

Heute ist mein Omelett besonders schön geworden, oder? © Christina Deinhardt

Kalorien: 606 kcal
Eiweiß: 57 g
Fett: 30 g
Kohlehydrate: 24 g

Ein kleiner Energieschub

Heute war ich den ganzen Tag ziemlich schlapp, doch das konnte mich nicht von meiner Arbeit abhalten. Ich bin heute auch richtig gut vorangekommen, obwohl es an manchen Stellen zu Verwirrungen gekommen ist. Mir fällt das manchmal richtig schwer, lässig zu bleiben, wenn ich mich noch nicht vollständig zurechtfinde, doch ich weiß auch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ich mich richtig eingelebt habe. Nach einem kleinen – und banalen – Schreckmoment, war dann allerdings ein Kaffee dringend nötig, der auch heute von einem Proteinkeks begleitet wurde. Da geht es den Nerven doch gleich wieder gut.

Ein Eiweißkeks und ein Kaffee als kleiner Energieschub. © Christina Deinhardt

Kalorien: 213 kcal
Eiweiß: 12 g
Fett: 13 g
Kohlehydrate: 12 g

Was für ein Luxus

Auch meine Hauptmahlzeit hatte einen japanischen Touch. Ich wollte nämlich Daikon Suteki machen, also Rettich-Steaks. Eigentlich ist das Rezept ziemlich einfach, allerdings bin ich doch auf so manche Hürde gestoßen: Zum einen hatte ich vergessen, dass ich gestern den letzten Schluck Weißwein aufgebraucht hatte. Zum anderen musste ich leider feststellen, dass das kleine Stück Butter verschimmelt ist – ja, verschimmelt! Ich wusste überhaupt nicht, dass Butter schimmeln kann. Da stand ich also mit meinem gedünsteten Rettich, doch die Lösung war ziemlich einfach: Ich bin also in meine Schuhe geschlüpft und habe bei meinem Gemüseladen schnell eine frische Butter und eine Flasche Weißwein besorgt; ich weiß es wirklich zu schätzen, dass der Laden direkt neben meiner Wohnung ist.

Mit meinen frischen Zutaten konnte das Experiment damit weiter gehen. Der gedünstete Rettich kam also mit etwas Öl in die Pfanne, wo ich gleichzeitig auch schon mein Hackfleisch-Patty angebraten habe, das ein weiterer Teil meiner Mahlzeit werden sollte. Sobald der Rettich und das Fleisch gut durchgebraten waren, kam eine Mischung aus Soja-Soße, Weißwein und Knoblauch in die Pfanne. Anschließend musste alles noch ein paar weitere Minuten weiterbraten. Als Beilage gab es noch etwas Gurke und Tomate und über das Fleisch kam jeweils ein Schuss der veganen Mayo und der Okonomiyaki-Soße. Die Rettich-Steaks. sind mir ganz gut gelungen, jedoch war der Weißwein kein sonderlich guter Ersatz für den Mirin.

Das zweite Rettich-Experiment war ein Erfolg. © Christina Deinhardt

Kalorien: 433 kcal
Eiweiß: 29 g
Fett: 28 g
Kohlehydrate: 15 g

Noch mehr Japanisch

Um meine Vokabeln aufzufrischen, habe ich heute eines meiner Japanisch-Übungsbücher aus dem Regal geholt und es auf der ersten Seite aufgeschlagen. Besonders bei den Schriftzeichen hilft es mir die Wörter immer wieder aufzuschreiben, darum habe ich die Übungen Satz für Satz abgeschrieben und bearbeitet. Eigentlich bin ich mit meinem Vokabular schon deutlich weiter, doch da ich bereits einige Schriftzeichen vergessen habe, ist es sinnvoll, die Erinnerungen aufzufrischen. Es gibt auch einige tolle Apps und Podcasts, die mir beim Lernen helfen, doch nach dem ganzen Trubel im ersten Halbjahr, ist meine Motivation fürs Lernen wieder einmal eingeschlafen. Doch beim Durchstöbern der japanischen Küche, wird diese langsam wieder wachgekitzelt.

Dann wiederholen wir Mal mit die Basics. © Christina Deinhardt

Gesamt:
Kalorien: 1.262 kcal
Eiweiß: 98 g
Fett: 71 g
Kohlehydrate: 51 g
Wasser: 2100 ml

Achtung: Die Werte der App-Ansicht weichen minimal von der Desktop-Version ab – warum auch immer. © Christina Deinhardt

17 Kommentare zu „Schon wieder Japanisch

    1. Ich liebe Kanjis! Die allein machen die japanische Sprache so schön! 😍😍😍

      Puh! Falls es um den Rettich geht… Der war schon weich und war nicht mehr scharf. Wobei das süßliche vom mirin vermutlich gefehlt hat. Der versuch war heute etwas bitter, aber angenehm. Vielleicht hätte ein wenig Birkenzucker geholfen. 🤔

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      1. Awww. Ich liebe das Viertel. So viel leckere Speisen. Und der kleine Buchladen in der Nähe vom Bahnhof. Meine Bücher und meinen alten Fisch Windsack habe ich dort gekauft. Eigentlich wollte ich dieses Jahr öfter dorthin und durch das Viertel schlendern, aber dann kam corona.

        Na, ich glaube aber, dass es da auch auf das Gericht ankommt. Die japanische Küche ist ja ziemlich vielfältig.

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      2. Ja, den Buchladen kenne ich auch. Da habe ich für meinen Sohn welche abgeholt. Die alte Dame kennt ihn gut.
        Die Bäckerei auf der Nebenstraße ist auch toll.

        Stimmt…..

        Wegen Corona haben einige Restaurants für immer geschlossen. Viele Japaner haben in den letzten Jahren Düsseldorf verlassen. Es sind sehr viel mehr Chinesen hier.

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      3. Ich liebe die Bäckereien. Das ist schon wirklich cool, wenn man sich für die Sprache interessiert. Hier ist es schon etwas schwieriger an Material ran zu kommen. Aber mittlerweile bin ich gut ausgestattet.

        Das ist schade, aber vermutlich nicht verwunderlich. Also bezogen auf die Restaurants und die japanischen Heimkehrer. Ich glaube ja, dass ich bei meinem letzten Besuch in Düsseldorf in einem chinesischen Nudel Restaurant war. Das war auch richtig gut.

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      4. Sehr cool! Ich war nur im Studium in einem sprachkursen, wo ich auch an offiziellen Prüfungen aus Japan teilgenommen habe. Aber wegen dem Stress ging irgendwann die Motivation unter und da habe ich viel vergessen

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