Ein ganz normaler Montag

Die Woche hat heute ziemlich ruhig begonnen und auch essentechnisch war es ziemlich ereignislos: ein gegrilltes Sandwich am Morgen, ein paar Snacks am Vormittag und als Hauptmahlzeit den Rest des Eintopfs. Nur bei meinem Kaffee gab es heute ein wenig Abwechslung.

Der Morgen begann heute entspannt, da ich lange vor meinem Wecker aufgewacht bin und somit noch ein wenig lesen konnte. Anschließend ging es zunächst mit meiner Morgen-Routine los, bevor ich mir mein Frühstück vorbereitet habe. Meine Mahlzeit bestand heute aus einem gegrillten Sandwich mit Frischkäse, Cheddar und den restlichen japanischen Würstchen, zusätzlich gab es noch etwas vegane Mayo und Senf sowie einen Salat mit Tomate. Das Sandwich sah zwar ziemlich mikrig aus, hatte es aber in sich, weswegen ich nach dem Essen auch gut gesättigt in mein Büro umziehen konnte. Nachdem ich ein paar Minuten damit verbracht habe meinen kitschigen Terminkalender auf den neusten Stand zu bringen, ging es direkt daran, mein heutiges Briefing vorzubereiten und meinen Chef mit Fragen zu belästigen.

Das Sandwich sieht zwar ziemlich klein aus, war aber mir einigen Kalorien belegt. © Christina Deinhardt

Kalorien: 583 kcal
Eiweiß: 49 g
Fett: 39 g
Kohlehydrate: 8 g

Eine kleine Stärkung

Im Laufe des Vormittags war ein kleiner Energieschub fällig, weswegen ich mir einen leckeren Protein-Riegel geholt habe. Etwas später habe ich mir außerdem einen kleinen Kaffee mit meinem vietnamesischen Kaffeefilter gemacht. Dabei handelt es sich um ein Gestellt aus Metall, das im Boden ein Sieb hat, wo der frisch gebrühte Kaffee hindurchtropft. Beim nächsten Versuch muss ich von dem Gestell auf jeden Fall ein Foto machen. Der vietnamesische Kaffee wird gerne mit einem Löffel gesüßter Kondensmilch zubereitet, was auch ziemlich lecker geschmeckt hat. Der Kaffee war trotz der Kondensmilch ziemlich stark, weswegen ich auch nach dem kleinen Glas schon genug davon hatte. Das Brühen muss ich allerdings noch etwas üben, denn laut der Anleitung soll es ungefähr sechs Minuten dauern, bis der Kaffee durch den Filter gelaufen ist, bei mir hat das aber deutlich länger gedauert. Vielleicht habe ich das Kaffeepulver zu fest in den Filter gedrückt. Mal sehen, wie es Morgen klappt.

Ein Protein-Riegel und ein vietnamesischer Kaffee waren heute ein guter Energieschub für zwischendurch. © Christina Deinhardt

Kalorien: 239 kcal
Eiweiß: 22 g
Fett: 11 g
Kohlehydrate: 22 g

Resteessen mit ungebetenem Besucher

Nachdem das Briefing ziemlich lange gedauert hat, war es anschließend dringend an der Zeit etwas zu essen, da das Ende meines Futterintervalls schon ziemlich nahe gerückt war. Ich habe mir also meinen Blumenkohl geschnappt und klein geraspelt, um ihn anschließend für ein paar Minuten in Salzwasser kochen zu lassen. Gleichzeit habe ich die zweite Portion des weißen Eintopfs aufgewärmt, den ich am Samstag zubereitet hatte. Der Blumenkohlreis ist unter dem Eintopf leider etwas untergegangen – im wahrsten Sinne des Wortes – aber geschmeckt hat das Gericht trotzdem ziemlich gut. Übrigens hatte der Blumenkohl eine kleine Überraschung für mich parat; als ich ihn geputzt und zerteilt habe, ist mir eine fette Raupe entgegengepurzelt, die sich gemächlich durch die Blätter gefressen hatte. Da sie mich nach ihrer unfreiwilligen Dusche etwas empört angestarrt hat, habe ich sie mit einem Löffel auf dem Balkon ausgesetzt.

Der Blumenkohlreis ist regelrecht abgesoffen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 521 kcal
Eiweiß: 26 g
Fett: 34 g
Kohlehydrate: 15 g

Was soll man da noch sagen?

Die neue Corona-Maßnahmen sind aktiv und schon jammern die Leute wieder lautstark, oder ignorieren die Regeln und machen ihr eigenes Ding. Klar, die Situation ist alles andere als schön und viele Branchen haben extreme Probleme und stehen kurz vor dem Aus, was auf keinen Fall einfach zugelassen werden darf. Allerdings wüsste ich bei den schnell steigenden Zahlen auch keine bessere Lösung, ich halte auch nichts davon, einfach alle Maßnahmen zu ignorieren und laut zu brüllen, dass ja eh nur Alte und Schwache daran krepieren – ich bin ja der Meinung, dass eine zivilisierte Gesellschaft nicht leichtfertig das Leben seiner Mitbürger aufs Spiel setzt. Umso schlimmer finde ich es, wenn man mitbekommt, dass manche Leute nun trotzdem ihre Urlaubsreisen antreten, zum Beispiel Flugreisen nach Sizilien, Kreuzfahrten durch die Ägäis und so weiter und sofort. So mancher mag jetzt vielleicht empört einwerfen, dass ja wohl jeder Recht auf Urlaub habe, aber ich kann wirklich nicht verstehen, warum man während einer weltweiten Pandemie unbedingt verreisen muss. Ich war das letzte Mal vor vier Jahren außerhalb von Deutschland im Urlaub und habe trotzdem überlebt, und auch innerhalb von Deutschland halten sich meine Ausflüge und Urlaubsreisen in Grenzen. Natürlich kann ich mir auch Besseres vorstellen, als daheim zu hocken, besonders, da ich mein Leben ja umkrempeln und mehr unternehmen wollte, aber da ich mir wirklich Sorgen mache, ahnungslos andere anzustecken und in Gefahr zu bringen, reiße ich mich zusammen und halte brav die Füße still.

Gesamt:
Kalorien: 1.343 kcal
Eiweiß: 95 g
Fett: 84 g
Kohlehydrate: 45 g
Wasser: 2100 ml

Achtung: Die Werte der App-Ansicht weichen minimal von der Desktop-Version ab – warum auch immer. © Christina Deinhardt

23 Kommentare zu „Ein ganz normaler Montag

  1. Ich verstehe nicht, warum die EU nicht gleichzeitig in einen Lockdown gehen.🙄
    Ich habe heute an Dich denken müssen. Beim Kleinschneiden meines Kürbisses ist mir die Klinge aus meinem Porzellanmesser im hohen Bogen aus dem Griff geflogen und nur durch einen schnellen Sprung zur Seite hat sie mich nicht erwischt. Es war wohl Materialermüdung.🙄
    Die Made soll man auch essen können….. 🤣🤣🤣🤣
    Und auf die Kaffeemaschine bin ich besonders gespannt.

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    1. Ich verstehe es auch nicht so ganz. Aber solche Leute ärgern mich furchtbar… Es geht auch mal ohne Reise.
      Oh nein! Gut, dass Dir nichts passiert ist! Mir ist so ein Messer auch schon zerbrochen, darum bin ich mit denen mittlerweile echt vorsichtig. Bei meinem Wunschmesser passiert das dann aber hoffentlich nicht so schnell.
      Ewww. Die bringt zwar viel Protein, aber ne danke.
      Ich finde das Ding super! Und der Kaffee ist auch total lecker! 😍

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      1. Hab den Filter in einem vietnamesischen Schnellimbiss in München zum ersten Mal gesehen und bin beim Stöbern in einem online Asiamarkt darüber gestolpert. Der war so günstig, da musste ich zuschlagen.

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  2. Die Reisefreiheit ist nur in Deutschland eingeschränkt. Einige Länder die es nicht so hart getroffen hat, möchten verständlicher Weise deshalb ihre eigenen Maßnahmen dem Infektionsgeschehen ihres Landes anpassen. Und laut RKI war bei Reisenden eine geringe Infektionszahl. Hauptsächlich in Familien herrscht ein hohes Ansteckungsrisiko, weil dort keine Kontrollen möglich sind. Die Menschen werden dadurch unvorsichtig. Dort steckt jede Menge Aufklärungsarbeit, denke ich.
    Und besser wäre es Risikogruppen mit ftt Masken auszustatten. Diese Atemschutzmasken filtern die Luft sicher. Beim Ausatmen wie beim Einatmen. 🤔🍀🐞

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      1. Stimmt schon. Hier in Deutschland gibt es auch einige Bundesländer, die niedrigere Infektionszahlen haben und des halb auch andere Vorsorgemaßnahmen treffen wollten. Der Ansatz ist auch nicht verkehrt. Dort wo keine Hotspots sind, braucht auch nichts eingeschränkt zu werden und das Leben kann normal weitergehen. Beschränkungen Sollen nur unser Gesundheitssystem entlasten. Da sehe ich auch noch eine zukünftige Aufgabe der Regierungen. europaweit muss wieder in das Krankensystem investiert werden.

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      2. Die Motivation muss auch aus einem Gemeinschaftsgefühl entstehen. Das machen bspw die skandinavischen Länder besser. Auch in Irland oder Kanada scheint es mehr ein Gemeinschaftsprojekt zu sein.

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      3. Viele Interessen unter einen Hut zu bekommen, ist bestimmt in Deutschland sehr schwierig. Selbst die Parteien sind untereinander nicht einer Meinung .Wie soll den da ein Gemeinschaftsgefühl entstehen.

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    1. Na, trotzdem muss es keine Kreuzfahrt sein, wenn grad alles verrückt spielt. Ich finde es auch ehrlich gesagt bedenklich, wenn man als Bewohner eines Risikogebiets eine Reise starten muss. Da spielt ja schon eine gewisse Unvernunft mit, die sich ja vermutlich auch in anderen Verhaltensweisen niederschlagen kann. Und allein die Vorstellung auf einem Schiff festzustellen und am Ende nirgends anlegen zu dürfen, finde ich persönlich ziemlich gruselig. 😋 Außerdem kann es ja nicht nur die Risiko Gruppen hart treffen.

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      1. du hast schon recht, keiner weiß genau wie eine Covid19 Infektion bei ihm selbst verläuft. Doch ich muss sagen, dass wir jederzeit auch an einer anderen schweren Krankheit leiden können. Z:B: Krebs. Nichts ist vorhersehbar. Aber deshalb sich zu Hause einzuschließen, ist auch keine Lösung. Und ob ich mich beim Tee mit einer Freundin anstecke oder auf einer Reise, ändert nichts an einer Erkrankung. Infektionsrisiko habe ich überall. ein Schiff ist auch nichts anderes als ein gut durchlüftetes Gebäude. Vernunft ist für mich auf Hygiene zu achten, MNB, Abstand. Dann dürfte eigentlich keinem etwas passieren.
        In der Hotellerie wurde bislang darauf geachtet. Erfolgreich.
        Und wo ich dann die Quarantänezeit abwarte bleibt sich auch gleich. Das Schiff wird nicht untergehen. für Essen und Trinken ist bestimmt auch gesorgt. Womöglich kann ich dann auch die frische Meeresluft und den Blick in die Ferne genießen. 😉 Ich denke diese Reisenden schaden niemandem.

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      2. Das sehe ich anders, also bezogen auf die Reisenden. Denn Leute, die vor einem Teil-Lockdown schnell noch das eigene Hot-Spot-Land verlassen, um irgendwo Party machen zu können, neigen nicht unbedingt zu vernünftigem und rücksichtsvollem Verhalten. Da schwingen gerne auch alberne Argumente von „Meine Freiheit ist eingeschränkt, weil ich verbrauchte Luft einatmen soll“ mit.

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      3. Von solchen Äußerungen habe ich noch nichts gehört. Das sind bestimmt Einzelfälle. Vielleicht einige von den Mallorca Ballermann Urlaubern. Ich denke nicht, dass wir alle gleich machen dürfen. Mir geht es hauptsächlich darum, dass bei Reisenden das Infektionsrisiko gar nicht so hoch war. Das wurde auch bestätigt. Wichtig ist doch Die Infektionsketten nachvollziehen zu können. Auf einem Schiff ist dass doch problemlos. Da sind alle Kontakte bekannt.

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      4. Nur leider wohnen die wenigsten Leute direkt am Start-Hafen und da hört die Nachvollziehbarkeit auf. Ich bin einfach der Meinung, dass man im Wohle aller auch einfach Mal auf etwas Luxus verzichten kann. In anderen Ländern hat das ja auch ziemlich gut funktioniert.

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      5. Zum Wohle aller auf etwas zu verzichten, dass sollten wir alle. Aber wir haben hier zum Teil Beschränkungen von Rechten, die nicht wirklich helfen die Infektionszahlen zu senken. So wie berichtet wird, scheint wohl die Hauptgefahr von Familien und deren allgemeinem lockeren Umgang untereinander zu sein. Hier brauchen wir noch Aufklärungsarbeit. Außerdem ist unser Gesundheitssystem auf einen Worst Case nicht richtig vorbereitet gewesen.. Selbst wenn jetzt wieder die Infektionszahlen sinken, wird ein neues Auf folgen. Derjenige der kein Risiko möchte kann zu Hause bleiben. Derjenige der nicht so ängstlich ist, kann weiter arbeiten,. Natürlich unter der Beachtung aller Hygieneregeln.
        Zu der Nachverfolgung von Infektionen möchte ich noch erwähnen, dass Reisende auch Kontakte vor ihrer Abreise benennen können.

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      6. Na, aber warum haben wir die Beschränkungen? Weil eben viele nicht verzichten wollen und da zählt ja der lockere Umgang mit dazu. Das Gesundheitssystem ist noch immer nicht auf den Worst Case vorbereitet, darum finde ich den gelebten Egoismus, kurz vor einem Teil-Lockdown noch schnell abzuhauen, um in den Urlaub zu fahren, ziemlich bescheuert und rücksichtslos. Und es ist ein Unterschied, ob man sich leichtsinnig ins Risiko stürzt und dabei evtl. andere ansteckt, oder ob man rücksichtsvoll auf Maßnahmen achtet und seinem Alltag trotzdem leben kann. Außerdem werden die Reisenden kaum jede Person, mit der sie Kontakt haben, benennen können. Aber bei der Diskussion können wir uns nun ewig im Kreis drehen, darum klinke ich mich jetzt an dieser Stelle aus. 😉

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      7. Unterschiedliche Meinungen sind auch wichtig im Miteinander. Ohne Diskussion gibt es kein konstruktives Miteinander. Jeder muss in einer Individualgesellschaft auch zu seinem kommen können.🙋‍♀️

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  3. Well, we must be carefull in our daily life, we have a big responsabilty toward people they loves us ( family, friends….) so if your country is in lockdown just repect and follow the regel.
    otherwise try to find positive points as take care on your health eat vegan and healthly and don´t forget Sport. take your body fit ;))

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    1. Well, that’s exactly what I was saying. I follow the rules but I can’t understand people who selfishly leave the country to go on a vacation just because they don’t want to wear a mask. And yeah… My blog is about taking care of my self, getting healthy and enjoying my life on my weightloss journey. During the pandemic I’ve lost 40 kg so I think I’m doing just fine.

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