Tag der großen Mahlzeiten

Bei meinen Mahlzeiten habe ich heute richtig zugeschlagen, sowohl bei den Kohlehydraten als auch bei den Kalorien. Bei solch bombastischen Gerichten musste ein zusätzlicher Snack ausnahmsweise unter den Tisch fallen. Ordentlich geschlemmt habe ich trotzdem.

Den entspannten Morgen habe ich heute dafür genutzt, um das gestern verschmähte japanische Frühstück zuzubereiten – dieses Mal sogar mit einer Portion Reis. Ein traditionelles Frühstück ist übrigens gar nicht so einfach, falls man sich streng an die Regeln halten will. Wichtig ist zum Beispiel, dass die Speisen in separaten Schüsseln ansprechend angerichtet werden, da ein einzelner Teller einsam wirken würde. Die Beilagen, die zur Hauptkomponente serviert wird, sollten immer in einer ungeraden Anzahl vorhanden sein, da gerade Zahlen Zeiten der Trauer vorbehalten sind. Das gilt aber auch für die Anzahl der Fisch- und Fleischstücke, die auf den Tellern serviert werden. Auch das Material des Geschirrs ist wichtig, zum Beispiel sollte der Reis in einer Holz- oder Keramikschüssel serviert werden und steht meistens unten links. An meinem Foto sieht man, dass ich schon alleine an dieser Stelle gescheitert bin, was mich natürlich nicht von meiner leckeren Mahlzeit abgehalten hat. Auch die Arten der Zubereitung und die Geschmacksrichtungen sind bei einem japanischen Frühstück wichtig. So wirklich befolge ich diese Regeln allerdings nicht, weswegen meine Variante vermutlich alles andere als traditionell ist, aber trotzdem habe ich jedes Mal Spaß die Speisen vorzubereiten und anzurichten. Außerdem finde ich, dass sich das Ergebnis auch durchaus sehen lassen kann.

Heute gab es sogar eine Portion Reis zu meinem japanischen Frühstück. © Christina Deinhardt

Neben meiner Schale Reis, gab es heute eine kleine Portion Kimchi, eine Schale mit Räucherlachs, Meerrettich und Nori, eine Schüssel mit Gurke und Tomate, eine schöne, heiße Misosuppe mit Pilzen und Rettich sowie ein süßes Omelett mit ein paar Blättern Nori, veganer Mayo, Okonomi-Soße und einer Prise Aonori. Mit dieser Auswahl habe ich es aber wohl wenigstens geschafft, ein paar Frühstücksregeln einzuhalten, denn ich hatte süße, saure, salzige und proteinreiche Beilagen, die alle auf unterschiedliche Weise zubereitet wurden. Geschmeckt hat das Ganze aber auch ohne Regeln ganz wunderbar und ich war danach auch pappsatt. Ein Japanisches Frühstück wird übrigens meistens auf einem Tablett angerichtet, was mir auch ziemlich gut gefällt. Vielleicht werde ich mich bei Gelegenheit nach einem schönen Tablett umsehen, was für einen Haushalt ja eh ziemlich nützlich sein kann.

Kalorien: 692 kcal
Eiweiß: 43 g
Fett: 27 g
Kohlehydrat: 71 g

Nickerchen und Kochen

Nach meinem Frühstück ging es ziemlich entspannt weiter, und zwar so entspannt, dass ich beim Ansehen einer Serie schließlich wieder eingepennt bin. Hach, es ist einfach schön, wenn man am Wochenende ohne Verpflichtungen oder Überstunden aber auch ohne schlechtes Gewissen faullenzen kann und keiner deswegen meckert. Sobald ich wieder aufgewacht bin, musste ich dann aber doch ein paar Sachen erledigen, denn ich bin noch immer dabei, meine Wohnung zu perfektionieren. Es gibt noch einige Altlasten, die aussortiert und entsorgt werden müssen, außerdem bin ich noch immer damit beschäftigt die Schränke in meiner Küche umzusortieren, damit die Sachen, die ich häufig benötige, besser erreichbar sind und nicht mehr unordentlich durch die Gegend purzeln.

Nach einiger Zeit war es dann auch schon wieder Zeit für die Hauptmahlzeit, für die ich mir extra Schupfnudeln besorgt hatte. Die habe ich tatsächlich seit Februar nicht mehr gegessen und ich hatte schon seit einiger Zeit Lust auf ein entsprechendes Gericht. Aus diesem Grund habe ich mich heute für eine Schupfnudelpfanne mit Spinat und Kassler entschieden, die auch sehr schnell zubereitet war, aber am Ende auch ganz schön viel Kalorien hatte – was sich aber absolut gelohnt hat. Die Portion war richtig lecker und für den nächsten Kohlehydrattag kann ich gleich die zweite Hälfte der Schupfnudel-Packung einplanen.

Heute mussten es unbedingt Schupfnudeln sein. © Christina Deinhardt

Kalorien: 734 kcal
Eiweiß: 45 g
Fett: 18 g
Kohlehydrat: 94 g

Soziale Kontakte pflegen

Am Nachmittag hat mich eine Freundin angerufen und wir haben ziemlich lange miteinander geratscht. Nebenbei habe ich noch weiter herumgeräumt, außerdem habe ich mir eine große Kanne mit Tee gekocht, die ich im Laufe des Gesprächs auch vollständig getrunken habe. Nach dem Gespräch war es dann aber genug mit der Ordnung. Es ging also wieder auf die Couch, wo ich ein wenig gezockt habe, bevor ich mich schließlich an den Laptop gesetzt habe, um den heutigen Beitrag zu schreiben. Im Anschluss werde ich mich wieder in die digitale Welt der Spiele begeben, da ich eine Demo für ein Rollenspiel ausprobieren möchte. Vielleicht geht es später aber auch noch auf den Hometrainer, um ein wenig zu strampeln. Mal sehen.

Gesamt:
Kalorien: 1.426 kcal
Eiweiß: 88 g
Fett: 45 g
Kohlehydrat: 165 g
Wasser: 2600 ml

Achtung: Die Werte der App-Ansicht weichen minimal von der Desktop-Version ab – warum auch immer. © Christina Deinhardt

5 Kommentare zu „Tag der großen Mahlzeiten

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