Der letzte Rest

Ein letztes Mal musste ich heute die Schüssel mit der Tofutaschen-Füllung aus dem Kühlschrank holen. Doch bevor ich die Mischung aus Gemüse und Corned Beef in mein Mittagessen integriert habe, mussten die Resten zunächst einen Geruchs- und Geschmackstest bestehen – zum Glück erfolgreich.

Je kälter es wird, desto verführerischer ist eine warme Bettdecke. Doch lange konnte ich mich heute Morgen nicht einmümmeln, denn ich will ja schließlich auch weiterhin meine Miete bezahlen können. Ich musste mich also schon bald in die Kälte wagen, um mich in meine Morgen-Routine zu stürzten. Im Anschluss habe ich mir ein Müsli gemacht, für das ich heute eingelegte Kirschen, Protein-Müsli, zuckerfreie Schoko-Drops, Hafer-Joghurt und einen Klecks Sahne verwendet habe. Anschließend musste ich mir gleich noch eine große Kanne Sencha kochen, mit der ich mich anschließend direkt ins Büro verkrochen habe. Mit dem Tee ist mir sogar ziemlich schnell warm geworden, fast schon zu warm.

Für mein Frühstück habe ich heute ein Glas Kirschen angebrochen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 402 kcal
Eiweiß: 21 g
Fett: 21 g
Kohlehydrate: 28 g

Ein kleiner Snack

Beim Stöbern in meinem Brotkasten habe ich das letzte Exemplar der süßen Low-Carb-Hörnchen entdeckt, das ich auch gleich für meinen Vormittagssnack verwendet habe. Dazu gab es noch einen Klecks Sahne zum Dippen und eine Tasse des vietnamesischen Kaffees, den ich wieder mit süßer Kondensmilch zubereitet habe. Der Snack war auch gleich ein guter Zeitvertreib, da ich auf ein paar Daten gewartet habe, die mir für eine meiner Meldungen noch gefehlt haben.

Mit dem richtigen Geschirr sieht sogar der primitivste Snack ansprechend aus. © Christina Deinhardt

Kalorien: 294 kcal
Eiweiß: 16 g
Fett: 18 g
Kohlehydrate: 16 g

Endlich ist es weg

Sobald die Meldung schließlich abgehakt war, konnte ich mich um mein Mittagessen kümmern. Dafür habe ich heute die letzte Portion der Tofutaschen-Füllung aufgebraucht – was auch dringend nötig war, denn ich glaube nicht, dass die Mischung noch länger überlebt hätte. Um das Gericht noch etwas aufzupäppeln habe ich zunächst eine Frühlingszwiebel und etwas Räuchertofu mit Öl und Sojasoße angebraten – einen Teil des Tofus habe ich in Würfel und die andere Hälfte habe ich in Scheiben geschnitten. Sobald der Tofu fertig war, kamen die Scheiben auf einen kleinen Teller, da sie am Ende als Topping auf dem Gericht landen sollten. Zu dem anderen Tofu kam nun der Rest vom Chinakohl, ein Löffel Chili-Paste, Salz und Fischsoße. Die Tofutaschen-Füllung kam im Anschluss dazu und sobald ich alles schön vermischt habe, durfte die seltsame Masse ein wenig weiter braten ehe ich alles in einer Schüssel angerichtet habe. Da das Ganze jedoch noch nicht sonderlich ansprechend aussah, habe ich mir noch ein Setzei gebraten, das schließlich ebenfalls als Topping in der Schüssel landen durfte. Neben den Tofu-Scheiben kamen auch noch ein paar Noriblätter, Frühlingszwiebeln und etwas Sesam über die Mahlzeit. Die Pampe sah am Ende auch gar nicht so schlecht aus und sie hat auch wirklich gut geschmeckt. So lecker das namenlose Gericht war, ich bin trotzdem wirklich froh, dass die Füllung endlich aufgebraucht ist und ich mir nun wieder andere Mahlzeiten überlegen kann.

Das sieht doch aus wie gewollt, oder? © Christina Deinhardt

Kalorien: 688 kcal
Eiweiß: 67 g
Fett: 39 g
Kohlehydrate: 15 g

Ganz schön praktisch

Den Feierabend habe ich heute wieder genutzt, um wieder etwas Ordnung zu schaffen und um weiter auszumisten. Da ich meinen Boden heute ein wenig eingesaut hatte, war es wieder an der Zeit durchzuwischen, was mir mit dem neuen Wischmop sogar richtig Spaß macht. Schon komisch, wie leicht mir dieser ganze Haushaltsquatsch mittlerweile fällt, wobei das natürlich insbesondere mit dem Home-Office zusammenhängt. Sobald ich während der Arbeitszeit etwas Wartezeit überbrücken muss, greife ich schnell zum Staubsauger oder räume die Spülmaschine aus. Für mich ist das wirklich eine ganz neue Art der Lebensqualität. Bei meinem Pendlerjob sah das natürlich anders aus, denn sobald ich endlich Zuhause war und Zeit hatte, war der Haushalt wirklich das letzte worauf ich Lust hatte. Jetzt fällt mir das Ganze aber viel leichter und dadurch steigt auch das Wohlbefinden in meiner Wohnung. Nach dem Haushaltsgedöns gab es noch eine kleine Bewegungseinheit bevor ich mich wieder auf meine Couch unter meine warme Decke verkrümelt habe.

Gesamt:
Kalorien: 1.384 kcal
Eiweiß: 104 g
Fett: 78 g
Kohlehydrate: 59 g
Wasser: 2100 ml

Achtung: Die Werte der App-Ansicht weichen minimal von der Desktop-Version ab – warum auch immer.

7 Kommentare zu „Der letzte Rest

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