Die volle Dröhnung Wildreis

Für den heutigen Kohlehydrattag wollte ich Mal wieder etwas Neues ausprobieren, weswegen meine Wahl auf eine Packung Wildreis gefallen ist. Damit sich der Kauf auch richtig lohnt, habe ich gleich zwei Gerichte eingeplant, die perfekt zu meiner kohlehydratreichen Auswahl gepasst haben.

Den heutigen Tag habe ich etwas später gestartet, da ich einfach keine Lust hatte, mein warmes Bett zu verlassen. Der Morgen ging dann entspannt weiter, da ich darauf warten musste, bis der Reiskocher seine Arbeit getan hat. Sobald der Reis fast fertig war, habe ich den Rest meines Frühstücks endlich vorbereitet. Zum einen habe ich ein Stück Bio-Lachs gewürzt und in die Heißluftfritteuse steckt, anschließend habe ich etwas Brokkoli und ein paar Stücke Rettich blanchiert und mit kaltem Wasser abgeschreckt. Von dem Gemüsewasser habe ich zwei Schöpfkellen für eine Brühe aus Miso und Ingwer verwendet, die ich als eine Art Dressing für meine Frühstücksschüssel verwenden wollte. Als Beilage gab es noch etwas gerösteten Nori, Kimchi und ein paar Stücke eingelegten Rettich. Um meine Bowl vorzubereiten, habe ich etwas Reis in eine Schüssel gefüllt, darüber kam das blanchierte Gemüse und der in Stücke zerteilte Lachs. Zum Garnieren habe ich dann nur noch Nori-Streifen, Frühlingszwiebel und etwas weißen Sesam verwendet.

Das Frühstück war heute wieder asiatisch angehaucht. © Christina Deinhardt

Kalorien: 502 kcal
Eiweiß: 32 g
Fette: 12 g
Kohlehydrate: 61 g

Die Qual der Wahl

Im Laufe des Vormittags hatte ich Lust auf einen Snack, doch so richtig konnte ich mich nicht entscheiden – auch weil ich ja wusste, dass mein Mittagessen etwas kalorienreicher sein würde. Am Ende habe ich einfach beide Auswahlmöglichkeiten gegessen, jedoch jeweils nur eine halbe Portion. Es gab also ein kleines Protein-Eis und ein halbes Dorayaki, die klassische Variante aus Pfannkuchen und süßer Bohnenpaste. Die Kombination war auch richtig lecker und kann gerne häufiger in meiner Schüssel landen.

Bei meinem Snack konnte ich mich heute einfach nicht entscheiden, darum gab es von allem ein bisschen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 208 kcal
Eiweiß: 7 g
Fette: 4 g
Kohlehydrate: 27 g

Alles, was das Herz begehrt

In meinem Blog habe ich ja bereits häufiger betont, wie sehr ich Eintöpfe liebe. Für heute musste es jedoch eine ganz besondere Variante sein, nämlich ein japanisches Gericht namens Yosenabe. Das Tolle an dem Eintopf ist, dass man die Zutaten ganz nach Belieben wählen kann und es trotzdem immer hübsch aussieht. Um der Sache noch etwas Charme zu verleihen, habe ich für die Zubereitung meinen Steingut-Topf verwendet, was aber auch bedeutet hat, dass ich den Herd nicht verwenden konnte und stattdessen auf den Gaskocher zurückgreifen musste. Den Topf habe ich zwar schon häufig für Ofengerichte verwendet, doch darin gekocht hatte ich bisher noch nicht, weswegen ich ein wenig nervös war, schließlich wollte ich ihn nicht beschädigen. Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich den Topf also zunächst im Ofen warm werden lassen ehe ich ihn auf den Gaskocher gestellt habe. Anschließend kamen die Zutaten in den Topf, bei denen ich mich richtig ausgetobt habe: Es gab Pilze, Räuchertofu, Karotte, Rettich, den Strunk des Brokkolis, Frühlingszwiebel, Zucchini und ein wenig Rindfleisch. Sobald alle Zutaten einen Platz gefunden hatten, kam eine Brühe aus Miso, Dashi, Sojasoße und Mirin dazu.

Der Eintopf köchelt brav vor sich hin. © Christina Deinhardt

Der Eintopf durfte dann einige Zeit vor sich hin köcheln, wobei ich natürlich immer wieder kontrolliert habe, dass alles in Ordnung ist, denn so häufig hatte ich den Gaskocher noch nicht verwendet. Ansonsten musste ich nichts mehr vorbereiten, denn den Reis hatte ich ja heute morgen schon gekocht und im Reiskocher warmgehalten. Als kleine Beilage gab es noch ein wenig Kimchi, das geschmacklich hervorragend dazu gepasst hat. Der Eintopf war wirklich fantastisch, besonders, da die Brühe durch das viele Gemüse einen leckeren Geschmack entwickelt hat. Außerdem war alles schön weich und saftig. Der Wildreis hat auch richtig gut dazu gepasst, allerdings war die Portion ziemlich sättigend und am Ende ist einiges von dem Gemüse und der Brühe übriggebliebene. Schlimm ist das jedoch nicht, denn aus dem Rest werde ich mir morgen früh eine leckere Miso-Suppe machen.

Das Mittagessen war heute eine richtige Feuerprobe – wortwörtlich. © Christina Deinhardt

Kalorien: 701 kcal
Eiweiß: 48 g
Fette: 22 g
Kohlehydrate: 71 g

Verdammter Wäscheberg

Noch immer kämpfe ich gegen den Wäscheberg, der da in meinem Schlafzimmer lagert, doch bisher war meine Mission nicht sonderlich erfolgreich. Was zum einen daran liegt, dass es im Moment sehr lange dauert, bis die Wäsche trocken ist und zum anderen, dass ich natürlich auch weiterhin Wäsche verwendet und somit immer wieder für Nachschub sorge. Ein weiter Grund ist auch die Tatsache, dass ich Wäsche waschen wirklich hasse und deutlich schönere Aktivitäten kenne, mit denen sich die Tage füllen lassen. Aber gut! Heute ging es wieder weiter und ich bin mir sicher, dass ich den Haufen irgendwann besiegen kann!

Gesamt:
Kalorien: 1.411 kcal
Eiweiß: 87 g
Fette: 38 g
Kohlehydrate: 159 g
Wasser: 2100 ml

Achtung: Die Werte der App-Ansicht weichen minimal von der Desktop-Version ab – warum auch immer.

11 Kommentare zu „Die volle Dröhnung Wildreis

    1. Ich hatte ehrlich gesagt selbst noch nie welchen verwendet, aber jetzt werde ich mir den vielleicht häufiger machen. Er war wirklich lecker und die Kalorien waren auch super.

      Ich hab den kleinen digitalen Reiskocher von Reishunger und ich liebe ihn. Mein Traum ist ja so ein hochmoderner von Cuckoo, aber die sind viel zu teuer. Da war Reishunger eine klasse Alternative.

      Gefällt 1 Person

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