Radieschen statt Pommes

Früher waren mir Radieschen durch und durch unsympathisch – wie auch der Rettich. Doch mittlerweile komme ich mit diesen scharfen Gemüsesorten ziemlich gut klar und zu Salat verarbeitet, finde ich sie sogar richtig lecker. Es ist wirklich faszinierend, wie schnell der Geschmackssinn sich ändern kann.

Beim heutigen Frühstück habe ich mich wieder ganz und gar meiner Faulheit hingegeben. Es gab darum einen einfachen Protein-Pudding mit Protein-Müsli, Heidelbeeren, zuckerfreien Schoko-Drops und etwas Sahne. Heute hat das mit den Sahnehäubchen auch richtig gut geklappt, ich bin fast ein wenig stolz auf mich, wie schön sie auf meinem Frühstück sitzen – sogar ganz ohne Fluchtversuche. Der Pudding war insgesamt sehr lecker, obwohl ich für das Pulver heute neben Hafermilch auch Wasser verwendet habe, um die Kohlenhydrate einigermaßen niedrig zu halten.

Ich habe tatsächlich schöne Sahnehäubchen hinbekommen! © Christina Deinhardt

Kalorien: 439 kcal
Eiweiß: 53 g
Fette: 16 g
Kohlenhydrate: 20 g

Endlich wieder Kaffee

Viel kann ich zu meinem Vormittagssnack eigentlich nicht sagen: Es gab langweiligen Kaffee mit Hafermilch. Die Tasse hatte ich nach dem ersten Projekt des Tages auch dringend nötig. Manche Sachen – die zum Beispiel nur selten anfallen – klappen einfach noch nicht so entspannt, wie ich das gerne hätte. Aber zum Glück habe ich fantastische Kollegen, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das Schaf beschützt meinen Kaffee. © Christina Deinhardt

Kalorien: 59 kcal
Eiweiß: 1 g
Fette: 3 g
Kohlenhydrate: 7 g

Wer braucht schon Pommes?

Mein Mittagessen wurde heute richtig bunt, eine angenehme Abwechslung, da meine Farbauswahl in den letzten Tagen eher dezent war. Angefangen hat es mit der Lust auf einen weiteren vegetarischen Low-Carb-Burger, allerdings wusste ich nicht so recht, was ich als Beilage machen sollte. Nach einigem Hin und Her, habe ich mich dann für einen Radieschen-Salat mit Käse und Frühlingszwiebel entschieden, mit einem Dressing aus Olivenöl, Essig und zuckerfreier Salatcreme. Außerdem landeten ein paar Stücke Tomate auf dem Teller, die haben einfach nicht mehr auf den Burger gepasst. Der Burger selbst war nicht sonderlich spannend: In das Low-Carb-Brötchen kamen zwei Wirsing-Blätter, das vegane Patty, Gouda, Tomate, vegane Mayo und zuckerfreies Ketchup. Na dann guten Appetit!

Das sieht doch verdammt gesund aus, oder? © Christina Deinhardt

Kalorien: 688 kcal
Eiweiß: 41 g
Fette: 45 g
Kohlenhydrate: 21 g

Zwei Igel in der Küche

Seit heute habe ich zwei Igel in der Wohnung. Keine Sorge, meine abschließenden Gedanken haben nichts mit Tierquälerei zu tun, stattdessen geht es um Sprossen. Ich habe mir nämlich zwei Keimigel gekauft, um endlich anständige Keimschalen im Haus zu haben. Die habe ich heute auch gleich mit Kresse und Roter Rübe eingeweiht und bin nun gespannt, wie es mit den Tonschalen funktionieren wird. Bei der Roten Rübe bin ich allerdings immer noch skeptisch. Die Samen habe ich ja bereits vor ein paar Tagen gesät, aber nach wie vor tut sich nichts. Meine Alfalfa-Samen sprießen dagegen prächtig und können in zwei Tagen gegessen werden.

Gesamt:
Kalorien: 1.186 kcal
Eiweiß: 95 g
Fette: 64 g
Kohlenhydrate: 48 g
Wasser: 2.100 ml

36 Kommentare zu „Radieschen statt Pommes

      1. Für den cremigen Radieschensalat mit Joghurt zuerst die Radieschen wachen, rüsten und in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Den cremigen Joghurt in eine grosse Schüssel geben und mit dem Zitronensaft, Schnittlauch, Zucker, Salz und Pfeffer verrühren. Nun die Radieschen unterheben und das Ganze für ca. 90 min in Kühlschrank.

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    1. Dass die tun Fähnchen im sind ist? Ich finde sie richtet viel Schaden an. Und hab mir ihre Folge über supersize vs superskinny angeguckt… Total lächerlich. Bei ihr ist alles body shaming… „dick sein ist ungesund, du riskierst dein Leben.“ „ahhhh! Bodyshaming! Mimimi“ ich hab die Show gebinged, als ich mit dem abnehmen angefangen habe und ich habe dort viel über Ernährung gelernt. Und über essstörungen. Und ich fand immer, dass die Leute recht respektvoll waren, oder mit typischem britischen Humor. Ich hab mir bei der Folge die Kommentare angesehen und die meisten haben genau meine Gedanken wieder gegeben. Die Kommentare von Abby dazu waren lame. Blabla und ausweichend. Die Frau kann nicht diskutieren. Sie kann nur oberflächliche Recherche – wie ja auch bei Amber’s video. Hach, das trage ich schon ewig mit mir rum 😂😂

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      1. Ich glaube nicht, dass es ihre eigenen Gedanken sind. Ich war jetzt auch genervt und nach einiger Zeit mehr man, dass es unecht ist.
        Ich habe auch die Episode gesehen. Ich fand die aufreißerisch blöd.
        PS: also mit hättest du das ruhig um die Ohren hauen können, da hätte ich Lebenszeit gespart. 😂😂

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      2. Da hat du recht. Ich finde, sie kriecht vor den überempfindlichen Fat accepting freaks und das, obwohl sie sich von denen groß spurig distanziert hatte. Irgendwie finde ich diese Art von dietician auch kritisch… Warum legen die auch auf eine Art der Ernährung fest? Wäre es nicht sinnvoller, zusammen mit gern Klienten die passende Ernährung herauszufinden und dementsprechend zu beraten? Gibt ja schließlich nicht den einen richtigen Weg. Warum allen intuitive eating aufzwingen wollen?

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      3. Sie wirkt einfach unglaubwürdig. Es ist pseudowissenschaftlich. Und worüber sie sich aufregt, ist lächerlich.
        Genau, sie sollte wesentlich offener sein. Ihre Beiträge erinnern mich inzwischen an die B***-Zeitung.

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      4. Und sie recherchiert deutlich mehr als Abby. Die pickt sich das Material so heraus, dass es zu ihrer Aussage passt „dicke amber isst gar nicht so schlimm“ „böser Greg ist zu eintönig und so viel pulver“. Ich finde übrigens auch, dass sie eine schreckliche interviewerin ist. Sie nickt immer nur und fragt stur ihre Fragen. Das macht obesetobeast echt besser und natürlicher.

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      5. Inzwischen wirken die Beiträge wie Clickbait auf mich. Selbst Zitronenwasser trinken löst schon genervte Blicke aus.
        Ja, es wirkt alles staged. Sie liest auch schlecht ab. Ich glaube inzwischen, dass sie außer ablesen und Rezepte ausprobieren nicht viel macht.

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      6. Sie ist einfach ziemlich herablassend. Als hätte nur sie die einzig wahre Ernährung in der Tasche. Sie kapiert nicht, daß Menschen unterschiedlich sind. Und ihr alberne Feldzug gegen die Fitness Youtube. Die finde ich ja meistens einfach nur witzig und verständnisvoller, als Abby. Selbst Greg sagt, dass man nicht auf Sachen, die man mag verzichten soll. Und trotzdem nörgelt sie ständig an dem rum.

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      7. Ich mag ihn ganz gerne. Kann aber nicht alle seine streams guggen. Nicht alle Themen reizen mich. Aber er ist recht bodenständig und seine Kritik ist nicht immer so extrem. Es sei denn, Es geht um Freelee. Und er ist nicht so fies und laut wie swoldingensbums

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      8. Nein, den kenne ich nicht. Werde ich mir aber Mal ansehen. Er scheint ganz witzige Videos zu haben. Das mit der Goop-Lady interessiert mich besonders.
        Falls Du auch Interesse an Videos über japanische Kultur Interesse hast, empfehle ich übrigens Abroad in Japan. Chris ist verdammt lustig und er hat sich in den letzten Jahren wirklich cool entwickelt. Er macht jetzt auch lustige und interessante Dokus. Habe gestern Abend sein neues Video gesehen und musste sehr viel lachen. Er ist auch beim Editing ziemlich gut, finde ich.

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