Ran an den Käsekuchen

Klassischer Käsekuchen ist mein absoluter Lieblingskuchen, egal in welcher Form. Es ist also kein Wunder, dass ich nicht widerstehen konnte, als ich über einige low-carb-freundliche und kalorienarme Eiweiß-Käsekuchen gestolpert bin – oh, wie habe ich mich auf den ersten Test gefreut!

Für mein Frühstück habe ich heute ein Protein-Pulver speziell für Pancakes ausprobiert. Die Anleitung klang ziemlich praktisch, man muss das Pulver nur mit Wasser oder Milch verrühren und schon kann es mit dem Braten losgehen. Ich habe für meinen Versuch Mandelmilch verwendet, die ist schließlich ziemlich kalorienarm und schmeckt mir in Kombination mit den meisten Pulvern ziemlich gut. Da ich die Pancakes zum ersten Mal gemacht habe, habe ich mich heute brav an die Anleitung gehalten. Allerdings muss ich beim nächsten Mal unbedingt die doppelte Menge zubereiten, mit den Angaben ist die Portion nämlich etwas klein. Um die Mahlzeit etwas spannender zu gestalten, habe ich noch Heidelbeeren in den Teig geworfen und den unteren Pfannkuchen mit zuckerfreier Nuss-Creme bestrichen; am Ende gab es noch etwas Sahne und Kakaopulver. Die Pfannkuchen waren ziemlich lecker, können aber mit anderen Zutaten noch aufgepeppt werden, zum Beispiel mit zuckerfreien Schoko- oder Flavor-Drops.

Das nächste Mal sollte ich mehr Pulver verwenden. © Christina Deinhardt

Kalorien: 383 kcal
Eiweiß: 20 g
Fette: 27 g
Kohlenhydrate: 13 g

Käsekuchen im Test

Heute konnte die Snackpause nicht schnell genug kommen, denn ich wollte unbedingt den Eiweiß-Käsekuchen ausprobieren. Beim ersten Test habe ich mich für den Kuchen mit griechischem Joghurt und Orangen-Geschmack entschieden, der klang für mich am unappetitlichsten. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber ich will mir das Beste für den Schluss aufheben, darum fange ich immer gerne mit den Produkten an, bei denen ich besonders skeptisch bin. Neben dem Kuchen habe ich mir außerdem einen Milchkaffee gemacht, den ich heute mit Bananen-Aroma verunstaltet habe. Ich fand den Kaffee an sich lecker, aber dennoch war die Kombination etwas gewöhnungsbedürftig – ich weiß auch nicht, was mich da geritten hat. Der Käsekuchen hat mir übrigens recht gut geschmeckt, allerdings war er für meinen Geschmack fast zu schon zu süß. Noch dazu wirkte das Orangen-Aroma sehr künstlich. Ich hoffe aber, dass die Aromen bei den anderen Sorten nicht ganz so aggressiv schmecken. Als kleiner und schneller Snack ist der Kuchen auf jeden Fall gut geeignet, besonders, wenn man auf seine Kalorien achten will. Ich bin wirklich gespannt, wie die anderen schmecken. Bevor ich die ausprobieren kann, muss ich nun jedoch zuerst die zweite Hälfte des angefangenen Kuchens aufessen.

Der Käsekuchen sieht auf jeden Fall lecker aus. © Christina Deinhardt

Kalorien: 335 kcal
Eiweiß: 31 g
Fette: 10 g
Kohlenhydrate: 27 g

Eintopf mit Wildschwein

Beim Mittagessen ging es heute weiter mit der leckeren Wildschwein-Wurst, die ich ja gestern schon ausprobiert hatte. Für meinen Eintopf habe ich die Wurst heute jedoch kleingeschnitten und zusammen mit Zwiebeln und Butter angebraten. Nach einiger Zeit kam der geputzte Rosenkohl, Karotte und Rettich dazu; um eine leckere Brühe zu bekommen, habe ich alles mit Gemüsebrühe abgeschreckt und kochen lassen. Am Ende musste ich nur noch Frischkäse sowie Cheddar unterrühren und alles abschmecken. Fürs Auge gab es auch noch ein bisschen Kresse, bevor ich mich zusammen mit meinem Eintopf ins Esszimmer verkriechen konnte. Der Eintopf hat mir super geschmeckt, der Rosenkohl hat gut zu dem Wildschwein gepasst und die Brühe hat durch den Cheddar einen schönen Nachgeschmack bekommen. An dieser Stelle muss ich einfach wieder betonen, wie sehr ich Eintöpfe liebe – sie sind schnell gekocht und schmecken eigentlich immer super.

Ich hätte nicht gedacht, dass Rosenkohl so vielseitig eingesetzt werden kann. © Christina Deinhardt

Kalorien: 668 kcal
Eiweiß: 67 g
Fette: 38 g
Kohlenhydrate: 14 g

Es geht schon besser

Gestern Abend wurde mein Bett ignoriert, stattdessen habe ich auf der Couch geschlafen – ausgestattet mit zahlreichen Kissen und Decken. Das sagt vermutlich viel über den Zustand meiner Matratze, wenn die Couch die deutlich bequemere Schlafstätte ist. Meine Schulter war auf jeden Fall dankbar und ich konnte ganz ohne Schmerzen einschlafen. Sonderlich gut geschlafen habe ich trotzdem nicht, gestern Nacht war es hier nämlich sehr stürmisch und der Wind klang sehr bedrohlich, als er durch das Rohr meines Holzofens gebraust ist – als würde das Dach wegfliegen. Als ich endlich schlafen konnte, hatte ich verrückte Alpträume von Zombies und Weltuntergangsszenarien, meine Phantasie ist einfach zu lebhaft, was mich bei der Geräuschkulisse jedoch nicht sonderlich überrascht hat.

Gesamt:
Kalorien: 1.386 kcal
Eiweiß: 118 g
Fette: 75 g
Kohlenhydrate: 54 g
Wasser: 2.100 ml

6 Kommentare zu „Ran an den Käsekuchen

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