Ein hartnäckiges Eiweiß-Omelett

So richtig konnte mich das Eiklar noch nicht überzeugen, meine Eiweiß-Omeletts sind bisher immer zu einem unschönen Haufen geworden. Das heutige Exemplar war aber immerhin gut genug, als Topping für einen schönen Salat eingesetzt zu werden.

Heute Morgen hat es ein paar Minuten gedauert, bis mir bewusst wurde, dass schon wieder Montag ist und ich nicht einfach im Bett bleiben kann. Die Begeisterung hielt sich dabei verständlicherweise in Grenzen, aber Jammern hilft ja nicht. Ich habe mich also ohne Murren fertig gemacht und wollte mich hoch motiviert um mein Frühstück kümmern, es gab jedoch gewisse Startschwierigkeiten: Eingeplant hatte ich Low-Carb-Toasties mit Tomate und Protinella, doch ich hatte keine Tomaten mehr. Stattdessen habe ich für die Toasties Schmelzkäse und den restlichen Ziegen-Camembert verwendet – eine leckere Alternative, die noch dazu mit Radieschen-Sprossen verfeinert werden konnte. Als kleinen Wachmacher, gab es außerdem eine Tasse Kaffee mit aufgeschäumter Hafermilch – heute wieder mit etwas Erdnuss-Schokoladen-Pulver.

Toastie mit Käse! © Christina Deinhardt

Kalorien: 558 kcal
Eiweiß: 36 g
Fette: 37 g
Kohlenhydrate: 12 g

Ein schöner Salat

Obwohl ich häufig Omelett zubereite und schon einiges an Übung habe, klappt die Zubereitung nicht immer. So auch heute: Die gut gewürzte Eierspeise hat sich gesträubt und wollte einfach nicht locker lassen. Das Ergebnis war ein wirrer Haufen aus Bio-Eiklar, Frühlingszwiebeln und Rühr-Ei-Gewürz. Schade, aber nicht jedes Omelett kann zu einem Meisterwerk werden. Beim ersten Versuch mit dem Eiklar hatte ich allerdings auch schon Probleme, die Masse wird für meinen Geschmack einfach zu flüssig. Aber gut, heute war das Omelett glücklicherweise nur als Topping für einen Salat gedacht; für den habe ich Feldsalat, Rettich, Karotte, Kichererbsen und Radieschen-Sprossen verwendet. Zusätzlich gab es auch noch Falafel und etwas vegane Mayo. Am Ende sah meine Mahlzeit auch gar nicht so schlecht aus – und war noch dazu richtig lecker.

Schon wieder Sprossen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 360 kcal
Eiweiß: 23 g
Fette: 9 g
Kohlenhydrate: 38 g

Wir brauchen mehr Kalorien!

Bei meinem Mittagessen bin ich heute wieder einmal in die Falle getappt: Ich habe in meiner App ein falsch eingegebenes Produkt ausgewählt; ich war zu faul das Eiklar selbst einzutippen. Ein Fehler, denn das Produkt lag gewaltig daneben, was mir aber zum Glück noch aufgefallen ist. Als ich mich also aufraffen konnte, die korrekten Werte einzugeben, hatte ich auf einmal viel zu wenig Kalorien, weswegen ich mir noch einen zusätzlichen Snack einplanen konnte. Der erste Snack war heute sogar richtig gesund; ich habe die letzte Scheibe Low-Carb-Brot zusammen mit Frischkäse, Gurke und zwei hartgekochten Eiern gegessen. Etwas später habe ich mir noch einen Protein-Shake gemacht, wie schon am Morgen, habe ich dafür das Pulver mit Erdnuss-Schokoladen-Geschmack verwendet. Puh, ich habe mich schon lange nicht mehr so vollgefressen gefühlt!

Das ist doch Mal ein gesunder Snack, oder? © Christina Deinhardt

Kalorien: 494 kcal
Eiweiß: 47 g
Fette: 31 g
Kohlenhydrate: 9 g

Das klappt noch nicht richtig

Das mit den neuen Makros funktioniert noch nicht so richtig. Es fällt mir schwer, die Kohlenhydrate in die Höhe zu treiben. Immerhin klappt es aber mit meinem aktuellen Kalorienziel relativ gut, auch wenn ich mich noch etwas schwertue. Klingt vermutlich seltsam, aber ich muss mich wieder daran gewöhnen, ein bisschen mehr zu essen: Ich versuche meinem täglichen Speiseplan nun immer zwischen 1.400 und 1.600 Kalorien zu halten. Damit möchte ich einer Essstörung entgegensteuern, denn mir ist in den letzten Monaten immer wieder aufgefallen, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, sobald ich mehr als 1.200 Kalorien esse. Klar, ein Kaloriendefizit ist wichtig, um mein Ziel zu erreichen. Aber ich will es auch nicht übertreiben, sonst stehe ich am Ende mit den nächsten ungesunden Gewohnheiten da.

Gesamt:
Kalorien: 1.412 kcal
Eiweiß: 106 g
Fette: 77 g
Kohlenhydrate: 59 g
Wasser: 2.100 ml

6 Kommentare zu „Ein hartnäckiges Eiweiß-Omelett

    1. Na hoffentlich! Mal sehen, wie es läuft, auch auf der Waage. 😀
      Ich habe mir das Eiklar eigentlich gekauft, weil ich diese süße Eiweiß-Fluffs ausprobieren wollte. Das aus normalen Eiern zu machen, war mir zu gruselig, aber das Eiklar ist pasteurisiert und damit relativ sicher, was Salmonellen betrifft. Ich habe das Zeug auch nur gekauft, weil es eine Bio-Variante gibt und der Hersteller damit wirbt, dass er mit Bäckern zusammenarbeitet, die das Eigelb bekommen.
      Das mit den Haferflocken klingt absolut eklig… Steifgeschlagen ist ja okay, aber einfach so über Haferflocken??? Was stimmt mit der Frau nicht?????

      Gefällt 1 Person

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