Es geht um die vegane Wurst

Immer wenn ich nicht weiß, was ich kochen soll, gibt es einen unspektakulären Salat – was zurzeit häufig passiert. Die heutige unkreative Mahlzeit habe ich aber immerhin dafür genutzt, um ein weiteres veganes Produkt auszuprobieren, es gab darum zwei Würstchen auf Soja-Basis.

Den Morgen habe ich heute genutzt, um meine Kohlenhydrate etwas in die Höhe zu treiben. Aus diesem Grund gab es statt meinen üblichen Low-Carb-Brot-Sorten ganz normalen Buttertoast. Beim Brotaufstrich habe ich mich heute für die süßen Varianten entschieden, zuckerfreie Aprikosenmarmelade und zuckerfreie Nuss-Creme. Ja, ich gehöre zu den verpönten Leuten, die bei Toast immer eine Grundlage in Form von Butter oder Frischkäse benötigt – was übrigens hervorragend geschmeckt hat. Zusätzlich habe ich mir einen Kaffee mit Hafermilch gemacht – süßliche Mahlzeiten gehen einfach nicht ohne.

Heute gab es ganz normalen Butter-Toast. © Christina Deinhardt

Kalorien: 404 kcal
Eiweiß: 10 g
Fette: 23 g
Kohlenhydrate: 37 g

Es geht süß weiter

Manche Themen finde ich unglaublich anstrengend – zum Beispiel alles was mit Software zu tun, das ist wirklich nicht mein Bereich. Wenn ich entsprechende Texte bearbeiten muss – was zum Glück fast nie vorkommt –, fühlt sich mein Gehirn so an, als würde es schmelzen. Mein heutiger Text hatte damit zwar nur indirekt zu tun, doch der Teil hat schon gereicht, um mich zu nerven. Kein Wunder also, dass ich im Laufe des Vormittags ziemlich schnell eine kleine Snack-Pause machen musste, um mich mit Nervennahrung in Form von Eiweiß-Käsekuchen zu versorgen; heute stand praktischerweise ein weiterer Geschmackstest auf dem Plan, diesmal gab es den Kuchen mit Zitronen-Geschmack. Selbstverständlich gab es dazu auch ein passendes Heißgetränk, nämlich Milchtee mit Mandelmilch. Da ich noch ein paar Kalorien benötigt habe, gab es außerdem noch etwas Sahne als Bonus, die ausgezeichnet zu dem Snack gepasst hat. Der Kuchen war deutlich besser als sein Vorgänger, das Zitronen-Aroma war dezent und die Süße war angenehm und nicht zu stark. Insgesamt hat das Gebäck nicht so künstlich geschmeckt, wie die Variante mit griechischem Joghurt und Orange, was mich aber auch nicht überrascht hat.

Der nächste Käsekuchen-Test. © Christina Deinhardt

Kalorien: 403 kcal
Eiweiß: 32 g
Fette: 19 g
Kohlenhydrate: 21 g

Salat putzen ist nervig!

Bevor ich mein Mittagessen genießen konnte, musste ich zunächst eine der nervigsten Zubereitungsschritte über mich ergehen lassen: Ich musste den Feldsalat putzen. Während ich die Blätter ungeduldig auseinander gezupft habe, habe ich mich immer wieder gefragt, warum ich diese nervige Salatsorte überhaupt gekauft habe – ich weiß doch, dass ich das Geputze hasse. Aber gut, meckern hilft ja nicht. Sobald ich es geschafft habe und eine Schüssel mit sauberem Feldsalat vor mir hatte, war die Welt wieder in Ordnung und alle weiteren Schritte waren schnell erledigt. Während die veganen Bratwürste in der Pfanne gebraten haben, wurden der Rettich und die Möhre klein geraspelt und kamen zusammen mit Spitzpaprika zu dem Feldsalat. Zusätzlich habe ich Protein-Mozzarella, Sonnenblumenkerne, Kresse und ein Dressing aus zuckerfreier Salat-Creme und Balsamico-Essig verwendet. Sobald der Salat schön angerichtet war, konnten die Würstchen ihren Platz einnehmen – Senf durfte natürlich auch nicht fehlen. Geschmacklich war die Mahlzeit wirklich super, wobei man bei Salat meiner Meinung nach ohnehin nicht viel falsch machen kann. Die Würstchen fand ich auch richtig lecker, sie hatten eine gute Konsistenz und haben tatsächlich ein bisschen wie normale Bratwürstchen geschmeckt, waren aber nicht so fettig. Sie dürfen also auch gerne Mal wieder auf meinem Speiseplan landen.

Die veganen Würstchen haben es sich auf dem Salat gemütlich gemacht. © Christina Deinhardt

Kalorien: 642 kcal
Eiweiß: 56 g
Fette: 31 g
Kohlenhydrate: 23 g

Das ging schnell

Hach, das ging mir jetzt tatsächlich ein bisschen zu schnell: Meine nagelneue heißgeliebte Hose ist mir bereits zu groß, obwohl sie beim ersten Tragen wie angegossen gepasst hat. Es ist noch nicht so schlimm, dass sie einfach vom Körper rutscht, aber ich merke, wie schlabbrig die Hosenbeine jetzt schon sind, außerdem muss ich die Hose nicht mehr öffnen, um sie anzuziehen. Klar, ich war darauf natürlich vorbereitet, aber ich hatte nicht gedacht, dass sich der Körper innerhalb von einer Woche so schnell verändert – das finde ich etwas gruselig. Ich hänge nun also irgendwo zwischen 52 und 48, wobei mir die 52/50 etwas zu groß ist und die 48/50 noch ein bisschen eng ausfällt. Schön, wenn man so zwischen den Größen hängt – nicht.

Bei dem Thema Größe, kann ich auch meine Armbanduhr erwähnen, über die ich schon vor einigen Monaten gejammert habe. Heute habe ich eine Gedankenpause dafür genutzt, um das Band zu verkleinern, das Metallarmband besteht aus einzelnen Gliedern, die mit einer Vorrichtung herausgenommen werden können. Zwei davon mussten heute dran glauben und nun sitzt die Uhr wieder perfekt und es gibt keinen Grund zu meckern. Dünner dürfen die Arme jetzt allerdings nicht mehr werden, das war es nämlich mit den herausnehmbaren Gliedern.

Gesamt:
Kalorien: 1.449 kcal
Eiweiß: 98 g
Fette: 73 g
Kohlenhydrate: 81 g
Wasser: 2.100 ml

17 Kommentare zu „Es geht um die vegane Wurst

    1. Danke! Wäre echt schön, wenn sich da auch am Samstag entsprechend was auf der Waage zeigen würde. 🙈
      Oh ja! Er ist so klein und aufwendig, und das bei einem mageren Ergebnis (bezogen auf die Menge). Ich habe mich beim Gemüseladen wohl von der kräftigen grünen Farbe einlullen lassen. 🙈🙈
      Zumindest nicht wegen dem Kraftwerk. Meine Wohnung hat von allein beschissene Heizungen. Mein Chef hat mich heute auch schon gefragt. 😂

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      1. Ist ja auch ein doofer Zeitpunkt. es ist ja gerade auch so kalt. 😣 Aber ich hab mich gefreut, dass mein Chef sich um seine Mitarbeiter Gedanken machte. 🙃 Das war wieder ein „Awww, ich liebe meinen neuen Job“ moment

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