Schleimige Kiwis

Geschmacklich mag ich Kiwis wirklich gerne, doch ihre schleimige Konsistenz hält mich meist vom Kauf ab. Ab und zu kann ich die Abneigung jedoch überwinden – mit viel Händewaschen und trocken rubbeln zwischendurch. So auch heute, denn ich wollte unbedingt ein Frühstück aus Protein-Pfannkuchen und Kiwis.

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Obst, ich greife meistens lieber zu leckerem Gemüse – nur Beeren landen regelmäßig in meinen Mahlzeiten. Nicht etwa der Geschmack ist der Grund für meine Abneigung gegen Obst, nein, ich kann einfach die Sauerei nicht leiden, die beim Schälen der meisten Obstarten entsteht. Auch Kiwis meide ich deswegen meistens – nur Mangos finde ich beim Schälen noch ekeliger. Um trotz meiner seltsamen Abneigung nicht ganz als Obst-Muffel dazustehen, stelle ich mich regelmäßig am Kohlenhydrattag meiner Abneigung und plane immer wieder verschiedene Obstsorten ein, meistens allerdings armlose Äpfel oder Bananen. Für heute ist meine Wahl jedoch auf Kiwis gefallen, die sich mithilfe meines neuen Schälers sogar relativ schnell verarbeiten ließen – was für eine Erleichterung. Trotzdem wird das bestimmt nicht meine Lieblingsbeschäftigung, ich kann mir wirklich besseres Vorstellen, als glitschige und schleimige Kiwis zu schälen. Sobald ich diese lästige Aufgabe hinter mich gebracht hatte, konnte ich mich zum Glück um die angenehmeren Teile meines Frühstücks kümmern. Mit wenigen Handgriffen hatte ich schließlich einen Teller mit Protein-Pfannkuchen, Kiwis, Sahne, Blaubeeren und zuckerfreie Schoko-Drops. Außerdem habe ich mir noch eine Tasse Hafermilch-Kaffee gemacht, mit irgendwas muss man das leckere Frühstück ja herunterspülen.

Das Pulver für die Protein-Pancakes ist wirklich köstlich. © Christina Deinhardt

Kalorien: 485 kcal
Eiweiß: 42 g
Fette: 12 g
Kohlenhydrate: 56 g

Ohne viele Worte

Was wäre ein Sonntag ohne eine Tüte Chips? Mehr muss ich dazu ja bestimmt nicht sagen, oder?

Chips. © Christina Deinhardt

Kalorien: 269 kcal
Eiweiß: 3 g
Fette: 18 g
Kohlenhydrate: 24 g

Wildschwein auf Linsen-Nudeln

Bei den Rote-Linsen-Nudeln bin ich leider ein wenig in die Kohlenhydrat-Falle getappt, als ich die Packung gekauft hatte, war ich davon ausgegangen, dass sie eine gute Pasta-Alternative sind. Pustekuchen! Die Nudeln haben für Low-Carb-Tage viel zu viele Kohlenhydrate, weswegen ich sie stattdessen für den Kohlenhydrattag aufgehoben habe. Heute kam die Pasta nun endlich zum Einsatz, als Beilage für mein Wildschwein-Geschnetzeltes mit Pilzen und Zwiebeln. Für das Gericht habe ich zunächst Zwiebeln und Wildschweingulasch angebraten, nach einiger Zeit wurde alles mit Weißwein abgeschreckt und durfte zusammen mit Pilzen und Frühlingszwiebeln etwas köcheln. Nach einiger Zeit kamen noch Ziegen-Frischkäse und ein paar Gewürze dazu, um eine schöne Soße zu bekommen – richtig lecker!

Die roten Nudeln sind beim Kochen ziemlich blass geworden. © Christina Deinhardt

Kalorien: 679 kcal
Eiweiß: 67 g
Fette: 29 g
Kohlenhydrate: 36 g

Dann Mal ran an die Klamotten

Man mag es vermutlich nicht glauben, aber es fällt mir tatsächlich ziemlich schwer, mich durch meinen Kleiderschrank zu wühlen, um Klamotten zu entsorgen. Dabei kann ich die meisten Sachen längst nicht mehr tragen, aber trotzdem ist der Gedanke, alles loszuwerden irgendwie komisch. Es wirkt so endgültig. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich es noch gar nicht so richtig glauben kann, dass mir plötzlich viel kleinere Klamotten passen. Immerhin habe ich es heute geschafft, sämtliche Hosen in Tüten zu packen – dank meiner Spaziergang-Freundin habe ich sogar genug passenden Ersatz. Schwieriger wird es bei den Jacken und dem Mantel. Die waren ziemlich teuer und sind noch in verdammt guten Zustand – meine Winterjacke habe ich letztendlich nur während meiner Island-Reise getragen, da sie mir für deutsches Winterwetter immer viel zu warm war. Tja, und nun ist sie mir nicht nur zu warm, sondern auch viel zu groß. Als Übergangslösung habe ich mir nun eine neue Jacke gekauft, die ist mir zwar auch schon etwas zu groß, aber da sie preiswert war, ist sie nicht sonderlich dick – falls die Temperaturen noch länger so kalt bleiben, ist es also gar nicht so blöd, wenn sie genug Platz für zusätzliche Pullover- und T-Shirt-Schichten bietet.

Gesamt:
Kalorien: 1.433 kcal
Eiweiß:
112 g
Fette:
59 g
Kohlenhydrate:
116 g
Wasser: 2.300 ml

16 Kommentare zu „Schleimige Kiwis

  1. Wie wäre es mit Kakis. Die kann man wie einen Apfel essen.

    Du kannst die Jacke doch online verkaufen. Ich würde nur preiswerter Sachen kaufen, bis Du Dein Endgewicht erreicht hast. Und dann relativ lockere Sachen, damit Du einen gewissen Spielraum hast.

    Gefällt 2 Personen

    1. Kommen auch noch dran. 😂

      Ja, das mache ich ja. Als Grundlage habe ich mir nur ein paar neue günstige Shirts gekauft, damit nicht alles schlabbert. Und von der Freundin habe ich einen ganzen Haufen Hosen bekommen, die jetzt bestimmt eine zeitlang passen sollten. Trotzdem haben sich über die Jahre ein paar Jacken angesammelt…. (auch, weil eine Freundin mir mal welche aufgedrückt hat, die ich nie getragen habe) Die eine könnte ich vielleicht wirklich verkaufen… Muss mich damit mal auseinandersetzen. 🙈 Es graut mir vor sowas aber immer.

      Gefällt 1 Person

  2. Also ich find Kakis schneiden noch viel ekeliger als die Kiwi. Deswegen löffel ich Kiwis immer. Schneiden/schälen tue ich die nie.
    Kleiderkreisel kann ich dir nur empfehlen. Gibts zwar in CH nicht, aber wir haben eine andere App die gleich läuft. Hab da schon viel gekauft und verkauft klappt meist super

    Gefällt 1 Person

    1. Löffeln finde ich genauso nervig. 😂 Ich in bei vielen Dingen einfach komisch. 😅 Und bei meinem albernen Blog lass ich meinen Gedanken einfach freien Lauf und erzähle von meinen albernen Ticks. 😂
      Ich werde es mir auf jeden Fall anguggen. Nicht für alle Klamotten, manche sind einfach schon zu abgenutzt. Aber für die teureren… Blazer, Jacken, blusen zum Beispiel.

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  3. Meinen Kleiderschrank misste ich jährlich aus. Diesmal werde ich aber viele 1 Jahr ungetragene Sachen behalten. Wg. Corona trug ich weniger Buiseness Kleidung, war nicht im Urlaub und es gab auch keine Feiern.
    Gerade habe ich übrigens Weintrauben gegessen. Wenn du kleine, kernlose kaufst brauchst du gar nix schnippeln 😘

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    1. Da geht’s mir ähnlich. Allerdings lohnt es sich für mich wirklich nicht mehr, die Sachen aufzuheben. Ich will in meine „alten“ Klamotten now wieder reinpassen. Trotzdem ist es ein komisches Gefühl, da nun radikal ausmisten zu müssen. 😁
      Stimmt. An die denke ich nie. Muss ich auch mal für einen Sonntag einplanen. 🙈

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      1. Zu weit dürfte von meinen nicht getragenen Sachen nichts geworden sein 🤔 Was zu eng geworden oder ausgeleiert ist geht weg, bei dem Rest werde ich mir überlegen ob ich ihn noch anziehen möchte. Das Kleid, das ich mir zur Silberhochzeit gekauft habe, ist nur 2 oder 3 x getragen und bleibt auf jeden Fall im Fundus 😎

        Gefällt 1 Person

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