Leckeres Okonomiyaki

Die wichtigste Zutat bei Pfannkuchen-ähnlichen Gerichten ist vermutlich Mut, denn das Wenden ist immer irgendwie abenteuerlich. Für einige Zeit stand ich auch sehr ratlos vor dem Okonomiyaki, doch mithilfe eines Brettchens und viel Schwung habe ich es geschafft, die „japanische Pizza“ ohne größere Verluste zu wenden.

Recht kurzfristig habe ich den heutigen Frühstücksplan abgeändert: Ursprünglich wollte ich eine Low-Carb-Waffel mit Obst essen, doch heute Morgen hatte ich Lust auf Milchreis. Wie immer habe ich dafür Sushi-Reis statt Milchreis verwendet; den habe ich mit Mandelmilch, Erythrit und etwas Apfel-Kuchen-Gewürz zubereitet. Als Topping kamen eine glitschige Kiwi und Beeren zum Einsatz sowie etwas Sahne und eine Prise Zimt. Der Hafermilchkaffee durfte natürlich auch nicht fehlen.

Warmer Pseudo-Milchreis ist doch was Gutes. © Christina Deinhardt

Kalorien: 501 kcal
Eiweiß: 11 g
Fette: 13 g
Kohlenhydrate: 91 g

Chips!

Meine Wahl fiel heute wieder auf Linsen-Chips, diesmal mit orientalischen Gewürzen. So muss ein Kohlenhydrattag sein!

Nom nom nom. © Christina Deinhardt

Kalorien: 362 kcal
Eiweiß: 11 g
Fette: 11 g
Kohlenhydrate: 53 g

Japanische Pizza

Ich habe keine Ahnung, warum man Okonomiyaki auch japanische Pizza nennt, mit Pizza hat das Gericht wirklich so gar keine Ähnlichkeiten. Für mich ist es darum eher ein japanischer Pfannkuchen – und zwar ein verdammt guter. Für das Rezept habe ich kaum etwas besorgen müssen, die wichtigsten japanischen Zutaten habe ich schon seit Ewigkeiten im Haus und das nötige Gemüse konnte ich beim Gemüseladen holen. Den Teig habe ich mit speziellem Okonomiyaki-Mehl, einem Ei, Wasser und etwas Dashi zubereitet, außerdem kam klein geschnittene Wildschwein-Bratwurst und Weißkohl in die Masse. Anschließend musste alles in die Pfanne und durfte einige Zeit braten.

Das Wenden war wirklich abenteuerlich, doch mithilfe eines Brettchens, viel Schwung und Geduld habe ich es hinbekommen, ohne dass der Pfannkuchen zerbrochen ist – nur der Rand ist etwas unschön geworden. Sobald das Okonomiyaki fertig war, wurde es mit Okonomi-Soße bestrichen. Anschließend kamen Aonori und Katsuobushi auf den Pfannkuchen – bei Katsuobushi handelt es sich um getrockneten und zerriebenen Thunfisch. Zum Schluss kamen noch Frühlingszwiebeln und vegane Mayo über das Gericht, als Beilage gab es außerdem noch ein Schüsselchen mit Karotte und Spitzpaprika.

Ich liebe Okonomiyaki wirklich sehr, besonders durch den angebratenen Kohl bekommt der Pizza-Pfannkuchen einen tollen Geschmack. Noch dazu kann man für das Gericht so ziemlich alles verwenden – es sind auch vegetarische oder vegane Varianten möglich. Die Vielfalt steckt übrigens auch schon im Namen der Speise: Okonomi (お好み) bedeutet „Wahl“ oder „Vorlieben“; yaki (焼き) bedeutet „gebraten“ oder „gegrillt“. Man kann also braten, was man will!

Nur am Rand ist das Okonomiyaki etwas auseinandergefallen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 624 kcal
Eiweiß: 44 g
Fette: 24 g
Kohlenhydrate: 59 g

Das hat sich gelohnt

Die Laptop-Pause gestern hat richtig gut getan, das sollte ich wirklich häufiger machen – auch wenn meine Mutter sich etwas beklagt hat. Da müssen wir aber durch, schließlich kann so eine Denk-Pause richtig guttun. Spannend war der Tag gestern sowieso nicht; der Höhepunkt des Tages war der NASA-Pullover, der gestern endlich angekommen ist. Den musste ich natürlich gleich anprobieren; ich war neugierig, ob mir die Größe XXL auch wirklich passt. Anfangs kam er mir etwas eng vor, aber ich konnte trotzdem ohne Probleme hineinschlüpfen – zu meiner großen Freude. Den flauschigen Pullover habe ich direkt bei einem Spaziergang eingeweiht. Zuerst bin ich dabei beim Klamotten-Container vorbeigegangen, um zwei weitere Säcke loszuwerden. Anschließend bin ich zu einer Drogerie spaziert, da ich ein paar Sachen besorgen musste. Es ist mittlerweile schon richtig lange her, dass ich einen großen Laden betreten habe und dementsprechend unwohl habe ich mich bei der ganzen Sache gefühlt; so viele frei laufende Nasen, es ist doch wirklich zum Mäusemelken. Ich war froh, als ich da endlich raus konnte.

Mein neuer Pullover war perfekt, um ein neues Vorher-Nachher-Bild zu machen. © Christina Deinhardt

Gesamt:
Kalorien: 1.487 kcal
Eiweiß: 66 g
Fette: 48 g
Kohlenhydrate: 203 g
Wasser: 2.100 ml

7 Kommentare zu „Leckeres Okonomiyaki

  1. Der Pulli ist sowas von klasse und die Frau da in Monte Carlo daneben bist mit Sicherheit nicht Du. Sie sieht mindestens 10 Jahre älter aus.😁
    Liebe Grüße an die Frau, die mit Dingen kocht, deren Namen ich noch nie gehört habe….😂😂

    Gefällt 1 Person

      1. Ich schreibe manchmal etwas unverständlich und das ist ein sensibles Thema🤨 Du siehst wirklich toll aus. 👌🌈👌 Und den Pulli hätte ich auch gern.

        Gefällt 1 Person

      2. Ne, ne! Ich hab das schon verstanden. Seh ja auch selbst, wie sehr ich mich verändert habe. Mit jedem Klamotten Sack verabschiede ich mich von der alten Tina. 🙈 Und vielen Dank! Der Pullover ist eine kleine co2 Sünde… Aber ich musste ihn einfach haben. 🙈🙈🙈🚀 Da muss wohl eine Avocado in diesem Jahr als Strafe ausfallen 🙈🙈🙈🙈🥑

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: