Hauptsache stinkig

Stinkekäse ist für die Nase immer wieder eine echte Herausforderung, trotzdem landet er gerne in meinen Mahlzeiten – entweder als Topping für Pasta, als Beilage für Omelett oder als harmloser Brot-Belag. Heute habe ich den Käse jedoch wieder einmal in seiner besten Form genossen: als wichtiger Bestandteil für stinkige Käsespätzle.

Der Morgen begann schon wieder mit leckerem Protein-Toast, doch diesmal gab es ein leckeres Omelett als Belag. Dafür habe ich Eier, Eiweiß, Pilze, Frühlingszwiebeln sowie Salz und Pfeffer aufgeschlagen und in einer Pfanne von beiden Seiten schön angebraten. Heute hat das Wenden sogar richtig gut funktioniert, ich war fast ein wenig traurig, dass ich dieses perfekte Omelett in kleinere Stücke schneiden musste. Sobald ich dies hinter mich gebracht hatte, landeten die einzelnen Scheiben zusammen mit Butter und Stinkekäse auf dem Protein-Toast; fürs Auge gab es noch etwas vegane Mayo und die letzten Radieschen-Sprossen. Beim Essen musste ich mich heute ein wenig beeilen, denn ich musste mich um den Versand einer Meldung kümmern. Zwar bin ich dabei mittlerweile schon ziemlich fix, doch ich bin immer froh, wenn ich etwas Zeit als Puffer einplanen kann – für den Fall, dass der Laptop explodiert, Aliens im Hinterhof landen oder andere Katastrophen dazwischenkommen.

Ein Omelett auf Toast ist wirklich lecker. © Christina Deinhardt

Kalorien: 305 kcal
Eiweiß: 28 g
Fette: 16 g
Kohlenhydrate: 13 g

Ein paar Snacks

Sobald ich mit meiner Meldung fertig war, hatte ich Zeit für einen kleinen Snack, also der perfekte Moment für eine schöne Tasse Hafermilchkaffee. Zusätzlich wollte ich noch was zum Naschen, darum habe ich mir einen Protein-Riegel ausgesucht; es gab einen meiner Lieblinge mit Erdnuss- und Karamell-Geschmack. Doch damit nicht genug, denn laut meinem Speiseplan hatte ich noch ein paar Kalorien Spielraum, es gab später also noch einen einfachen Protein-Shake.

Von dem Protein-Shake habe ich kein Bild gemacht. © Christina Deinhardt

Kalorien: 410 kcal
Eiweiß: 43 g
Fette: 16 g
Kohlenhydrate: 23 g

Das Stinken geht weiter

Die Low-Carb-Spätzle haben ihren Geschmackstest ja eigentlich schon bestanden, trotzdem wollte ich sie ein weiteres Mal testen, diesmal sollten sie jedoch klar und deutlich im Vordergrund stehen. Es war also an der Zeit den Stinkekäse aus dem Kühlschrank zu holen, um leckere Käsespätzle zu machen – das ultimative Spätzle-Gericht. Na gut, meine Spätzle sind vermutlich noch immer nicht wie das originale Gericht, aber meine Speisen müssen meistens nur mir schmecken, darum ist mein Freiheitsgrad sehr hoch. Für meine Spätzle habe ich zunächst rote Zwiebeln und Frühlingszwiebeln mit etwas Butter gebraten, sobald diese schön glasig waren, habe ich sie mit Soja-Creme und etwas Wasser abgeschreckt. Zur Creme habe ich außerdem den gerapselten Käse, Salz und Pfeffer hinzugegeben, damit sich alles gut vermischen konnte. Erst als sich eine schöne Pampe gebildet hatte, kamen die gekochten Spätzle hinzu, anschließend habe ich alles gut untergehoben, damit sich die Creme und der Käse gut verteilen konnte. Am Ende kamen noch ein paar Frühlingszwiebeln auf die Portion und dann war der Teller bereit für den Geschmackstest. Der war sogar ein voller Erfolg, der Käse war schön kräftig und die Spätzle waren nicht zu weich und hatten eine angenehme Konsistenz. Mit dem Produkt bin ich also mehr als zufrieden – bei dem Preis werde ich trotzdem sparsam mit der Packung umgehen.

Ein schön stinkiger Teller mit Käsespätzle. © Christina Deinhardt

Kalorien: 634 kcal
Eiweiß: 66 g
Fette: 32 g
Kohlenhydrate: 13 g

Ein Fahrrad als Mutprobe

Als dicker Mensch macht Fahrradfahren keinen Spaß. Das Gestell wirkt instabil, die Reifen wobbeln und XXL-Räder sind ziemlich teuer. Doch langsam aber sicher, muss ich mir über solche Sachen keine Gedanken mehr machen, was jetzt nicht heißt, dass sich mein Misstrauen gegenüber der wobbeligen Drahtesel ohne weiteres auflösen wird. Ein eigenes Rad werde ich mir zwar noch nicht kaufen, trotzdem will ich den kommenden Sommer nutzen, um mich mit Rädern wieder vertraut zu machen – einerseits, um mehr Bewegung zu bekommen, andererseits, um ein Stück Mobilität zurückzugewinnen. Aus diesem Grund habe ich mich bei dem Rad-Verleih-Service der VAG angemeldet. Sobald mein Konto freigeschaltet ist und die Zahlungsmittel funktionieren, werde ich mir also ein Rad schnappen und mich der Mutprobe stellen. Bei der Lage meiner Wohnung habe ich sogar richtig Glück: Ich wohne direkt am Rand des Flex-Bereichs; in meiner Straße stehen also Haufenweise Räder, die verwendet werden können.

Gesamt:
Kalorien: 1.349 kcal
Eiweiß: 137 g
Fette: 64 g
Kohlenhydrate: 49 g
Wasser: 2.100 ml

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