Kümmerliche Zucchini-Chips

Auf dem Bild des Original-Rezepts sahen die Zucchini-Chips wirklich lecker und knusprig aus, einfach verlockend. Eben genau das Gegenteil, von dem, was da am Ende aus meiner Heißluftfritteuse gekullert ist. Geschmacklich war meine Kreation trotzdem verdammt lecker.

Der verschneite Morgen hat meiner Motivation im ersten Moment einen kleinen Dämpfer verpasst, ich wollte den Tag heute nämlich eigentlich für meine Fahrrad-Mutprobe nutzen. Ich war also ziemlich enttäuscht, als ich die fetten Schneeflocken gesehen habe, denn ich hatte eigentlich nicht vor, mir schon bei der ersten Fahrt den Hals zu brechen. Aber gut, die Enttäuschung musste sowieso bis zum Feierabend warten, schließlich gab es heute einiges zu tun. Am Morgen stand wieder eine Meldung auf meiner To-do-Liste, weswegen ich nach dem Aufstehen nicht zu viel Zeit vertrödeln durfte. Trotzdem habe ich mich zunächst um ein schönes Frühstück gekümmert; es gab Low-Carb-Waffeln mit Beeren, Sahne und leicht aromatisiertem Hafermilchkaffee. Die Beeren habe ich zusammen mit einem Löffel Erythrit aufkochen lassen, denn auf gefrorenes Obst hatte ich heute einfach keine Lust. Zu guter Letzt gab es für die Waffeln noch eine kleine Puder-Erythrit-Dusche; ich hatte am Ende also ein schönes mäßig süßes Frühstück genau nach meinem neu entwickeltem Geschmack.

Die Waffeln sind im Toaster schön knusprig geworden. © Christina Deinhardt

Kalorien: 378 kcal
Eiweiß: 40 g
Fette: 19 g
Kohlenhydrate: 17 g

Dreierlei Eierlei

Nach dem süßlichen Frühstück wollte mein Körper endlich Mal wieder etwas Salziges: Statt Protein-Riegeln oder anderen Naschereien habe ich mir darum kurzerhand drei Eier gekocht, die ich mit einer ordentlichen Portion Salz gewürzt habe. Sieht vermutlich ziemlich langweilig aus, doch mein Körper war mit dem herzhaften Tribut verdammt glücklich. Später gab es dann allerdings trotzdem noch was zum Naschen, denn nachdem ich noch ein paar Kalorien übrig hatte – die Erklärung dazu folgt beim Mittagessen – konnte ich mir am Nachmittag noch einen kleinen Becher heiße Schokolade machen – zuckerfrei und mit Hafermilch.

Ich hatte spontan Lust auf hartgekochte Eier. © Christina Deinhardt

Kalorien: 339 kcal
Eiweiß: 34 g
Fette: 22 g
Kohlenhydrate: 9 g

Ganz schön geschrumpft

Bei meinem Mittagessen kam heute wieder die Pommes-Trommel meiner Heißluftfritteuse zum Einsatz – bei meinem ersten Versuch war ich vom Ergebnis wirklich begeistert, weswegen ich die Trommel nun häufiger verwenden möchte. Für meinen heutigen Versuch habe ich jedoch auf Zucchini zurückgegriffen, ich wollte leckere und gesunde Chips zubereiten. Das Originalrezept sah auch wirklich verdammt verführerisch aus, allerdings habe ich auf den Parmesan verzichten, um die Kalorien nicht weiter in die Höhe zu treiben. Stattdessen habe ich die Zucchini-Scheiben einfach mit Olivenöl, Salz und einer leckeren Kräutermischung gewürzt und in die Trommel geworfen. Anschließend mussten die Chips für einige Zeit in die Fritteuse.

Kurz vorm Ende der Backzeit habe ich mich um die restlichen Zutaten meines Mittagessens gekümmert: Mit wenigen Handgriffen hatte ich am Ende einen Salat aus Rettich und Möhren, eine gut gewürzte Tomate und einen leckeren Burger, für den ich ein Low-Carb-Walnussbrötchen, Radieschen-Blätter, ein veganes Cordon Bleu, den Rest der Tomate sowie Mayo und zuckerfreies Ketchup verwendet habe. Ursprünglich hatte ich für den Burger auch etwas Stinkekäse eingeplant, den habe ich bei der Vorbereitung allerdings vergessen; er wurde also kurzerhand in einen Joker für heiße Schokolade umgewandelt. Meine Mahlzeit hat nichtsdestotrotz am Ende fantastisch geschmeckt, die Zucchini-Chips sahen zwar ziemlich mickrig aus, doch dank dem Olivenöl und den Kräutern waren sie wirklich lecker.

Die Zucchini sind leider nicht sonderlich knusprig geworden. Lecker, waren sie aber trotzdem. © Christina Deinhardt

Kalorien: 616 kcal
Eiweiß: 45 g
Fette: 45 g
Kohlenhydrate: 27 g

Mutprobe bestanden

Ich hatte Glück, der Schnee hat nicht sonderlich lange gehalten und am Nachmittag gab es sogar ein paar schüchterne Sonnenstrahlen, die meine Motivation wieder wach gekitzelt haben. Erst wollte ich meine Mutprobe zwar dennoch auf morgen verschieben, doch dann war meine Neugier einfach zu groß. Warm eingepackt habe ich mich also auf dem Weg zu einem Leih-Fahrrad gemacht und nach ersten technischen Startschwierigkeiten konnte ich mich tatsächlich auf den Drahtesel schwingen – sehr wackelig und unsicher zwar, doch ganz ohne Stürzen oder gebrochene Nasen. Ohne Ziel bin ich dann für einige Zeit durch die Gegend gefahren – wohlgemerkt meine erste Radtour durch Nürnberg. Die Gelegenheit habe ich dann auch gleich genutzt, um mir bei einem Supermarkt neue vegane Produkte zu besorgen, darunter auch eine neue Ladung veganes Cordon Bleu. Der Rückweg ist mir dann schon deutlich leichter gefallen, es war trotzdem spannend nach so langer Zeit wieder als aktives Verkehrsteilnehmer unterwegs zu sein. Da konnte ich auch gleich mein theoretisches Wissen ein wenig austesten – schließlich übe ich seit ein paar Tagen schon fleißig für eine potenzielle Theorie-Prüfung in naher – oder ferner – Zukunft.

Gesamt:
Kalorien: 1.333 kcal
Eiweiß: 119 g
Fette: 86 g
Kohlenhydrate: 53 g
Wasser: 2.100 ml

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