Bunte Teller für nervige Tage

Der heute Tag war ziemlich nervig: Der Körper zickt noch immer rum, also ging es heute zum Hausarzt und ich hasste Arztbesuche wirklich sehr. Hunger hatte ich auch nicht so wirklich, doch immerhin konnte ich ein paar farbenfrohe Mahlzeiten zusammenwerfen, die den Appetit ein wenig angeregt haben.

Für meine Morgen-Routine habe ich mir heute besonders viel Zeit genommen – schön, dass das im Home-Office ohne Probleme möglich ist. Das habe ich heute einfach gebraucht, da ich mich seelisch auf den bevorstehenden Arztbesuch vorbereitet habe – ich hasse es Arztbesuche. Dazu kommt, dass mein Hausarzt schon vor Corona verwirrend war. Dir Praxis ist gerne spontan geschlossen und im letzten Jahr ist es mir häufig passiert, dass ich vor einer geschlossenen Praxis gestanden bin. Mit Termin wäre das natürlich nicht passiert, aber die gab zu der Zeit nur für Folgeuntersuchungen. Ansonsten musste man auf gut Glück nachmittags zur Sprechstunde gehen, ganz nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Mit Corona hat sich das aber geändert, nun muss man anrufen und sein Anliegen beschreiben, irgendwann kommt dann der Rückruf vom Arzt mit spontanem Terminvorschlag. Man muss also flexibel sein, was bei mir glücklicherweise kein Problem ist, denn die Praxis ist auf der anderen Straßenseite und ich habe sehr verständnisvolle Chefs. Da ich nach meiner ersten Kontaktaufnahme also auf den Rückruf warten musste, habe ich mir schließlich mein Frühstück gemacht. Dafür habe ich ein Zwiebel-Gebäck der Keto-Bäckerei mit einer Scheibe Cheddar überbacken, dazu gab es außerdem eine Tomate und Gurke – schön einfach und farbenfroh, wenn auch stümperhaft angerichtet.

Die wichtigsten Farben auf einem Teller. © Christina Deinhardt

Kalorien: 472 kcal
Eiweiß: 51 g
Fette: 26 g
Kohlenhydrate: 13 g

Irgendwas mit Protein

Mein Plan sah heute sehr traurig aus, denn außer dem Frühstück hatte ich nicht geplant, ich hatte einfach keine Lust mir Gedanken zu machen und das Space Shuttle hatte gestern Abend Vorrang. Ich war heute also planlos und spontan unterwegs und somit gab es einen langweiligen – und sehr leckeren – Protein-Riegel und einen Protein-Shake mit der Geschmacksrichtung „Weiße Schokolade“ – die Sorte ist lecker, schmeckt aber nicht wirklich nach weißer Schokolade.

Kalorien: 354 kcal
Eiweiß: 45 g
Fette: 12 g
Kohlenhydrate: 10 g

Irgendwas mit Salat

Das Mittagessen hätte ich am liebsten einfach ausfallen lassen, doch nach der albernen Crash-Diät wollte ich es mit dem Kalorien-Defizit nicht übertreiben. Ich habe mich darum durch mein Gefrierfach gewühlt, wo ich einen einfachen Burger aus Süßkartoffel entdeckt habe. Der ist zusammen mit einem Setzei in der Pfanne gelandet, dazu habe ich einen Salat aus Feldsalat, Tomate und Mungbohnen-Sprossen gemacht. Für das Dressing habe ich Hüttenkäse und Balsamico-Essig verwendet, als Topping gab es außerdem noch vegane Mayo, zuckerfreies Ketchup und Brokkoli-Sprossen. Dafür, dass ich die Mahlzeit spontan zusammengewürfelt habe, ist der fertige Teller meiner Meinung nach gar nicht so schlecht geworden. Geschmeckt hat der Salat auf jeden Fall ziemlich gut, besonders der Burger war lecker, wobei mich der Geschmack stark an Falafel erinnert hat.

Salat muss bunt sein. © Christina Deinhardt

Kalorien: 436 kcal
Eiweiß: 24 g
Fette: 25 g
Kohlenhydrate: 29 g

Arztbesuch

Gegen Mittag kam endlich der Anruf von meinem Hausarzt und wenig später hatte ich endlich eine Uhrzeit. Nachdem ich meinem Chef Bescheid gegeben habe, habe ich mich also auf den Weg gemacht. Trotz des Termins musste ich ziemlich lange warten, doch irgendwann war ich endlich bei der Ärztin, zum Glück die Freundliche. Wirklich helfen konnte sie mir leider nicht, aber zumindest konnten wir ausschließen, dass es etwas Dramatisches ist – ich darf meine Organe diesmal anscheinend behalten. Immerhin ist es der Ärztin aufgefallen, dass ich viel Gewicht verloren habe, sie hat mir gleich mehrfach gratuliert und mir schließlich einen Termin für einen Check-up gegeben. Es soll untersucht werden, ob mit Leber und Co alles in Ordnung ist. Für mein eigentliches Problem habe ich nun Tabletten bekommen, die ich ausprobieren soll, mal sehen, ob die helfen – wehe, wenn nicht, denn die Dinger waren ziemlich teuer und wurden nicht von der Versicherung übernommen. Am Ende hat mir die Ärztin auch noch ein Attest in die Hand gedrückt, das bestätigt, dass ich mit meinem aktuellen Gewicht zur Gruppe 3 gehöre. Dazu gab es noch ein Augenzwingern, denn mit meinen alten Daten war ich anscheinend Gruppe 2. Aber ist ja egal. Es gibt Leute, die die Impfung deutlich dringender brauchen als ich.

Gesamt:
Kalorien: 1.262 kcal
Eiweiß: 120 g
Fette: 63 g
Kohlenhydrate: 52 g
Wasser: 2.300 ml

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