Hafermilch im Test

Selbstgemachte Barista-Hafermilch, matschige Haferflockenreste und weitere Hafer-Experimente – bei dem ganzen Hafer ist es fraglich, wie es weiterhin mit der kohlenhydratarmen Ernährung funktionieren soll. Aber keine Sorge! Ganz so schlimm sahen die Markos am Ende des Tages gar nicht aus.

Dem Low-Carb-Brot wurde heute der Garaus gemacht. Sprich, zum Frühstück gab es schon wieder langweilige, belegte Brote. Für den Beleg habe ich auch heute veganen Frischkäse und Schnittlauch sowie eine Scheibe Cheddar und Basilikum verwendet, was wie immer fantastisch geschmeckt hat. Da ich mit meiner Morgenroutine sehr früh dran war, konnte ich meine Brote auch ganz entspannt vor dem Ventilator genießen, wobei ich mir ein paar Videos angesehen habe. Erst im Anschluss ging es an den Schreibtisch, wo ich mir einen Fachartikel über Wärmemanagement bei Leistungshalbleitern vorgenommen habe. Eigentlich ein ziemlich spannendes Thema, allerdings gibt es für die einzelnen Begriffe zu viele unterschiedliche Übersetzungsmöglichkeiten. Mal sehen, ob ich die Ingenieure mit meinem fertigen Text zur Verzweiflung bringe!

Die Mahlzeit erinnert mich irgendwie an einen Hund mit riesigen, treudoofen Augen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 367 kcal
Eiweiß: 17 g
Fette: 30 g
Kohlenhydrate: 8 g

Alles wird verarbeitet

Der Vormittagssnack wurde heute mit einer heißen Tasse Kaffee eingeläutet, selbstverständlich gab es dabei die erste Portion der selbstgemachten Hafermilch. Leider hatte bei der Zubereitung der Milch mein innerer Tollpatsch wieder zugeschlagen, die Milch war also nicht sonderlich ansehnlich. Doch immerhin ist mir mittlerweile aufgefallen, was ich falsch gemacht hatte: Ich hatte vergessen die aufgequollenen Haferflocken zu pürieren. Das Lustige daran ist, dass ich mir den Pürierstab sogar bereitgelegt hatte; einsatzbereit musste er direkt vor meiner Nase vergeblich auf seine große Stunde warten. Aber gut, beim nächsten Versuch wird mir das nicht passieren! Geschmacklich war die Hafermilch auf jeden Fall sehr lecker, obwohl sie etwas dünnflüssig war. Dafür hat sie sich aber trotzdem relativ gut aufschäumen lassen. Mal sehen, ob ich das beim nächsten Versuch besser hinbekomme, dann auch mit pürierten Haferflocken.

Der Schaum-Test ist bestanden. © Christina Deinhardt

Weiter ging es mit einem Protein-Shake, da ich die Reste der Hafermilch, nämlich die ausgequetschten Haferflocken, verwerten wollte. Für meinen Shake habe ich also Mandelmilch, Erdbeeren, Protein-Pulver und die Haferflockenreste in den Mixer geworfen und ordentlich kleingehäckselt. Das Ergebnis war ein recht dickflüssiges Getränk, dass aber sehr gut geschmeckt hat. Mal sehen, was ich mit den Haferflocken noch so anstellen kann, ich bin bereits über ein paar interessante Rezepte gestolpert, zum Beispiel über verschiedene Brotaufstriche.

Meine Shakes sehen immer gleich aus. © Christina Deinhardt

Später habe ich mir noch einen weiteren Snack gegönnt, denn ich musste ein weiteres veganes Produkt ausprobieren. Diesmal ging es dabei um eine Snack-Wurst, die mich aber nur mittelmäßig begeistert hat. Sie war nicht wirklich schlecht, aber ich weiß einfach noch nicht, was ich von dem Geschmack halten soll. Vielleicht muss ich der Wurst einfach noch eine weitere Chance geben.

Die vegane Wurst war nicht so der Hammer. © Christina Deinhardt

Kalorien: 391 kcal
Eiweiß: 43 g
Fette: 13 g
Kohlenhydrate: 23 g

Sommerlicher Salat

Schon wieder ein Salat? Oh ja! Bei den Temperaturen kann wirklich niemand von mir erwarten, spannende Gerichte zu kochen. Es gab also einen ganz einfachen Salat, für den ich Eisbergsalat, Erdbeeren und Blaubeeren verwendet habe. Als Dressing habe ich die restliche Pesto-Hüttenkäsemischung von gestern verwendet, allerdings habe ich sie noch mit Balsamico-Essig und Wasser gestreckt. Für die „fleischige“ Beilage sorgten auch heute vegane Seitan-Würstchen; ich hatte ja bereits angekündigt, dass die Würstchen nun häufiger auf meinen Salaten landen könnten.

Die Seitan-Würstchen kamen auch heute zum Einsatz. © Christina Deinhardt

Kalorien: 516 kcal
Eiweiß: 51 g
Fette: 24 g
Kohlenhydrate: 26 g

Verzögerte Lieferung und weitere Experimente

Vor einiger Zeit hatte ich mir eine kurze Hose bestellt, zusammen mit einem Kleid, um die heißen Tage zu überleben. Seitdem ist nun schon einige Zeit vergangen und ich warte immer noch auf die Lieferung. Super! Laut dem Lieferservice wurde wohl die Verpackung beschädigt und nun muss das Paket neu verpackt werden, das dauert nun wohl etwas länger – wirklich doof, schließlich werden die Tage immer heißer. Aber gut, irgendwann werden die Klamotten schon angekommen und sich aufregen bringt schließlich nichts.

Da verbringe ich die Zeit lieber mit weiteren Kochexperimenten: Im Laufe des Nachmittags habe ich darum eine neue Hafermilch angesetzt, bei dieser Gelegenheit kam auch der Pürierstab zum Einsatz. Diesmal ist die Milch auch wirklich gut geworden, cremig und nicht zu dünn. Den Haferflockenrest habe ich anschließend mit Speisequark, Salz, Olivenöl und Schnittlauch gemischt, um daraus einen Brotaufstrich zu machen. An die Konsistenz muss man sich allerdings etwas gewöhnen, denn die zermatschten Haferflocken sind ziemlich schleimig, geschmacklich ist die Pampe aber recht lecker. Später habe ich mir außerdem noch frische Low-Carb-Brötchen gebacken, da ich jedoch keinen normalen Frischkäse mehr hatte, habe ich für den Teig diesmal veganen Frischkäse, einen Joghurt-Rest und Speisequark aus der Region verwendet. Die Brötchen sind auch recht hübsch geworden, allerdings gibt es den Geschmackstest erst morgen.

Gesamt:
Kalorien: 1.274 kcal
Eiweiß: 111 g
Fette: 67 g
Kohlenhydrate: 57 g
Wasser: 2.100 ml

52 Kommentare zu „Hafermilch im Test

    1. Na, Haferflocken sind doch immer leicht schleimig, wenn sie gequollen sind, oder? 🤔 Und dann werden sie auch noch gemixt. Gibt es dafür ein schöneres Wort? 😁 Ansonsten kann man die Flocken aber auch zum backen verwenden. Und Milch kann man auch aus Mandeln, Kokosflocken und Co machen

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      1. Als hätte ich ernstzunehmende Rezepte. 😅 Hab einfach speisequark, Haferflocken, Schnittlauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl zusammen geworfen. Hatte aber lieber frischkäse verwendet, aber der war ja heute anderweitig benötigt.

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      2. Und auf unnatural vegan… 🙄 Wobei ich bei Abby jetzt weniger Mitleid habe. 😜 Ich muss auf jeden Fall immer lachen, wenn ich meinen Kaffee süffel und zufällig an bananagirl denke. Weil sie ja immer rum schreit, dass Kaffee eine Droge ist und es unnatürlich ist, den Körper damit zu vergiften.

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      3. Ich schaue mir ihre Video nur noch an, wenn sie über YouTuber herzieht, die ich kenne. Greg, Obeasetobeast, Amberlynn usw. Und dabei schüttel ich dann immer den Kopf. Selbst bei Amberlynn hat sie verkackt, weil sie die Frau nur in ihrer ewigen Opferrolle bestätigt hat und ihr damit auch noch die Freikarte zum sich tot fressen gegeben hat. Ist ja nicht ihre Schuld, sondern es sind die bösen Kommentare, die sie zum Essen greifen lassen.

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      4. Ich finde das traurig. Sie will pseudofreundlich hilfreich sein, während sie gleichzeitig jeden herunterzieht, dass sie bspw zum Frühstück Toast mit Avocado und Ei essen. Das ist etwas, was sie oft betont, auch gern zu essen.🙄
        Außerdem sind ihre Kalorienempfehlungen sehr hoch.
        Meiner Meinung nach hilft sie niemandem, der Gewicht verlieren will. Und ich wette, dass das eigentlich ihr Hauptjob ist. 🙄

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      5. Aber das ist halt nicht ihre Zielgruppe. Sie spricht ja eher die verrückten Body-Positivity-Freaks an. Darum tut sie so, als gäbe es nur die Essstörungen, bei denen man zu wenig ist, ignoriert aber, dass es auch in die andere Richtung geht – was meiner Meinung auch das größere Thema ist, weil Übergewicht in USA, UK und Europa ein immer größeres Problem wird. Und sie hackt ja auch besonders gern auf den Fitness-Youtubern rum, also auch denen, die eigentlich ganz gutes Zeug vermitteln. Ihr größtes Problem ist im Endeffekt, dass sie bei ihren Beurteilungen die einzelnen Mahlzeiten unabhängig voneinander beachtet und nicht den gesamten Speiseplan des Tages.

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      6. Ich stimme dir in allem zu.
        Ich vermute ganz stark, dass sie ihre Klienten in Toronto nicht verlieren will und sich deshalb offiziell wenig über Abnehmen äußert. Für sie scheint es gar nicht zu existieren, was in sich schon verrückt ist.
        Aber Bananagirls Gemecker ist nicht besser.🙄

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      7. Hat sie denn überhaupt Klienten? Hab mich gar nicht so genau mit ihr beschäftigt. Ich weiß nur, dass sie sich irgendwann dazu entschlossen hat, hauptberuflich Blogger und Youtuber zu sein, darum dachte ich, dass sie gar nicht aktiv als Ernährungsberaterin aktiv ist. Falls das überhaupt die richtige Übersetzung ist.

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      8. Na, aber dann doch vermutlich als Blogger/Youtuber, oder? Also über sie gab es wohl auch mal einen Bericht, weil sie ihr Studium abgebrochen hat, um erfolgreiche Youtuberin zu werden, oder so ähnlich.
        Na, an sich interessanter Text. Aber ich kann ihn nicht ernstnehmen, wenn da Mist ala „Fatphobia“ drin steht.

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      9. Es zeigt, wie sie letztendlich nicht mit dem Problem umgehen kann.
        TV war mehr Kochrezepte und Ratschläge, ganz am Anfang mit dem Blog.
        Inzwischen spricht sie auch auf Symposien über gesundes Essen.🙄

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      1. Ich mag die flauschigere Version mehr, aber der ist suess, clever, frech. Sobald er nicht geng Aufmerksamkeit bekam und ich mit seiner menschlichen Schwester spielte, öffnete er meine Schnürsenkel.😂

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      2. Welche? Wobei die reinrassigen „Edel“hunde ja eh alle so ihre Probleme haben, oder? Am liebsten hätte ich ja einfach einen Mischling. Falls ich mir doch noch in der Stadt-Wohnung einen Hund zulege, dann wird es aber vermutlich was Kleines.

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      3. Ein Großer kläfft aber weniger und ist ruhiger.
        Ein Mischling mit Labrador drin, würde mir auch gefallen.
        Ja, diese hochgezüchteten Edelrassen haben so viele spezielle Bedürfnisse.
        Aber jeder, wie er mag.

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      4. Und dank Michelle mit ihren beiden niedlichen Hunden, gefallen mir kleine Hunde mittlerweile sogar. Früher frand ich die alle schrecklich. Aber Yoshi und Butters sind schon irgendwie echt süß.

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