Das Ende der Blutwurst

Es ist geschafft – das Glas der Schande wurde pflichtbewusst geleert und sieht nun einer rosigen und unblutigen Zukunft in meiner Küche entgegen. Die Blutwurst selbst wurde dagegen ganz langweilig in das Frühstück integriert, selbstverständlich mit ausreichend Senf.

Heute Morgen habe ich ziemlich getrödelt – Asche auf mein Haupt. Es hat schon damit begonnen, dass ich nicht pünktlich aufstehen wollte. Dennoch konnte ich aufs allmorgendliche Duschen nicht verzichten und aufs Frühstück schon gar nicht. Die Mahlzeit hat zwar nicht sonderlich lange gedauert, doch während ich auf das Frühstücksei gewartet habe, habe ich alles für eine neue Hafermilch vorbereitet. Zuvor habe ich mich jedoch um das Brötchen gekümmert; es wurde unspektakulär mit Hafer-Quark-Aufstrich, der restlichen Blutwurst, Basilikum und Senf belegt. Das Glas der Schande wurde somit nun offiziell aus dem Kühlschrank entfernt und freut sich auf eine Zukunft als Behälter für selbstgemachte Brotaufstriche. Nach meinem Frühstück ging es weiter mit der Hafermilch, was aber nicht sonderlich lange gedauert hat. Anschließend ging es endlich an den Schreibtisch, wobei heute keine zeitkritischen Projekte auf dem Plan gestanden sind – ansonsten hätte ich mir die Trödelei gar nicht erlaubt.

Die restliche Blutwurst kam heute auf das letzte Low-Carb-Brötchen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 419 kcal
Eiweiß: 35 g
Fette: 25 g
Kohlenhydrate: 13 g

Da stimmt etwas nicht

Einen Esslöffel der glitschigen Haferflocken konnte ich heute direkt für meinen Protein-Shake verwenden – den Rest habe ich für Sonntag eingefroren. Neben den Haferflocken habe ich außerdem Protein-Pulver, Erdbeeren, Wasser, Protein-Erdnussbutter und Zitronenmelisse verwendet, allerdings war ich von dem fertigen Shake nicht sonderlich begeistert. Ich weiß nicht, ob es an der fehlenden Mandelmilch lag, oder an der Geschmacksrichtung des Protein-Pulvers. Irgendwas hat geschmacklich einfach nicht gepasst.

Der Shake war heute etwas seltsam, aber ich weiß nicht, woran es lag. © Christina Deinhardt

Kalorien: 321 kcal
Eiweiß: 33 g
Fette: 10 g
Kohlenhydrate: 20 g

Es geht seltsam weiter

Bei der Planung meines Mittagessens war ich, ehrlich gesagt, ziemlich ratlos. Auf nichts hatte ich so richtig Lust. Am Ende habe ich mich für eine langweilige Nudelpfanne mit willkürlichen Zutaten, die ich im Vorratsschrank gefunden habe, entschieden. Natürlich low-carb. Für die glibbrige Nudelpfanne habe ich zunächst Low-Carb-Nudeln in einen Topf mit heißem Wasser gegeben. Während diese in Ruhe kochen durften, habe ich in einer Pfanne Thunfisch, Möhren und Erbsen anbraten lassen. Nach einiger Zeit kamen noch Tomatenmark, Soja-Creme, Basilikum, Salz, Knoblauch, Pfeffer und Nudelwasser dazu sowie ein halber Brühwürfel. Am Ende musste ich nur noch die Nudeln unterheben und alles mit Cheddar und Basilikum anrichten. Das Ergebnis sah nicht sonderlich appetitlich aus – schuld sind die Dosen-Erbsen. Mal ehrlich, die sehen einfach nicht schön aus. Geschmeckt hat mir die Portion trotzdem wirklich gut, auch mit den Erbsen.

Ohne Basilikum sähe der Teller sehr traurig aus. © Christina Deinhardt

Kalorien: 591 kcal
Eiweiß: 69 g
Fette: 17 g
Kohlenhydrate: 28 g

Rad-Tour und Backmarathon

Nach der Arbeit habe ich mir das nächstbeste Fahrrad geschnappt und bin zur Fahrschule gedüst, um meine Unterlagen abzugeben. Damit ist nun alles abgehakt und es kann mit der Anmeldung zur Prüfung weitergehen. Sprich, ich habe jetzt noch sieben Wochen Zeit, um die letzten vier Unterrichtstunden zu ergattern – leider findet die nächste aber leider erst nächsten Samstag statt, vorher kann ich mich nicht für neue Kurse anmelden. Ich muss also noch geduldig sein. Immerhin kann ich die Zeit weiterhin zum Üben und Lernen nutzen, was ich auch brav mache.

Auf dem Rückweg bin ich noch schnell zum Supermarkt gefahren, um ein paar Lebensmittel zu besorgen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es mich mittlerweile schon automatisch zu den veganen Produkten zieht – zumindest wenn es um Supermärkte und Discounter geht. Leider war das Angebot in dem Laden nicht sonderlich umfangreich. Auf meiner Einkaufsliste stand unter anderem eine vegane Fleischwurst, da ich morgen einen Nudelsalat machen möchte, doch leider gab es nur die seltsame aus Erbsenprotein. Da ich die Wurst jedoch nicht pur esse, habe ich sie nun trotzdem gekauft, mit dem komischen Nachgeschmack werde ich schon irgendwie klarkommen – wenn nicht, werdet Ihr bestimmt darüber lesen.

Mein Gemüse und meine wenigen Milchprodukte habe ich natürlich bei meinem Lieblingsgemüseladen besorgt, dort weiß ich schließlich woher meine Lebensmittel kommen, noch dazu kann ich auf diese Weise die Bauern aus der Region unterstützen. Mit meinen Einkäufen ging es anschließend nach Hause, wo ich mit den Backexperimenten losgelegt habe. Diesmal habe den Teig des Low-Carb-Brots um eine große Portion Schnittlauch erweitert, ich bin gespannt, ob das einen geschmacklichen Unterschied machen wird. Falls die Heißluftfritteuse später noch fit ist, werde ich außerdem noch die Mandelstuten backen. Ich hoffe, das klappt, schließlich habe ich für das Rezept extra frische Hafermilch gemacht.

Das Brot sieht aus wie ein wohlgeformtes Dino-Ei. © Christina Deinhardt

Gesamt:
Kalorien: 1.331 kcal
Eiweiß: 137 g
Fette: 52 g
Kohlenhydrate: 61 g
Wasser: 2.100 ml

3 Kommentare zu „Das Ende der Blutwurst

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