Das war wohl nichts

Zwar koche ich gerne und probiere auch immer wieder neue Rezepte aus, doch als sonderlich gute Köchin würde ich mich wirklich nicht bezeichnen – hauptsächlich, weil ich zu ungeduldig und faul bin. Beim Mittagessen konnte ich das heute gut demonstrieren: Die Mahlzeit war zwar essbar, geschmacklich ließ sie jedoch zu wünschen übrig.

Auf meiner Aufgabenliste stand heute eine Meldung, die dringend übersetzt werden sollte, darum musste es nach dem Aufstehen etwas schneller gehen als sonst. Auf mein Frühstück musste ich dennoch nicht verzichten, insbesondere, da die Mahlzeit wieder von der unkomplizierten Sorte war: Wie so oft gab es ein belegtes Brot. Diesmal war ich aber besonders dekadent, denn ich hatte mir mit zwei Eiweiß-Brotscheiben ein leckeres Sandwich gemacht. Dafür habe ich das Basis-Brot mit Margarine und Curry-Mango-Aufstrich bestrichen, anschließend wurde die Scheibe mit Salat, Basilikum – beide vom Balkon –, veganem Käse und veganer Salami, Gurke und veganer, zuckerfreier Curry-Soße belegt. Mit der Stulle war ich am Ende mehr als zufrieden, sie hat verdammt lecker geschmeckt und war noch dazu durch das frische Gemüse schön knackig. Im Anschluss konnte ich mich also gut gestärkt auf die Übersetzung stürzen – für die ich sogar ein kleines Lob kassiert habe.

Bei dem Brot bekomme ich richtig Hunger! © Christina Deinhardt

Kalorien: 541 kcal
Eiweiß: 22 g
Fette: 35 g
Kohlenhydrate: 29 g

Sahniger Fehlschlag

Für den Vormittagssnack habe ich mir heute einen Protein-Blondie vorbereitet; für den musste ich nur die Protein-Backmischung mit Wasser, zuckerfreien Schoko-Drops und Öl mischen und in die Heißluftfritteuse geben. Sobald das Gebäck fertig war, habe ich noch etwas Sahne dazugegeben, allerdings habe ich diesmal Soja-Sahne ausprobiert. Da ich es hasse, Sahne zu schlagen, habe ich dafür meinen Sahnespender verwendet – eine schlechte Idee. Durch das Gas wurde die veganen Variante schon im Spender zu fest und konnte somit nicht aufgesprüht werden, dennoch waren die ersten Gehversuche viel zu flüssig. Somit hatte ich nach einem kurzen Kampf mit der Flasche einen viel zu flüssigen Soja-Klecks auf meinem Blondie. Lecker war mein Snack trotzdem, obwohl ich von der Sahne auch geschmacklich nicht unbedingt begeistert war. Zum Glück gibt es noch andere Varianten, die ausprobiert werden können.

Der Blondie ist wirklich toll geworden, die Sahne eher nicht so. © Christina Deinhardt

Kalorien: 289 kcal
Eiweiß: 15 g
Fette: 15 g
Kohlenhydrate: 19 g

Haufenweise Pilze

Beim Mittagessen ging es heute einem ganzen Haufen Pilzen an den Kragen, denn ich wollte mich an Pilzcremesuppe versuchen, schließlich habe ich jetzt einen tollen Pürierstab, mit dem das alles ohne Probleme funktionieren sollte. Für meinen Versuch habe ich also gewürfelte Pilze und eine Zwiebel in einem kleinen Topf angebraten. Statt Mehl kam später neutrales Protein-Pulver dazu – klingt vielleicht seltsam, aber ich dachte, es sei einen Versuch wert. Für die Brühe habe ich nach einiger Zeit alles mit Weißwein abgeschreckt, anschließend kamen noch Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer in die Suppe. Da ich noch etwas mehr Gemüse verwenden wollte, habe ich außerdem noch Sellerie dazugegeben – eine Entscheidung, die ich später noch bereuen würde. Zu guter Letzt kam Soja-Sahne dazu, anschließend konnte alles mit dem Stabmixer püriert werden. Nebenbei habe ich mir außerdem noch Pilze sowie Protein-Toast angebraten, Toppings, die am Ende zusammen mit Petersilie auf die Suppe kamen. Beim Probieren war ich aber ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Also schlecht war die Suppe nicht, doch der Sellerie- und Petersilie-Geschmack war mir einfach zu dominant, noch dazu konnte die Suppe wegen der Fasern der Blätter mehr schlecht als recht pürieren. Die Pilzsuppe werde ich also irgendwann noch einmal ausprobieren, wobei ich mich dann strenger an das Rezept halten werde – außerdem werde ich dann die Finger vom Sellerie lassen.

Das hätte besser werden können. © Christina Deinhardt

Kalorien: 436 kcal
Eiweiß: 33 g
Fette: 19 g
Kohlenhydrate: 25 g

Bummelei durch die Läden

Obwohl ich gestern alles Wichtige besorgt hatte, bin ich nach der Arbeit doch noch einmal einkaufen gegangen. Wobei das heute eher zu einem ausgiebigen Einkaufsbummel ausgeartet ist, denn ich war auf der Suche nach Hefeflocken. Um herauszufinden, wo ich diese überhaupt bekomme, ging es also zu sämtlichen Bioläden, Drogerien und größeren Supermärkten in der Nähe. Meine Suche war aber leider vergebens, kein einziges Geschäft hatte die Flocken im Angebot. Dafür habe ich jedoch ein paar andere Produkte gefunden, die ganz interessant aussahen, etwa süße Low-Carb-Soßen, die ich schon seit Längerem ausprobieren wollte. Trotzdem bin ich vom allgemeinen Angebot in meiner Umgebung ziemlich enttäuscht: Es gibt nur wenige vegane oder low-carb-gerechte Alternativen und wenn es sie gibt, sind sie versteckt, schlecht sortiert oder ausverkauft. Da muss ich wohl demnächst noch einmal zu den riesigen Supermärkten gehen und mich dort ganz genau umzusehen.

Gesamt:
Kalorien: 1.266 kcal
Eiweiß: 70 g
Fette: 69 g
Kohlenhydrate: 73 g
Wasser: 2.100 ml

23 Kommentare zu „Das war wohl nichts

      1. Da stand tatsächlich Hefeflocken in Deinem Beitrag. Sorry, die gibt es da nicht. Ich kenne das nur unter nutritional yeast.😂😂😂 Ich finde das hier nie😜

        Gefällt 1 Person

      2. Ich hab auch extra nochmal geguckt 😂 gut, hatte mich tatsächlich a weng gewundert, dass Aldi so exotisch ist. 🙃 Meinte Mama meinte aber, dass es dir bei Kaufland geben soll. Da werde ich stöbern… Und gleich noch mehr pseudo-Salami einpacken. 😋😋

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