Ein klebriger Haufen

Auf Salat hatte ich heute keine Lust, stattdessen war mir nach einem unverschämt süßen Haufen zumute. Aus diesem Grund gab es mittags einen Protein-Kaiserschmarrn mit Erdbeeren und süßen Soßen. Ob man das noch Diät nennen darf?

Obwohl ich heute überpünktlich aufgewacht bin, hat es einige Zeit gedauert, bis ich mich endlich aufrappeln konnte. Schuld daran ist meine derzeitige Resident-Evil-Phase: Ich brauche momentan einfach meine tägliche Dosis Zombie-Action. Das heißt jetzt nicht, dass ich schon früh am Morgen die Spielkonsole angeworfen hätte. Vielmehr war es an der Zeit die alten Bücher vom Regal zu holen – samt Staub und Spinnweben, gewissermaßen im authentischen Zombie-Look. Irgendwann musste ich die ollen Bücher jedoch zur Seite legen, denn vor der Arbeit wollte ich noch ausgiebig duschen und mein leckeres Frühstück vorbereiten. Dabei gab es zwei Walnuss-Brote mit Margarine und veganem Rührei aus Tofu sowie einer Schüssel Gurke und Tomate. Somit hatte ich einen rundum entspannten und leckeren Einstieg in den Tag – und dennoch konnte ich halbwegs pünktlich mit der Arbeit beginnen.

Das vegane Rührei ist einfach unverschämt gut. © Christina Deinhardt

Kalorien: 528 kcal
Eiweiß: 34 g
Fette: 30 g
Kohlenhydrate: 27 g

Süß und klebrig

Gestern Abend dachte ich noch, dass heute ein guter Tag für Salat wäre. Heute war ich jedoch anderer Meinung: Statt gesund und knackig wollte ich süß und klebrig. Gut, dass ich ein kleines Protein-Pulver-Lager in der Wohnung habe, somit konnte ich spontan Protein-Kaiserschmarrn zubereiten. Dafür habe ich auch gar nicht viel benötigt; für den Pseudo-Schmarrn habe ich die Instant-Backmischung mit Wasser angerührt und in die Pfanne geworfen. Während der Schmarrn schön knusprig wurde, habe ich ein paar Tiefkühl-Erdbeeren zusammen mit Erythrit und Zimt aufkochen lassen und zu einer süßlichen Pampe verarbeitet, die anschließend auf den fertigen Schmarrn Platz nehmen durfte. Um die Mahlzeit noch weiter zu versüßen, kamen noch zuckerfreie und kalorienreduzierte Soßen, in den Geschmacksrichtungen Schokolade und Erdbeere, zum Einsatz. Ein paar Blätter Zitronenmelisse kamen auch noch auf den Teller, wodurch die fertige Mahlzeit gar nicht so unappetitlich aussah, zumindest meiner Meinung nach. Geschmeckt hat der Haufen auf jeden Fall fantastisch, manchmal braucht mein Körper einfach pseudo-süße Gerichte.

Der Haufen sah eigentlich gar nicht so schlecht aus. © Christina Deinhardt

Kalorien: 446 kcal
Eiweiß: 54 g
Fette: 10 g
Kohlenhydrate: 31 g

Alibi-Gurken

Nach dem leckeren Protein-Haufen habe ich die restliche Mittagspause noch für ein sehr kurzes Nickerchen genutzt, was auch wirklich gutgetan hat. Nach zwanzig Minuten ging es jedoch wieder an den Schreibtisch, allerdings habe ich zuvor noch schnell einen kleinen Snack vorbereitet, schließlich hatte ich noch ein paar freie Kalorien übrig. Für den Snack habe ich die letzte Scheibe Walnussbrot mit veganem Cashew-Streichkäse bestrichen und mit etwas Gurke belegt – mit dem Süßkram wollte ich es nach dem fantastischen Mittagessen dann doch nicht übertreiben.

Zum Abschluss noch ein leckeres Brot. © Christina Deinhardt

Kalorien: 231 kcal
Eiweiß: 12 g
Fette: 14 g
Kohlenhydrate: 11 g

Bewegung muss sein

Anfangs war ich noch etwas skeptisch, ob es heute mit einem Spaziergang klappen würde, denn das Wetter sah nicht sonderlich einladend aus. Pünktlich zum Feierabend hat sich jedoch die Sonne gezeigt, es ging als zusammen mit einer Nachbarin los in den Park, wo wir fleißig unsere Runde gedreht haben. Wie immer haben wir uns dabei lebhaft unterhalten; so machen Spaziergänge wirklich mehr Spaß.

Gesamt:
Kalorien: 1.205 kcal
Eiweiß: 100 g
Fette: 54 g
Kohlenhydrate: 69 g
Wasser: 2.100 ml

5 Kommentare zu „Ein klebriger Haufen

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