Ein Traum aus Pseudo-Mozzarella

Mozzarella ist noch so ein Grund, weswegen ich vermutlich niemals ein vollständiger Veganer werden könnte. Doch ich bin immer offen für Neues, darum durfte sich heute eine weitere Mozzarella-Alternative unter Beweis stellen – diesmal eine Variante auf Basis von Mandeln.

Das Frühstück war heute eine besonders einfache Angelegenheit, denn es gab mal wieder belegte Brote. Verwendet habe ich dafür neben Margarine und frischen Basilikum zum einen veganen Gouda, zum anderen kam vegane Salami und eine ziemlich geniale Käsesoße zum Einsatz – ebenfalls vegan. Geschmacklich erinnert die Soße stark an würzigen Cheddar, sie ist jedoch etwas wässriger als eine klassische Käsesoße, was bei solchen Alternativen ja nicht sonderlich überraschend ist. Wie der Geschmack zusammengemischt wurde, will ich, ehrlich gesagt, gar nicht wissen, gesund ist das Zeug vermutlich nicht. Die Makros waren allerdings gar nicht so schlimm, sonst hätte ich die Soße gar nicht erst mitgenommen. Zusätzlich zu den Broten gab es außerdem noch ein hart gekochtes Ei – das Frühstück war somit nicht vollständig vegan.

So schön käsig!

Kalorien: 521 kcal
Eiweiß: 34 g
Fette: 30 g
Kohlenhydrate: 24 g

Shake it off

Der Vormittagssnack war ebenfalls sehr unkompliziert, denn ich habe mir aus Protein-Pulver und Mandelmilch einen langweiligen Protein-Shake gemacht. Ich finde es wirklich erstaunlich, dass ich die Shakes nur mit irgendeiner Art von Milch trinken kann, mit Wasser finde ich sie absolut abscheulich. Aus diesem Grund war gestern also auch eine Milchalternative in die Einkaufstüte gewandert.

Kalorien: 150 kcal
Eiweiß: 25 g
Fette: 4 g
Kohlenhydrate: 2 g

Rund und lecker

Beim Stöbern im Supermarkt ist mir gestern eine vegane Mozzarella-Alternative auf Mandelbasis in die Hände gefallen, die ich natürlich mitnehmen musste. Passend dazu hatte ich auch noch ein paar Tomaten zu Hause, darum wurde für heute ein einfacher Tomate-Pseudo-Mozzarella-Salat eingeplant – ich war einfach neugierig und musste das Produkt so schnell es ging ausprobieren. Wie schon die Alternative aus Reis, war der Käse wie eine Streichwurst verpackt, was ich immer noch ein wenig befremdlich finde. Die Konsistenz ähnelte einem echten Mozzarella, allerdings ist der Mandelkäse deutlich weicher, ließ sich aber gut in Scheiben schneiden. Die Tomaten und den Käse habe ich ganz langweilig mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Balsamico-Creme gewürzt, dazu gab es außerdem noch etwas Eiweißbrot und, ganz klassisch, frischen Basilikum. An sich hat die Mahlzeit wirklich gut geschmeckt, den Käse finde ich nicht schlecht, ein wirklicher Ersatz für so richtigen guten Mozzarella ist er aber nicht. Dafür sind die Makros des Käses gar nicht so schlecht; das Eiweiß lässt zwar zu wünschen übrig, dafür ist er sehr fettig und hat nicht ganz so viele Kohlenhydrate wie die Variante aus Reis. Vielleicht werde ich in Zukunft also häufiger mal zu dem Mandelkäse greifen.

Das Mozzarella-Rad sah wirklich appetitlich aus. © Christina Deinhardt

Kalorien: 558 kcal
Eiweiß: 13 g
Fette: 40 g
Kohlenhydrate: 32 g

Auf zum Amt

Ein ausgiebiges Bewegungsprogramm war heute leider nicht möglich, denn ich musste nachmittags zu meinem Termin beim Bürgeramt, um endlich einen neuen Personalausweis zu beantragen. Zusätzlich habe ich mich auch gleich um einen Reisepass gekümmert, schließlich träume ich von einer Reise nach Japan – die finale Abnehm-Belohnung. Das ist natürlich nicht der einzige Grund: Als PR-Tante kann man nie wissen, ob man nicht vielleicht für einen Kunden ins Ausland reisen muss, darum war das jetzt einfach eine gute Gelegenheit, um vorzusorgen. Der Termin hat mich allerdings ziemlich nervös gemacht, mit Corona war der ganze Anmeldeprozess für den Termin an sich ziemlich umständlich. Gestern Abend trudelte noch ein Schreiben vom Amt ein, dass ich mitbringen sollte, allerdings musste ich dafür zunächst mit meinem Drucker kämpfen; seit dem großen Software-Update von meinem Arbeitslaptop wird der nämlich nicht mehr unterstützt. Gut, dass ich den Drucker letztes Jahr erst gekauft hatte – nach ausgiebiger Recherche, ob er auch wirklich kompatibel ist. Verdammtes geplantes Obsoleszenzmangament der gierigen Unternehmen!

Irgendwie hat es dann aber trotzdem geklappt, was mich jedoch nicht wirklich beruhigt hat. Ich kam mir vor, als stünde eine hoch komplizierte Prüfung bevor; ein kleiner Angstanfall-Rückschlag also. Aus diesem Grund habe ich mich überpünktlich auf den Weg gemacht, damit auch ja nichts mehr schiefgehen konnte – albern, ich weiß, aber so bin ich halt. Mehr als überpünktlich bin ich also beim Amt angekommen und musste einige Zeit warten. Als ich endlich dran war, lief auch nicht wirklich alles rund, so musste ich leider neue Passfotos machen, da auf den Bildern des Fotografen ein Schatten zu sehen war. An so einer seltsamen Fotomaschine musste ich also neue Bilder machen; dort wurden auch gleich die Fingerabdrücke und die Unterschrift aufgezeichnet.

Für viele ist das mit den Fingerabdrücken aktuell auch ein großer Aufreger, mich stresst das allerdings nicht. Wirklich neu ist die Funktion schließlich nicht, als ich den letzten Personalausweis beantragen musste, gab es das bereits und soweit ich mich erinnern kann, habe ich das damals schon aktivieren lassen. Aufgrund meines Huawei-Handys und meines Arbeitslaptops – beide mit Fingerabdruckentsperrung – sind meine Fingerabdrücke vermutlich ohnehin bei sämtlichen Geheimdiensten dieser Welt hinterlegt. Warum also nicht auch bei den Deutschen? Der Absatz darf übrigens mit einem Augenzwingern gelesen werden.

Gesamt:
Kalorien: 1.229 kcal
Eiweiß: 72 g
Fette: 72 g
Kohlenhydrate: 58 g
Wasser: 2.100 ml

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