Kalorienreduzierte Ramen

Während meines Besuchs beim Asiamarkt musste ich auch die Ecke mit den koreanischen Nudeln durchstöbern – ich muss schließlich wissen, ob neue Geschmacksrichtungen auf den Markt gekommen sind. Meine Neugier wurde auch belohnt: Beim Stöbern bin ich auf eine kalorienreduzierte Sorte meiner Lieblingsmarke gestoßen – die perfekte Wahl für den heutigen Kohlenhydrattag.

Gestern war ein rundum gammeliger Tag: Ich habe gelesen, gepuzzelt und entspannt. Der Blog wurde aus purer Lustlosigkeit pausiert, doch heute musste es hoch motiviert weitergehen: Früh am Morgen habe ich mich also aus dem Bett geschwungen und mich fertig gemacht, anschließend musste ein leckeres, wenn auch einfaches, Frühstück sein. Zuerst habe ich jedoch frische Hafermilch gemacht, die Reste wurden anschließend direkt zu einem frischen Haferbrei verarbeitet. Da ich bei der Zubereitung zu viel Wasser verwendet habe, kam noch etwas Protein-Pudding-Pulver und ein Schluck vegane Sahne hinzu, ebenso wie Erythrit und Zimt. Als Topping habe ich heute nur Blaubeeren und kalorienarme und zuckerfreie Schoko-Soße verwendet, mehr habe ich einfach nicht gebraucht.

Nach meiner leckeren Mahlzeit habe ich mich schließlich auf den Weg zum Fitnessstudio gemacht. Am Wochenende versuche ich das Training so früh wie möglich hinter mich zubringen, in der Hoffnung, dass das Studio vormittags noch nicht so überlaufen ist. Mein Plan ist auch tatsächlich aufgegangen, ich hatte meine Ruhe und musste nur einmal auf ein Gerät warten. Bevor ich jedoch mit dem Training begonnen habe, gab es noch einen Protein-Kaffee, den ich mir im Studio gekauft hatte – ich wollte einfach wissen, wie er schmeckt.

Der Haferbrei wurde noch um ein paar Proteine erweitert. © Christina Deinhardt

Kalorien: 481 kcal
Eiweiß: 47 g
Fette: 7 g
Kohlenhydrate: 59 g

Der Snack danach

Nach dem Training ging es wieder nach Hause. Auf dem Heimweg hatte ich kurz überlegt, ob ich mir noch ein paar ruhige Minuten in einem Café gönnen möchte, doch den Gedanken habe ich schnell verworfen. Bargeld hatte ich nicht dabei und ich wollte einen langweiligen, schwarzen Kaffee nicht mit Karte bezahlen. Außerdem hatte ich mein Kindle nicht dabei und ohne Lesestoff wäre der Besuch ohnehin langweilig geworden. Stattdessen ging es direkt nach Hause, wo ich mir erst mal einen Snack gegönnt habe. Es war wieder Zeit für leckere Chips, diesmal habe ich jedoch etwas Neues ausprobiert: Es gab Süßkartoffel-Chips, die ich beim Asiamarkt entdeckt hatte. Schlecht waren sie nicht, der Geschmack war dezent, da die Chips nicht zusätzlich gewürzt waren. Mal sehen, ob es von der Sorte noch andere Geschmacksrichtungen gibt. Ich muss demnächst also unbedingt wieder zum koreanischen Laden, um meinen Chips-Horizont zu erweitern.

Die Süßkartoffelchips hatten eine schöne Farbe. © Christina Deinhardt

Kalorien: 458 kcal
Eiweiß: 3 g
Fette: 27 g
Kohlenhydrate: 50 g

Geschmacksexplosion

Bei der Zubereitung meines Mittagessens habe ich mich heute so richtig ins Zeug gelegt. Ramen sind schließlich sehr weit oben auf der Liste meiner Lieblingslebensmittel und die kalorienärmere Variante musste ausgiebig zelebriert werden. Aus diesem Grund gab es neben der Ramen-Schüssel noch zwei leckere Beilagen: ein Schüsselchen mit Kimchi und gebackene Auberginen. Bei den Auberginen handelte sich um die japanische Sorte, sie waren somit schmaler und länglicher als die bei uns übliche Sorte. Viel musste ich für die Beilage nicht machen: Die Auberginen wurde halbiert, mit Salz und Öl bestrichen und kam dann für einige Zeit in die Heißluftfritteuse. Am Ende habe ich sie noch mit kalorienarmen, zuckerfreien Teriyaki-Dressing, Aonori und schwarzen Sesam gewürzt.

Im Gegensatz dazu war die Vorbereitung der Ramen-Schüssel schon etwas aufwendiger: Während der Brokkoli in Salzwasser kurz blanchiert wurde, habe ich eine Zwiebel, Spitzpaprika und Tofu mit Sesam-Öl, Knoblauch und Ingwer angebraten, anschließend kamen Sojasoße, Sesam-Öl und Gochujang hinzu, da ich eine würzige und scharfe Soße haben wollte. Nun mussten nur noch die Ramen gekocht werden, was ja zum Glück immer schnell geht. Sobald die Nudeln fertig waren, habe ich etwas Nudelwasser verwendet, um die scharfe Soße der Packung anzurühren, in der die Ramen noch ein paar Minuten ziehen durften. Anschließend konnte ich endlich alles anrichten, wobei ich auch noch das Gewürztütchen der Ramen über die Schüssel gegeben habe – eine fantastische Mischung aus Nori und Sesam. Die umfangreiche Mahlzeit sah am Ende wirklich super aus und sie hat auch absolut genial geschmeckt; die unterschiedlichen Aromen waren abwechslungsreich, haben aber trotzdem gut zueinander gepasst – zumindest meiner Meinung nach. Das Experiment mit den kalorienreduzierten Ramen war somit ein voller Erfolg und ich werde sie mir auf jeden Fall wieder besorgen.

Die Mahlzeit war fantastisch – schön scharf und verdammt lecker. © Christina Deinhardt

Kalorien: 651 kcal
Eiweiß: 25 g
Fette: 18 g
Kohlenhydrate: 94 g

Sie sind überall!

Ich hatte ja, glaube ich, schon erwähnt, dass mein Puzzle ziemlich groß ist. Mittlerweile habe ich es aber geschafft, fast alle Teile auf dem Tisch auszubreiten. Fertig bin ich jedoch noch lange nicht. Das Motiv hat es in sich, aber ich habe meinen Spaß. Allerdings ist der Tisch nun für einige Zeit blockiert, doch glücklicherweise bin ich Misanthrop und lade ohnehin selten Leute zu mir ein.

Mittlerweile bin ich schon etwas weiter, doch nun beginnt der schwierige Teil. © Christina Deinhardt

Kalorien: 1.590 kcal
Eiweiß: 75 g
Fette: 52 g
Kohlenhydrate: 203 g
Wasser: 2.100 ml

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