Experimente mit exotischem Unkraut

Thailändisches Pfefferblatt“ klingt vermutlich schöner als „Unkraut“, doch scheinbar ist das Würzkraut in Thailand kaum aufzuhalten und hat sich die Bezeichnung dadurch also redlich verdient. Im Gegensatz zu anderen unerwünschten Pflanzen schmeckt das Pfefferblatt aber wenigstens ziemlich lecker und eignet sich gut für wirre Experimente in der Küche.

Gestern begann der Tag mit belegten Broten, wobei ich das eine Brot mit Margarine, veganen Gouda und Gurke gegessen habe, das andere gab es mit Margarine, Basilikum und veganem Pfefferaufschnitt, der wirklich sehr lecker geschmeckt hat. Auch farblich hat mir die Pseudo-Wurst gut gefallen, dagegen gibt es so einige vegane Wurstsorten, die deutlich unappetitlicher aussehen. Die Wurst hatte ich beim Stöbern im Bio-Markt entdeckt; schade also, dass der Laden so weit weg ist.

Ich habe mittlerweile eine große Auswahl an veganen Wurst- und Käsealternativen für mich gefunden. © Christina Deinhardt

Kalorien: 542 kcal
Eiweiß: 27 g
Fette: 30 g
Kohlenhydrate: 29 g

Hässliche Rollen

Bei der Vorbereitung meines Mittagessens habe ich mich nach langer Zeit mal wieder an Reispapier herangetraut – was leider nicht ohne Komplikationen abgelaufen ist. Zumindest die Füllung für die Rollen war unproblematisch: Die restliche Paprika musste ich nur in Streifen schneiden, die Buchenpilze – ich kenne sie eher unter dem Namen Shimeji – habe ich mit Sojasoße, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer angebraten, genauso wie die thailändischen Pfefferblätter. Die Blätter habe ich im Asiamarkt entdeckt; ich war zwar eigentlich auf der Suche nach Wasserspinat, doch die Würzpflanze sah auch interessant aus. In Thailand wächst das Pfefferblatt wie Unkraut und ist kaum aufzuhalten. Es ist also vermutlich gar nicht schlecht, dass man die Pflanze gut zum Kochen verwenden kann.

Eigentlich werden die Blätter wohl um Fleisch gewickelt und angebraten, doch ich habe sie einfach nur in Streifen geschnitten und in die Pfanne geworfen, direkt zu den Pilzen, wodurch sie ebenfalls mit Sesamöl, Knoblauch, Ingwer und Sojasoße gewürzt waren. Die Blätter kamen schließlich zusammen mit dem restlichen Gemüse auf die eingeweichten Reispapier und schon konnte das Rollen losgehen – und scheitern. Am Ende hatte ich unförmige Pakete, die obendrein auch noch unhandlich waren. Gegessen habe ich sie natürlich trotzdem, aber zuerst gab es noch für jedes Päckchen etwas Okonomiyakisoße, von der ich mir ebenfalls Nachschub besorgt habe. Insgesamt hat mein Experiment ausgezeichnet geschmeckt, auch die Pfefferblätter waren lecker und haben super zu den Pilzen und der Paprika gepasst.

Meine Rollen waren eher unförmigen Päckchen. © Christina Deinhardt

Kalorien: 353 kcal
Eiweiß: 8 g
Fette: 19 g
Kohlenhydrate: 36 g

Flüssige Kalorien

Bei den Snacks wurde gestern ebenfalls auf Einkäufe aus dem Asiamarkt zurückgegriffen. Am Vormittag habe ich mir einen gesüßten Milchtee gegönnt. Später wollte ich den Yuzu-Tee ausprobieren. Dabei handelt es sich um eine koreanische Teemischung, die man leicht mit einem Glas Marmelade verwechseln könnte. Yuzu ist eine Zitrusfrucht aus Japan, die ein angenehmes Zitronenaroma hat, aber nicht ganz so sauer ist. Die Tee-Zubereitung sieht aus wie eine Marmelade und wird einfach mit heißem Wasser aufgegossen. Auf dem Brot soll die Mischung aber auch gut schmecken – was ich auch noch ausprobieren werde. Zum Abschluss des Tages habe ich mir außerdem noch zwei hart gekochte Eier gegönnt; ich musste einfach noch eine Kleinigkeit essen.

Kalorien: 412 kcal
Eiweiß: 17 g
Fette: 15 g
Kohlenhydrate: 58 g

Spontaner Besuch

Nach der Arbeit kam spontan eine Freundin zu Besuch, denn wir mussten dringend Fotos für die Bewerbung für die Testwanderung machen. Außerdem haben wir auch noch ein Bewerbungsfoto für sie gemacht, was dank meines Ringlichts sogar recht gut geworden ist. Das Foto für die Testwanderung haben wir während eines Spaziergangs durch den Park aufgenommen, für den Anlass musste einfach ein wenig Natur im Hintergrund zu sehen sein. Nach unserer Runde hat sich meine Besucherin beim Griechen noch etwas zu essen besorgt, anschließend ging es zu mir, wo wir zum einen die Bilder bearbeitet und zum anderen noch einige Zeit gequatscht haben – das war übrigens auch der Grund, warum ich gestern keine Zeit mir für den Blog hatte.

Gesamt:
Kalorien: 1.289 kcal
Eiweiß: 52 g
Fette: 64 g
Kohlenhydrate: 123 g
Wasser: 1.400 ml

Weiter ging es heute mit Protein-Toasties, die ich mit Butter, veganem Gouda, Basilikum und veganem Pfefferaufschnitt gegessen habe. Außerdem hatte ich noch ein paar geschnittene Zwiebeln zur Verfügung, denn meine Besucherin hatte gestern ihren Beilage-Salat bei mir vergessen. Der Salat wurde heute also von mir aufgegessen, da es sich wirklich nicht gelohnt hätte, nur deswegen eine Stunde durch die Gegend zu fahren.

Die Eiweiß-Toasties haben super geschmeckt. © Christina Deinhardt

Kalorien: 539 kcal
Eiweiß: 39 g
Fette: 25 g
Kohlenhydrate: 33 g

Weiter ging es mit den Pfefferblättern

Mittags ging es den restlichen Pfefferblättern an den Kragen, ebenso den Shimeji. Die Pilze und die Blätter habe ich zusammen mit den restlichen Zwiebeln und frischem Tofu angebraten; für die Würze sorgten dabei Sesamöl, Knoblauch, Ingwer, Sojasoße, schwarzer Sesam und Austernsoße. Außerdem habe ich noch Low-Carb-Pasta dazugegeben – leider hatte ich keine Spaghetti mehr und musste auf Penne zurückgreifen, was jetzt nicht sonderlich den ostasiatischen Flair unterstrichen hat. Zusätzlich gab es auch noch den vergessenen Salat; ich habe somit bei einem einzigen Gericht einen recht interessanten, kulinarischen Ausflug in mehrere Länder gemacht.

Italienische Pasta trifft auf asiatisches Aroma. © Christina Deinhardt

Kalorien: 639 kcal
Eiweiß: 80 g
Fette: 19 g
Kohlenhydrate: 31 g

Etwas Ruhe

Für den Abend habe ich nun nicht mehr viel geplant, nach den letzten Tagen brauche ich heute eine kleine Pause, damit ich morgen wieder hoch motiviert zum Fitnessstudio kann. Heute geht es dagegen nur noch auf die Couch und an den Esstisch zu meinem Puzzle.

Gesamt:
Kalorien: 1.178 kcal
Eiweiß: 119 g
Fette: 44 g
Kohlenhydrate: 64 g
Wasser: 2.100 ml

3 Kommentare zu „Experimente mit exotischem Unkraut

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