Seltsame Protein-Klumpen

In der großen, weiten Welt des Internets findet man einen ganzen Haufen leckerer Rezepte rund um Protein-Pulver, auch zu Protein-Riegeln. Da diese regelmäßig auf meinem Speiseplan landen, wollte ich ein entsprechendes Rezept ausprobieren, um den Geldbeutel künftig ein wenig zu schonen. Der erste Versuch begann allerdings schon gleich mit einem Missgeschick.

Zum Frühstück gab es heute ein einfaches Sandwich, wofür ich das kohlenhydratreiche Chia-Brot verwendet habe. Belegt habe ich das Sandwich mit Margarine, Salat, veganer Fleischwurst, veganem Gouda, veganer Käsesoße und einer Tomate. Kurz hatte ich überlegt, ob ich das Brot noch schnell in den Sandwichmaker packen soll, schließlich haben die Brotscheiben die perfekte Größe für das Gerät. Am Ende habe ich mich jedoch dagegen entschieden – ungetoastet ist das Brot nämlich auch sehr lecker.

Mit dem Sandwich ging es direkt an den Schreibtisch. © Christina Deinhardt

Kalorien: 446 kcal
Eiweiß: 12 g
Fette: 26 g
Kohlenhydrate: 43 g

Experimente mit Protein-Pulver

Beim Stöbern durch die unendliche Welt der Rezepte bin ich über ein paar Ideen für selbst gemachte Protein-Riegel gestolpert. Die Zutaten hatte ich auch bereits im Vorratsschrank, darum ging es heute Vormittag mit dem Protein-Pulver-Experiment direkt los. Allerdings habe ich mich dabei im Rezept vergriffen, was mir aber zu spät aufgefallen ist. Schlimm war das nicht, am Ende hatte ich trotzdem eine recht leckere Mischung in meiner Schüssel. Doch für Leute, die den Geschmack von Protein-Pulver nicht mögen, ist dieses Rezept vermutlich nichts, in dem Fall ist ein Rezept mit Mandelmehl und Kokosmehl wohl die bessere Wahl. Mich hat der intensive Geschmack jedoch nicht gestört, mit dem ersten Geschmackstest war ich sogar ziemlich zufrieden.

Für den Teig habe ich Protein-Pulver mit Weiße-Schokolade-Geschmack, Agavensirup, Cashew-Mus, Vanilleextrakt, Mandelmilch sowie Goldleinsamenmehl und Wasser zum Binden verwendet. Die Masse habe ich ganz bequem in Muffinförmchen verteilt und anschließend in das Gefrierfach gepackt. Einige Zeit später gab es den ersten Test, jedoch habe ich den Protein-Klumpen zuvor noch mit Protein-Nugat-Creme bestrichen – etwas Zimt durfte auch noch sein. An sich hat mir der Klumpen hervorragend geschmeckt, beim nächsten Versuch werde ich trotzdem noch etwas mit dem Rezept herumspielen. Doch nun müssen die einzelnen Klumpen erst einmal aufgegessen werden.

Vielleicht nicht der schönste Protein-Klumpen, dafür aber sehr lecker. © Christina Deinhardt

Kalorien: 253 kcal
Eiweiß: 29 g
Fette: 7 g
Kohlenhydrate: 9 g

Schon wieder Protein-Pulver

Protein-Pulver kam auch beim Mittagessen zum Einsatz – diesmal in Form eines leckeren gefüllten Protein-Pfannkuchen. Für den Pfannkuchen habe ich das Protein-Pulver mit Wasser, Kurkuma, Ingwer, Cayenne-Pfeffer, Salz, Pfeffer und Sesam angerührt. Während der Pfannkuchen schließlich in der Pfanne braten durfte, habe ich mich um meine Tofu-Pfanne gekümmert; dafür habe ich wieder Tofu, eine Zwiebel, Spitzpaprika und Gurke verwendet. Für die Soße habe ich die Sojasoßen-Mischung aufgebraucht, die von meinem eingelegten Ei übrig geblieben war, diese habe ich noch um Erythrit und Austernsoße erweitert, bevor ich sie schließlich über die Tofu-Pfanne gegeben habe. Beim Anrichten kamen zusätzlich noch Okonomiyakisoße und Aonori über den Pfannkuchen. Die Mahlzeit ist auch wirklich gut geworden, trotzdem muss ich die Tofu-Pfanne irgendwann mit einer schönen Schüssel Reis essen – vermutlich ist das die beste Kombination.

Neben dem Geschmack gefällt mir auch die Farbkombination der Tofu-Pfanne. © Christina Deinhardt

Kalorien: 577 kcal
Eiweiß: 50 g
Fette: 22 g
Kohlenhydrate: 31 g

Eine kleine Runde

Nach der Arbeit habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht. Auf dem Weg ging es außerdem noch kurz zur Drogerie, da ich mir ein paar Strumpfhosen besorgen wollte. Beim Bummeln durch den Laden habe ich noch ein paar andere Sachen gefunden, die ich im Vorratsschrank dringend auffüllen musste. Zusätzlich habe ich mir noch eine neue Dose Protein-Creme besorgt, schließlich gibt es in meinem Gefrierschrank nun so einige Protein-Klumpen, die mit der Creme verfeinert werden müssen. Auf dem Heimweg ging es abschließend noch kurz in den Gemüseladen, wo ich mir noch schnell frische Tomaten besorgt habe.

Gesamt:
Kalorien: 1.276
Eiweiß: 91
Fette: 55
Kohlenhydrate: 88
Wasser: 2.100 ml

6 Kommentare zu „Seltsame Protein-Klumpen

    1. Ich muss mal guggen, was ich als anständige Riegel Form verwenden an. 😂 Wobei die Klumpen zumindest schnell vorbereitet waren. Die Riegel klingen super! Meine Klumpen bestanden hauptsächlich aus dem pulver, leider ist mir in meiner geistigen Umnachtung nicht aufgefallen, dass da was nicht stimmt. Da hatte ich aber das mus schon dazu gegeben. 😂

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      1. Ich habe eine Auflaufform benutzt, festgedrückt, Schoko geschmolzen drüber und in den Kühlschrank über Nacht gestellt, war hart am nächsten Dann in Riegel geschnitten.
        PS: das Problem kenne ich. 😂

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      2. Vielleicht hilft es, wenn ich einfach mal Kühlschrank und Gefrierschrank putze und aufräume… Dann hab ich vielleicht Platz dafür. Uhhh! Wobei ich ja die kleinen Formen verwenden kann. Am die hatte ich gar nicht gedacht. Gute Idee 😁

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      3. 😂
        Ich hatte auch eine kleine benutzt und am wichtigsten ist, fest anzudrücken….sonst zerbröckelt es. Ich hatte auch Backpapier drunter und konnte es so leicht herausheben

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