Reiskuchen aus der Tüte

Auch heute habe ich mich der Lust auf Kohlenhydrate hingegeben, diesmal mit einer Portion Reiskuchen, auch Tteokbokki genannt. Die Reiskuchen kamen dabei aus der Tüte und waren fix mit heißem Wasser zubereitet – fürs Gewissen kamen auch noch ein paar Gemüsereste dazu.

Dafür, dass die Woche gerade erst begonnen hat, bin ich heute ziemlich erschöpft aufgewacht – ich weiß auch nicht, warum ich in letzter Zeit so miserabel schlafe. Nichtsdestotrotz habe ich mich halbwegs pünktlich aus dem Bett gequält und fertig gemacht, wobei es meiner Zeitplanung zugutekam, dass ich zum Frühstück nur eine belegte Stulle essen wollte. Für die habe ich frisches Eiweiß-Brot, Margarine, Salat, vegane Käsesoße und Seitan-Salami verwendet. Dabei hätte mich die Salami jedoch fast im Stich gelassen, denn die obere Scheibe sah schon nicht mehr sonderlich frisch aus. Natürlich habe ich diese entsorgt, doch die restliche Wurst habe ich trotzdem gegessen; bei einer veganen Wurst ist das ja hoffentlich weniger gefährlich als bei Tierprodukten.

Die Seitan-Salami musste dringend aufgegessen werden. © Christina Deinhardt

Kalorien: 318 kcal
Eiweiß: 28 g
Fette: 16 g
Kohlenhydrate: 15 g

Fast Food aus Korea

Reiskuchen haben auf einem Low-Carb-Speiseplan eigentlich nichts verloren, aber ehrlich gesagt brauche ich gerade einfach Abwechslung und solange ich mich an das Bewegungsprogramm und das Kaloriendefizit halte, sollte mein Körper eigentlich damit klarkommen. Vielleicht ist es auch gar nicht schlecht, wenn ich mich wieder häufiger an kohlenhydratreiche Lebensmittel halte, einfach, um mich langsam an eine halbwegs normale Ernährung zu gewöhnen. Für immer möchte ich schließlich nicht auf alles verzichten und auf Reiskuchen verzichte ich ohnehin oft genug. Nicht so heute, denn beim Mittagessen ging es einer Packung Instant-Tteokbokki an den Kragen, lecker gewürzt mit Jjajang, einer Soße aus schwarzer Bohnen-Paste. Für die Zubereitung hätte ich zu der Packung nur Wasser hinzugeben und den Becher in die Mikrowelle stellen müssen – für diesen Schritt habe ich allerdings einfach einen kleinen Topf verwendet. Ein paar Möhren kamen dabei auch noch hinzu, die letzten, die ich in meinem Kühlschrank gefunden habe. Als Topping gab es außerdem noch ein veganes Cordon Blue, zudem habe ich mir einen kleinen Salat als Beilage gemacht. Die Mahlzeit war insgesamt sehr lecker; besonders die Reiskuchen waren fantastisch, denn die Soße war gut gewürzt und hatte einen leicht scharfen Nachgeschmack.

Die Reiskuchen verstecken sich unter dem veganen Cordon Bleu. © Christina Deinhardt

Kalorien: 631 kcal
Eiweiß: 25 g
Fette: 14 g
Kohlenhydrate: 98 g

Zurück an die Arbeit

Kurz nach meinem Mittagessen hatte ich Lust auf etwas Süßes, darum habe ich die restliche Pause genutzt, um mir ein Brot mit Protein-Creme zu schmieren. Das fertige Brot musste mich dann jedoch an den Schreibtisch begleiten, da meine Pause von einem Anruf unterbrochen wurde.

Das Brot musste mich zum Schreibtisch begleiten, da das Telefon meine Pause unterbrochen hat. © Christina Deinhardt

Da ich bei meinem heutigen Plan noch ein paar Kalorien übrig hatte, gab es am Nachmittag noch ein kleines Stück Mondkuchen. Angeschnitten habe ich dafür den Kuchen gefüllt mit Stinkfrucht-Paste, da ich die Sorte noch nicht kannte. Geschmeckt hat die Füllung auch wirklich super, nur der seltsame Nachgeschmack, der einen anschließend über mehrere Stunden hinweg begleitet, ist ein wenig lästig – der hält mich jedoch nicht davon ab, Produkte mit Durian zu probieren.

Ein kleines Stück Mondkuchen, gefüllt mit Durian-Paste und gesalzenem Eigelb. © Christina Deinhardt

Kalorien: 351 kcal
Eiweiß: 17 g
Fette: 20 g
Kohlenhydrate: 28 g

Franken-Tatort?

Nach der Arbeit ging es zusammen mit einer Nachbarin in den Park, wo wir eine große Runde drehen wollten. Die wurde dann allerdings unterbrochen: Mitten im Park landete plötzlich ein Helikopter der Polizei, der nach einiger Zeit von einem Einsatzwagen mit Blaulicht Verstärkung bekommen hat. Viel ist jedoch nicht passiert, zwei Beamte haben sich zwar in ihre Montur geworfen, nach einiger Zeit sind sie jedoch wieder verschwunden. Das alles geschah direkt auf unserer Spaziergangstrecke, weswegen wir so einiges sehen konnten, ohne dass wir wie nervige Gaffer im Weg stehen mussten. Nur beim Start des Helikopters musste ich dann aktiv zusehen; ich finde es einfach immer wieder faszinierend, wie diese Maschinen abheben.

Helikopter sind einfach toll, irgendwann würde ich gerne selbst mit einem fliegen. © Christina Deinhardt

Gesamt:
Kalorien: 1.300 kcal
Eiweiß: 70 g
Fette: 50 g
Kohlenhydrate: 141 g
Wasser: 2.100 ml

8 Kommentare zu „Reiskuchen aus der Tüte

    1. Ganz unterschiedlich. Manchmal stolper ich über ein Rezept oder sehe im tv/Youtube ein interessantes Gericht und google, oder ich stöbere durch den Asia Markt und finde ein interessantes Produkt. Reiskuchen kenn ich aus k Dramas und bin koreanischen mukbangs… Um die kommt man nicht herum und das ist auch gut so. 😍😍😍😍

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      1. Ich finde den Geschmack auch nicht zu stark, sie sind ganz leicht säuerlich und ein wenig scharf – aber nicht extrem. Zumindest kam mir das so vor, allerdings würde ich meinen seltsamen Geschmacksnerven nicht vertrauen 😀 😀 😀

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