Mal ein anderer Kürbis

Ihr wisst, ich probiere gerne neue Sachen aus und dabei mache ich auch vor Obst und Gemüse keinen halt. Diesmal habe ich mich an den berühmten Spaghetti-Kürbis getraut, den ich zwar schon oft gesehen, aber noch nie verwendet habe. Das erste Kochexperiment fand zwar bereits gestern schon statt, doch heute wurden die Reste weiterverarbeitet.

Wie so oft begann der Tag mit dem Versand einer Pressemeldung. Zugunsten meines üblichen Zeitpuffers bin ich somit etwas früher aufgestanden – ich wollte mich in Ruhe fertig machen und mir außerdem die erste Mahlzeit vorbereiten. Viel musste ich dafür nicht machen: Ich habe ein Protein-Burger-Brötchen mit Margarine bestrichen und mit Gurke, Bio-Räucherlachs und Meerrettich belegt. Dazu gab es außerdem einen Becher Hafermilch – frisch aus dem Kühlschrank. Zusammen mit meinem Frühstück ging es anschließend an den Schreibtisch, wo ich auch direkt mit dem Einpflegen der Pressemeldung losgelegt habe. Bei der Vorbereitung ist sogar alles gut gegangen, doch mein Versand hat trotzdem nicht so geklappt wie ich es mir vorgestellt hatte. Zum Glück war mein Chef sofort zur Stelle und hat das Problem schnell gelöst – es ist wirklich ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man sich auf die Kollegen verlassen kann und nicht allein gelassen wird.

Darf ich vorstellen? Ein Lachs-Burger. © Christina Deinhardt

Kalorien: 441 kcal
Eiweiß: 30 g
Fette: 18 g
Kohlenhydrate: 36 g

Ein neuer Kürbis

Am Sonntag hatte ich zum ersten Mal ein Spaghetti-Kürbis verarbeitet. Eigentlich wollte ich ihn mit veganer Bolognese essen, doch beim Kochen habe ich mich spontan umentschieden. Statt zum Tomatenmark habe ich darum zur koreanischen Chili-Paste gegriffen, weshalb der geplante Auflauf schön scharf wurde. Diese Vorgeschichte hat natürlich einen Sinn: Von dem Auflauf ist eine großzügige Portion übrig geblieben und die habe ich heute weiterverarbeitet. Diesmal habe ich als Grundlage Basmati-Reis verwendet, darüber kam die Mischung aus Spaghetti-Kürbis, Chili-Paste, veganem Mozzarella, Soja-Creme, Salz, Pfeffer und Sojasoße. Zusätzlich kam noch Spinat, Käse von Kuhnigunde und geröstete Kerne vom Butternut-Kürbis über die Kürbis-Masse, bevor der fertig gebaute Auflauf in die Heißluftfritteuse kam – bis der Käse schön zerlaufen war. Dafür, dass ich die Mahlzeit Freischnauze zusammengeworfen habe, war ich mit dem Endergebnis sehr zufrieden; der Auflauf war leicht scharf, aber gleichzeitig auch süßlich. Der kräftige Geschmack des Käses hat das Ganze schön abgerundet.

Der Spinat hat dem Auflauf einen schönen Kontrast verpasst. © Christina Deinhardt

Kalorien: 642 kcal
Eiweiß: 20 g
Fette: 18 g
Kohlenhydrate: 102 g

Noch ein Snack

Als Snack habe ich heute wieder in die Eiweiß-Brotkiste gegriffen: Es gab ganz langweilig eine Scheibe davon, bestrichen mit Protein-Creme. Die Naschkatze war dadurch glücklich.

Kalorien: 258 kcal
Eiweiß: 16 g
Fette: 15 g
Kohlenhydrate: 16 g

Ausgerechnet keine Pilze

Da ich momentan nicht von Kohlenhydraten zurückschrecke, habe ich mir ein paar Rezepte mit Reis und Nudeln gesucht, die ich in nächster Zeit ausprobieren möchte. Deswegen ging es heute nach der Arbeit zusammen mit meiner neuen Zocker-, Japanisch-, und Astronomifreundin zum Asiamarkt, da ich ein paar der benötigten Zutaten besorgen wollte. Das meiste habe ich beim Stöbern auch gefunden, doch leider konnte ich ausgerechnet die Maitake-, Enoki- und Shimeji-Pilze nicht finden – die Zutaten, die ich am dringendsten benötigt hätte. Meine Pilz-Suppe muss ich darum verschieben, doch da ich auch die Yakisoba-Soße nicht bekommen habe, klappt das Rezept mit den gebratenen Soba leider auch nicht – sehr schade!

Reiche Beute aus dem Asiamarkt. © Christina Deinhardt

Was zum Wochenende

Das Wochenende war super, doch auch ein wenig anstrengend. Am Samstag konnte ich mich tatsächlich schon ziemlich früh aufraffen, um zum Fitnessstudio zu gehen. Die frühen Morgenstunden waren auch eine gute Entscheidung, denn ich war bei meinem Training recht ungestört und musste kein einziges Mal auf ein Gerät warten. Sobald ich mit meinen Übungen fertig war, ging es wieder nach Hause, allerdings war ich noch schnell einkaufen, da ich ja Besuch erwartet habe. Ebendeswegen musste ich außerdem noch fleißig putzen – man will sich ja nicht schämen müssen, besonders wenn es um den „Erstkontakt“ geht. Natürlich war für den Besuch nicht nur Zocken geplant; wir haben zudem eine leckere Miso-Suppe mit Soba und Stremellachs vorbereitet, die auch wirklich fantastisch geschmeckt hat. Ansonsten haben wir viel gequatscht und Zombies bekämpft – bis spät in die Nacht hinein.

Dementsprechend müde war ich am nächsten Tag, darum habe ich den Vormittag genutzt, um ganz entspannt auf meiner Couch zu gammeln. Gegen Nachmittag ging es dann aber schon wieder los, denn ich war bei einer Nachbarin zu einem Spiele“abend“ eingeladen – die klassische Art mit Kartenspielen wie Phase 10 und Skip-bo. Gewonnen habe ich zwar keines der Spiele, dafür hatte ich viel Spaß und konnte neue Leute kennenlernen. Trotzdem war ich am Ende ziemlich erschöpft; das war für die Woche fast ein wenig viel Action – ich brauche wohl bald wieder eine richtige Pause.

Gesamt:
Kalorien: 1.341 kcal
Eiweiß: 66 g
Fette: 51 g
Kohlenhydrate: 154 g
Wasser: 1.700 ml

2 Kommentare zu „Mal ein anderer Kürbis

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