Ein würziges Süppchen

Da der angeschnittene Spaghettikürbis nun schon seit ein paar Tagen im Kühlschrank herumlag, musste ich ihn heute unbedingt aufessen. Auf Auflauf hatte ich jedoch keine Lust, darum kam der Kürbis heute einfach in den Topf und wurde zu einer abenteuerlichen Suppe verarbeitet.

Der Schwimmabend war gestern nicht ganz so erfolgreich, wie ich mir das gewünscht hätte: Das Schwimmbad war ziemlich überfüllt, darum sind wir schon bald nach draußen ins beheizte Becken gegangen. Dort waren leider ebenfalls einige Leute und man konnte nicht wirklich gut schwimmen. Den Abend haben wir dennoch gut genutzt, wir haben versucht ständig in Bewegung zu bleiben und konnten dabei ausgiebig plaudern. Irgendwann wurde mir aber extrem kalt – ich glaube so sehr habe ich noch nie gefroren. Eine ganz neue Erfahrung für mich, denn früher war mir immer viel zu warm, doch nun kann ich tatsächlich mehrere Schichten an Klamotten tragen, ohne sofort in Schweiß auszubrechen. Die blauen Lippen und klappernden Zähne waren für mich somit ein Zeichen des Erfolgs.

Einen weiteren Erfolg hatte ich beim Asiamarkt, zwar habe ich kein Natto bekommen, doch sie hatten alle Pilze, die ich haben wollte. Außerdem habe ich noch eine weitere Tee-Zubereitung sowie einige exotische Gemüsesorten gefunden, die ich selbstverständlich mitnehmen musste. Zudem hat mir meine Begleitung eine Chayote ans Herz gelegt, ein Kürbisgewächs aus Honduras. Die Kürbis-Experimente gehen also weiter.

Doch das Frühstück war heute ganz ohne Kürbis, dafür kam das letzte Protein-Burger-Bun zum Einsatz. Für die Füllung habe ich mir veganes Rührei gemacht, das kam anschließend mit Kimchi aus jungen Rettich-Blättern und scharf gewürzten Seetang-Blättern auf den Burger und konnte dann auch schon gegessen werden. Leider habe ich den Burger schlecht aufgeschnitten und der Boden war dadurch dünn und hatte sogar ein Loch. Um mich beim Essen nicht einzusauen, habe ich den Burger darum einfach umgedreht, was auch hervorragend funktioniert hat. Das säuerliche Kimchi hat übrigens ausgezeichnet zu dem würzigen Rührei gepasst, die Kombination werde ich mir also merken.

Es geht einfach nichts über ein matschiges und gut gewürztes Frühstück. © Christina Deinhardt

Kalorien: 550 kcal
Eiweiß: 26 g
Fette: 26 g
Kohlenhydrate: 46 g

Was Süßes für Zwischendurch

Während mein Mittagessen in Ruhe köcheln durfte, habe ich mir die Wartezeit mit einem Snack versüßt: Es gab ein Matcha-Brötchen, das ich mit Jujube-Zubereitung bestrichen habe. Bei der Zubereitung handelt es sich um einen Tee aus Jujube – eine chinesische, rote Dattel – und Honig. Die Mischung schmeckt süß und kann sowohl als Brotaufstrich als auch als Tee verwendet werden kann. Ich habe heute auch gleich beides ausprobiert und ich bin von dem Produkt wirklich begeistert. Im Gegensatz zur Yuzu-Zubereitung ist der Tee etwas süßer und der Dattelgeschmack kommt gut heraus.

Das Gebäck war schön weich und fluffig. © Christina Deinhardt

Kalorien: 389 kcal
Eiweiß: 7 g
Fette: 12 g
Kohlenhydrate: 49 g

Ab in den Topf

Mit der Zubereitung meines Mittagessens musste ich schon etwas früher beginnen, da ich zunächst den Rest vom Spaghettikürbis vorbereiten wollte. Mit Öl bestrichen kam der in die Heißluftfritteuse, bis er etwas weicher war und sich gut aus der Schale lösen ließ. In der Zwischenzeit habe ich einen Topf mit heißem Wasser, Gemüsebrühe, frischem Zitronengras, Ingwer, Sojasoße, Kardamom und Salz aufgesetzt. Nach einiger Zeit musste ich die Zitronengrasstängel und den Ingwer wieder aus der Brühe frischen, stattdessen kam der zerkleinerte Kürbis hinzu. Allerdings habe ich den Ingwer klein gehackt und ebenfalls wieder in den Topf gegeben; ich wollte ihn nicht einfach wegwerfen. Neben dem Kürbis kamen außerdem ein Austernpilz, Shiitake, Pok Choi und eine Taro-Wurzel in die Suppe – anschließend musste alles für einige Zeit kochen. Weil ich mit der Würze und der dünnen Brühe am Ende noch nicht so ganz zufrieden war, kam außerdem noch etwas Stärke, Salz, Pfeffer und ein paar Spritzer Zitronensaft hinzu – so hat mir die Mahlzeit auch wirklich gut geschmeckt. Beim Anrichten habe ich außerdem noch frischen Koriander über die Portion gegeben. Da die Zutaten nicht viele Kalorien hatten, konnte ich mir heute sogar noch einen großzügigen Nachschlag gönnen, was mich sehr gefreut hat, denn die Suppe war total lecker.

Kalorien: 389 kcal
Eiweiß: 8 g
Fette: 13 g
Kohlenhydrate: 66 g

Übrigens hatte ich heute einen putzigen Besucher auf dem Balkon. Im ersten Moment hatte ich mich schon gewundert, was da für eine seltsame Taube auf dem Dach rumhüpft. Doch als ich in der Küche war, habe ich diesen fluffigen Gesellen entdeckt, von dem ich auch gleich ein paar Bilder machen musste.

Da war jemand neugierig. © Christina Deinhardt

Ganz entspannt

Schon seit Tagen bin ich ziemlich schlapp und heute konnte ich mich einfach nicht aufraffen, irgendwelche sportlichen Aktivitäten anzugehen. Um trotzdem zumindest ein wenig Bewegung zu bekommen, war ich nach der Arbeit noch schnell beim Supermarkt – auch, weil ich noch ein paar Lebensmittel für das vollgestopfte Wochenendprogramm besorgen musste. Morgen geht der Zockerabend weiter, dabei wollen wir selbst gemachte Takoyaki essen, japanische Teigkugeln, die mit Oktopus gefüllt sind; wortwörtlich bedeutet das Wort auch „gebratener Krake“. Für die Zubereitung benötigt man eine spezielle Pfanne mit Mulden – die verstaubt schon seit einer Ewigkeit bei mir im Schrank. Am Samstag geht es weiter mit Fahrtraining und einem indischen Butter-Huhn und Naan – wir möchten beides vegan zubereiten. Ich weiß also nicht, ob ich zum Posten kommen werde, aber das passiert ja mittlerweile regelmäßig. Ehrlich gesagt freue ich mich sehr darüber, dass meine Freizeit gut ausgelastet ist. Es geht immer weiter in Richtung: mein neues Leben ausgiebig genießen. So darf es gerne weitergehen.

Gesamt:
Kalorien: 1.267 kcal
Eiweiß: 41 g
Fette: 51 g
Kohlenhydrate: 161 g
Wasser: 2.000 ml

3 Kommentare zu „Ein würziges Süppchen

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