Gutgelaunt und müde in die Woche

Das Wochenende war fantastisch aber auch ziemlich anstrengend. Die Woche begann somit etwas schlapp, doch dafür konnte ich mir mittags eine leckere Mahlzeit aus Resten zubereiten, zudem gab es abends noch eine kleine Wanderung, um das Bewegungsprogramm wieder in den Gang zu bekommen.

Nach dem lustigen Wochenende war der Wecker heute Morgen keine sonderlich freudige Angelegenheit, doch mit jammern kann man schließlich keine Rechnungen bezahlen. Müde habe ich mich also aus dem Bett gerollt und fertig gemacht, damit ich hoch motiviert mit der Arbeit beginnen konnte. Wie so oft war für den Vormittag der Versand einer Meldung geplant, darum musste das Frühstück noch etwas warten – zugunsten meines üblichen Zeitpuffers. Sobald alles vorbereitet war, ging es dann aber los: Es gab Eiweiß-Brot mit Margarine, veganer Fleischwurst, veganer Teewurst, Senf, Schnittlauch sowie eine gelbe Kiwi – nach dem ausgiebigen Geschlemme vom Wochenende war das einfache Frühstück eine gute Abwechslung.

Nach getaner Arbeit konnte ich ganz entspannt frühstücken. © Christina Deinhardt

Kalorien: 468 kcal
Eiweiß: 21 g
Fette: 27 g
Kohlenhydrate: 16 g

Gut gewürztes Resteessen

Am Samstag ist eine große Portion marinierter Soja-Schnetzel übrig geblieben, die ich heute auch gleich für mein Mittagessen verwendet habe. Zunächst habe ich eine Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in Pflanzenöl mit Buttergeschmack angebraten, anschließend kam ein ganzer Haufen Gewürze hinzu, nämlich Salz, Pfeffer, Garam Masala, Paprikapulver, Kurkuma, Chili-Flocken und Tomatenmark. Ansonsten habe ich Rettich, Spitzpaprika, Spinat, Shimejipilze, Austernpilze und die Soja-Schnetzel hinzugegeben – da ich für meinen morgigen Ausflug ins Büro ebenfalls eine Mahlzeit vorbereiten musste, habe ich heute einfach etwas mehr gekocht. Die fertige Butterhuhn-Pfanne habe ich am Ende mit frisch gekochtem Basmatireis gegessen – die Mahlzeit war am Ende schön würzig, verdammt lecker und etwas farbenfroher als am Samstag.

Die Reste vom Samstag wurden heute mit einer großen Ladung Gemüse aufgepeppt. © Christina Deinhardt

Kalorien: 468 kcal
Eiweiß: 27 g
Fette: 7 g
Kohlenhydrate: 73 g

Energieschub für das Abendprogramm

Gegen Nachmittag habe ich mir noch einen Bananen-Shake gemacht, wofür ich zwei kleine Snack-Bananen, Hafermilch und einen Löffel Protein-Pulver verwendet habe. Zum einen hatte ich Lust auf einen süßen Snack, zum anderen musste unbedingt noch ein kleiner Energieschub her, um fit für das Abendprogramm zu sein. Nach der Arbeit ging es mit der Japan-Freundin zum Zerzabelshofer Forst, da wir uns spontan zu einem Spaziergang verabredet hatten. Die kurze Wanderstrecke war auch richtig schön angelegt, es gab viele Stationen, an denen es etwas zu entdecken und zu lernen gab. Allerdings sollten wir beim nächsten Mal unbedingt eine Taschenlampe mitnehmen, da es nach einiger Zeit doch finster geworden ist.

Kalorien: 295 kcal
Eiweiß: 15 g
Fette: 11 g
Kohlenhydrate: 32 g

Ein Rückblick aufs Wochenende

Um mich für das große Schlemmen am Freitagabend vorzubereiten, habe ich den Tag mit einfachen Mahlzeiten gestartet. Am Morgen gab es darum eine einfache Miso-Suppe mit Spinat und einer Tomate, dazu hatte ich außerdem Kimchi-Rettich-Blätter und eingelegte Aubergine und Gurke. Die Suppe hatte nur wenige Kalorien, insgesamt kam die Mahlzeit auf 173 kcal. Geschmacklich war die Mahlzeit aber super, die Idee mit der Tomate hat mir wirklich gut gefallen und das Rezept werde ich mir auf jeden Fall merken. Um die Zeit bis zum Nachmittag zu überbrücken, gab es im Laufe des Tages außerdem noch eine Nashi-Birne, die ich im Supermarkt gekauft hatte, sowie einen einfachen Shake aus Hafermilch, Snack-Bananen und einem Löffel Protein-Pulver.

Am Nachmittag war es dann endlich so weit. Der Besuch ist eingetrudelt und nach ausgiebigem Ratschen ging es mit dem großen Kochevent los: Wir wollten leckere Takoyaki ausprobieren. Für die Takoyaki haben wir zunächst den Oktopus gesalzen und gut massiert, damit er schön weich wurde. Nach einer ordentlichen Dusche kam er in kochendes Wasser, jedoch nicht zu lange. Das Wasser habe ich anschließend verwendet, um die Brühe für den Teig anzurühren, es kamen also Fisch- und Konbu-Dashi dazu – also eine wirklich fischige Angelegenheit. Anschließend kamen die Mehlmischung aus Weizenmehl und Reismehl, Backpulver, Salz und zwei Eier hinzu. Der fertige Teig war am Ende schön flüssig, so wie er eben sein sollte. Er wurde anschließend in die Mulden der Pfanne gefüllt, dann erst kamen die Zutaten für die Füllung hinzu, wofür wir eingelegten Ingwer, den vorgekochten Oktopus und Frühlingszwiebeln verwendet haben. Sobald der Teig in den Mulden schön fest und knusprig geworden war, ging es bewaffnet mit Stäbchen ans wenden, was ziemlich chaotisch abgelaufen ist. Doch irgendwie haben wir es geschafft und am Ende hatten wir einen hübschen Teller mit leckeren Takoyaki, die wir noch mit Takoyaki-Soße, Mayo, Fisch-Flocken und Aonori verfeinert haben. Diesen ganzen Prozess haben wir dann noch zweimal wiederholt, da wir sehr viel Teig und Hunger hatten.

Später ging es dann auf die Couch zum Zocken – bei unserem aktuellen Resident-Evil-Abenteuer haben schließlich einige Riesen-Tausendfüßler, -Spinnen und Zombie-Affen auf uns gewartet.

So wenig Schlaf

Obwohl ich am Freitag erst spät ins Bett gekommen bin, wollte der Körper am Samstag schon wieder viel zu früh loslegen – die Nacht war somit wirklich kurz. Doch so konnte ich ganz entspannt die Küche für das nächste Kochevent vorbereiten, schließlich war auch der Samstag vollgestopft mit Plänen. Ein kleines Frühstück musste auch sein, doch da ich genug Platz für Snacks, Drinks und leckeres Essen lassen wollte, gab es nur einen Pfirsich sowie eine Birne. Vormittags ging es dann zunächst zum Friseur, wo ich wieder rundum verwöhnt wurde. Im Anschluss wurde ich auch schon eingesammelt, da eine weitere Chaos-Fahrt auf dem Verkehrsübungsplatz angesetzt war. Diesmal war der Platz auch gut besucht, eine gute Gelegenheit diese Du-musst-auch-in-die-Spiegel-gucken-Sache zu üben. Bevor es schließlich zurück zu mir ging, waren wir noch schnell Einkaufen, da wir noch ein paar Leckereien besorgen wollte.

Daheim angekommen ging es dann auch schon mit dem Kochen los. Diesmal stand veganes Butterhuhn mit veganem Naan auf dem Speiseplan. Das Rezept war an sich auch ziemlich leicht, der Teig für das Brot bestand aus Dinkelmehl, Hafermilch, Backpulver, Olivenöl und Salz und wurde erst geknetet, geformt und dann in der Pfanne angebraten. Für das Butterhuhn hatte die Auto-Freundin am Abend zuvor Soja-Schnetzel eingeweicht und in indischer Tikki-Masala-Paste eingelegt. Wir mussten also nur noch Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Öl mit Buttergeschmack anbraten und mit Kurkuma, Garam Masala, Salz, Pfeffer, Chili-Flocken, Tomatenmark, Koriander, Muskatnuss, Kreuzkümmel würzen. Anschließend kamen die Soja-Schnetzel, Wasser und Sojasahne hinzu und dann mussten wir das Ganze nur noch einige Zeit kochen lassen und abschmecken. Die fertige Mahlzeit war auch wirklich lecker, die Soße war schön cremig und würzig, wobei wir auch ordentlich nachgewürzt hatten.

Neben dem Hauptgericht gab es noch so einige Snacks und leckere Getränke – es war also gut, dass ich den Tag eher zurückhaltend begonnen hatte.

Pilze!

Am Sonntag musste ich mich wieder auf meine Diät besinnen, darum habe ich mir endlich meine Miso-Suppe mit Pilzen zubereitet. Dafür habe ich Tofu, Enoki, Shimeji, Austernpilze, Shiitake und Wakame in einen Topf mit Wasser, Soja-Soße, Sesamöl, Fisch- und Kombu-Dashi gegeben und einige Zeit kochen lassen. Am Ende kam noch rotes Miso in den Topf, wodurch die Suppe wieder eine schöne, dunkle Farbe bekommen hat. Beim Miso ist es übrigens wichtig, dass die Paste ganz am Schluss hinzugegeben wird, außerdem darf die Brühe nicht mehr kochen, da sonst das ganze Aroma verloren geht.

Der Tag war ansonsten ziemlich lätschig, nach den beiden Kochevents war ich ziemlich platt und ausgelaugt. Somit habe ich die Zeit genutzt, um müde auf der Couch zu hängen und zu dösen, außerdem musste die Küche aufgeräumt werden, was dank Spülmaschine sogar ziemlich einfach war.

Gesamt:
Kalorien: 1.231 kcal
Eiweiß: 63 g
Fette: 45 g
Kohlenhydrate: 121 g
Wasser: 1.700 ml

3 Kommentare zu „Gutgelaunt und müde in die Woche

  1. Armer Oktopus😩 weißt Du, wie intelligent diese Spezies ist? 🙃
    Ich finde Deine Rezepte immer so spannend, obwohl ich meistens die Zutaten gar nicht kenne. Vielleicht ja auch gerade deshalb.😉

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, ich weiß. Wir haben uns auch schonmal darüber unterhalten, glaub ausgelöst von meinem Besuch beim Griechen. ;D

      Vielen Dank! Und wenn Du was wissen willst, einfach fragen. ;D Ich will halt im Blog-Beitrag selbst keine Werbung machen, darum halte ich mich bei Marken zurück.

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