Eine Herausforderung für den Magen

Eine Sorte von Kimchi war mir heute nicht genug, darum wurde das Mittagessen diesmal besonders anspruchsvoll für den mürrischen Magen: Neben dem klassischen Kimchi aus Chinakohl kam auch das Rettich-Kimchi in den Topf – kein Wunder, dass es auch jetzt noch im Bauch grummelt.

Besonders wenn die Wohnung kalt ist, fällt das Aufstehen in der Früh schwer – insbesondere wenn das Bett gemütlich warm und kuschelig ist. Dementsprechend spät bin ich heute aufgestanden; der innere Schweinehund war einfach zu stark. Um trotzdem pünktlich mit der Arbeit beginnen zu können, habe ich mir ein besonders schnelles Frühstück gemacht: Es gab deshalb Eiweiß-Brot mit Margarine, Ziegenkäse und veganer Teewurst.

Ein faules Frühstück für faule Leute. © Christina Deinhardt

Kalorien: 478 kcal
Eiweiß: 31 g
Fette: 30 g
Kohlenhydrate: 15 g

Folter für den Magen

Der Magen ist heute ein wenig unzufrieden, was an dem leckeren Mittagessen liegt, dass ich mir heute zubereitet habe: Es war Zeit für einen leckeren Eintopf mit zweierlei Kimchi – schön scharf und säuerlich. Dabei habe ich außerdem die restlichen Pilze aufgebraucht, damit sie nicht schlecht werden. In den Topf für den Kimchi-Eintopf kamen somit Shimeji- und Enoki-Pilze, Rettich, eine Möhre, weicher Tofu sowie Rettich- und Chinakohl-Kimchi. Für die Brühe habe ich Gemüsebrühe, Sojasoße, Sesamöl und Gochujang – meine heiß geliebte koreanische Chili-Paste – verwendet. Um die Kalorien der Mahlzeit noch etwas aufzustocken, gab es außerdem noch eine Portion koreanischer Weizennudeln dazu, die ich in Salzwasser gekocht und mit kaltem Wasser abgeschreckt habe. Der fertige Eintopf hat super geschmeckt, doch der Magen war nicht ganz so glücklich. Ebendarum habe ich nach der Mahlzeit noch einen großen Becher Hafermilch getrunken, die fettige, um dem Magen bei der Schärfe unter die Arme zu greifen.

Beim Gemüseschneiden hätte ich mir vermutlich mehr Mühe geben können. © Christina Deinhardt

Kalorien: 475 kcal
Eiweiß: 32 g
Fette: 9 g
Kohlenhydrate: 67 g

Pause im Supermarkt

Zugunsten einer kleinen Pause habe ich nach der Arbeit das Sportprogramm gestrichen und bin stattdessen zum Supermarkt gelaufen – ich musste für morgen noch Gemüse besorgen und für den Gemüseladen war ich einfach zu spät dran. Beim Stöbern im Laden bin ich zufällig über eine Schokolade gestolpert, von der mir meine Chefin erzählt hatte. Die Marke fand ich interessant, weil sie auf faire Bezahlung und eine transparente Lieferkette achtet – da zahle ich gerne ein wenig mehr. Zu Hause angekommen musste ich die Schokolade natürlich auch verköstigen, zusammen mit Hafermilch habe ich mir darum einen Riegel davon als kleinen Snack gegönnt. Mit dem Geschmack bin ich auch sehr zufrieden, was aber auch daran liegt, dass ich Zartbitterschokolade sehr gerne esse.

Die Schokolade schmeckt ziemlich gut. © Christina Deinhardt

Kalorien: 268 kcal
Eiweiß: 3 g
Fette: 16 g
Kohlenhydrate: 26 g

Wichtige Verkehrsmeldung

Es geht los: Ende nächster Woche habe ich meine erste offizielle Fahrstunde. So mit echtem Verkehr, wild gewordenen Kamikaze-Fußgängern und Radfahrern, gruseliger Schaltung und viel zu großem Auto. Wer sich also nächste Woche auf die Nürnberger Straßen wagen möchte, sollte also wachsam sein, keine unschuldigen Fahrschülerautos anhupen und rund dreitausend Augen zu drücken. Ich bin wirklich gespannt und freue mich schon darauf, das Auto regelmäßig abzuwürgen. Die Fahrlehrerin tut mir jetzt schon leid.

Gesamt:
Kalorien: 1.221 kcal
Eiweiß: 66 g
Fette: 55 g
Kohlenhydrate: 108 g
Wasser: 2.000 ml

13 Kommentare zu „Eine Herausforderung für den Magen

      1. Da bin ich ja beruhigt und was das Autofahren angeht… es ist nicht schwierig, man muss am Anfang sich halt gleichzeitig auf alles im Auto drinnen und draußen konzentrieren. Wenn man das raus hat, ist es ein Kinderspiel. Ich zweifle bei Dir keinen Moment, sonst hätte ich nicht den Witz gemacht.😉

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      2. Ich bin gespannt! 🙈 Der Verkehrt macht mir auch so gar keine Sorgen, hab ja den A1-Schein damals mit 16 auch überlebt und bin mit meinem Roller einige Jahre gefahren. Mich stresst tatsächlich nur die Bedienung des Autos und die Reizüberflutung am Anfang.

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      3. Das wird aber. Intellektuell hast Du es ja schon richtig analysiert. Deshalb wird in der ersten Stunde nur gelenkt und noch nicht die Schaltung bedient. Es macht Spaß. 🤩
        Schaltautos werden eh bald nicht mehr gebaut.😁

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