Es geht lecker weiter

Das Wochenende war nicht nur unterhaltsam, sondern auch vollgestopft mit leckeren Mahlzeiten und Kochexperimenten. Das schreit nach einem kleinen Rückblick, doch los geht es zunächst mit dem heutigen Speiseplan .

So schön das Wochenende auch war, auf die nervige Migräne hätte ich wirklich verzichten können. Eben die hat heute Morgen dafür gesorgt, dass ich mich nur schwerfällig aus dem Bett quälen konnte; ich war somit wirklich froh, dass ich mir nur ein einfaches Frühstück eingeplant hatte. Es gab Protein-Brot, das ich zusammen mit veganem Käse und einer Kostprobe des Ziegenkäses gegessen habe. Dazu kamen außerdem Birnen- und Feigensenf, die sehr gut zu den beiden Käsesorten gepasst haben. Besonders vom Ziegenkäse war ich begeistert, eine weitere Geschmacksprobe meiner adoptierten Ziege Merkur. Der Käse ist nicht ganz so kräftig und würzig wie der von Kuhnigunde, doch er hat ein wirklich tolles Aroma, was durch den scharfen Feigensenf gut unterstrichen wurde.

Zweierlei Käse. © Christina Deinhardt

Kalorien: 456 kcal
Eiweiß: 23 g
Fette: 29 g
Kohlenhydrate: 19 g

Lauter veganes Zeug

Bei meinem Mittagessen habe ich mich heute mit veganen Ersatzprodukten ausgetobt, was aber am Ende super geschmeckt hat. Während eine Portion der veganen Tortellini mit Tomate-Basilikum-Füllung im heißen Wasser baden durften, habe ich eine Zwiebel und veganen Speck angebraten; nach einiger Zeit kamen Spinat, veganer Frischkäse, Soja-Creme und veganer Mozzarella hinzu und wurden gut verrührt. Sobald die Tortellini schön weich waren, kamen sie auch noch in die Pfanne, die leckere Mischung durfte dann noch ein paar Minuten ziehen, ehe ich alles angerichtet habe. Am Ende kamen außerdem noch Hefeflocken über die Mahlzeit, was dem Ganzen eine schöne, würzige Note verpasst hat. Ich war wirklich zufrieden, sowohl der Speck als auch die Tortellini waren super und dürfen gerne wieder im Einkaufswagen landen.

Der vegane Speck schmeckt richtig gut und hat nur wenig Kalorien. © Christina Deinhardt

Kalorien: 521 kcal
Eiweiß: 21 g
Fette: 21 g
Kohlenhydrate: 57 g

Protein-Pulver trifft Kaffee

Für meinen Snack habe ich heute frisch gebrühten Kaffee mit einem Löffel Protein-Pulver gemischt, dazu gab es außerdem noch aufgeschäumte Hafermilch. Da ich für die Mischung das Pulver mit Erdnussschokolade verwendet habe, hatte der Kaffee am Ende eine nussige Note, die mir sehr gut geschmeckt hat. Die anderen Geschmacksrichtungen werde ich vermutlich auch noch auf diese Art versuchen – allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich unbedingt einen Kaffee mit Bananen-Geschmack probieren möchte.

Kalorien: 232 kcal
Eiweiß: 14 g
Fette: 11 g
Kohlenhydrate: 18 g

Es ist vollbracht!

Das Puzzle ist endlich fertig – man, habe ich dafür lange gebraucht. Besonders bei den dunklen Teilen wurde es am Ende anspruchsvoll, doch ich hatte viel Spaß und die Anschaffung hat sich absolut gelohnt. Mal sehen, welches Puzzel-Abenteuer ich mir als Nächstes besorgen werde…

Das Motiv gefällt mir immer noch. © Christina Deinhardt

Gesamt:
Kalorien: 1.209 kcal
Eiweiß: 58 g
Fette: 61 g
Kohlenhydrate: 94 g
Wasser: 2.100 ml

Ein kulinarischer Rückblick aufs Wochenende

Das Wochenende war schon wieder vollgestopft mit schönen Aktivitäten – allerdings sind diese zum Teil recht spontan aufgeploppt, weswegen mein Zeitmanagement nicht wirklich mithalten konnte. Trotzdem hatte ich genug Zeit für einige leckere Mahlzeiten: Der kulinarische Höhepunkt des Tages war der vegane Wrap, für den ich Spinat, Spitzpaprika und eingelegten Tempeh verwendet habe – ein Block aus fermentierten Sojabohnen. Den Tempeh habe ich zu Beginn klein geschnitten und in einer Soße aus Protein-Erdnussbutter, Sojasoße, Koriander, Paprikapulver, Kurkuma, Pfeffer und Limettensaft eingelegt. Nachdem die Stücke einige Zeit in der Soße ziehen konnten, landete der Tempeh schließlich in der Pfanne und wurde von allen Seiten gut angebraten. Am Ende kamen die Stücke zusammen mit dem Gemüse in die Protein-Wraps, was auch wirklich super geschmeckt hat. Da die Mahlzeit nicht gerade wenige Kalorien hatte, waren meine anderen Mahlzeiten an dem Tag etwas kleiner, es gab zum Frühstück eine Nashi-Birne und als Snack hatte ich ein Protein-Brot mit dem restlichen Ziegen-Camembert.

Nach der Arbeit ging es dann auch schon los mit dem Freizeitstress: Es war Zeit für einen weiteren Ausflug zum Verkehrsübungsplatz, anschließend ging es noch zu einem Café, wo wir einige Stunden mit lustigen Nerdereien und leckeren Getränken verbracht haben – gegen das schlechte Gewissen, gab es am Ende auch noch einen längeren Spaziergang, um die Eisschokolade, den Hafermilchkaffee und das Radler auszugleichen.

Die volle Dröhnung Scifi

Am Samstag musste ich zunächst ein wenig Schlaf nachholen, da ich noch immer in meiner „Ich brauche dringend Urlaub“-Phase stecke und meistens ziemlich platt bin. Irgendwann musste ich mein gemütliches Bett jedoch verlassen, denn der Körper wollte endlich sein wohlverdientes Frühstück. Es gab darum eine Kaki sowie Protein-Brote mit Margarine, leckerem Käse von Kuhnigunde, den ich mit Birnen-Senf abgerundet habe, und veganer Teewurst. Mit der Hauptmahlzeit musste ich allerdings etwas warten, die Japan-Freundin wollte gegen Nachmittag vorbeikommen, da wir uns spontan zu einem Babylon-5-Abend verabredet hatten. Als sie schließlich eingetrudelt ist, habe ich für uns eine einfache Miso-Suppe mit Tomaten, Spinat, Tofu, Shiitake und Soba zubereitet, außerdem gab es ein paar Naschereien, nämlich Mochi-Eis, ein Radler und leckeren Likör. Der Abend ist am Ende ziemlich ausgeartet, bis vier Uhr saßen wir vor dem Fernseher und haben uns durch die erste Staffel von Babylon 5 gesuchtet – für mich noch immer eine der besten Scifi-Serien überhaupt.

Die Kaki hatte leider schon ein paar dunkle Stellen. © Christina Deinhardt

Schlaf, Migräne und Geschnatter

Nach der langen Nacht war der Sonntag verständlicherweise ziemlich platt – man ist schließlich nicht mehr 16. Ich habe darum lange im Bett gedöst und das Sportprogramm für den Tag an den Nagel gehängt, auch weil zu dem Zeitpunkt eine kleine Migräne im Anflug war. Irgendwann konnte ich mich aber trotzdem aufraffen, um mir mein Frühstück vorzubereiten; außerdem hatte ich ziemlichen Durst. Für das Frühstück habe ich mein übliches veganes Rührei um veganen Speck und Spinat erweitert, sobald die leckere Pampe fertig war, kam sie auf mit Margarine bestrichenes Protein-Brot.

Am Nachmittag ging es weiter mit einem Kochexperiment: Die Chayote, das exotische Kürbisgewächs, wollte endlich ausprobiert werden. Die Frucht habe ich zunächst geschält, in Scheiben geschnitten und in gesalzenem Wasser gekocht. Anschließend wurden die Scheiben in Dinkelmehl und einer Ei-Mischung gewendet. Allerdings musste ich dafür die Eier zunächst trennen und das Eiweiß schaumig schlagen, bevor das Eigelb zusammen mit Salz und Pfeffer dazugegeben wurde. Bedeckt mit dem Ei kam die Chayote in die Bratpfanne und wurde von goldbraun angebraten. Beim letzten Schritt habe ich ziemlich improvisiert, denn ich hatte leider vergessen, dass ich die Tomaten für einen bestimmten Grund gekauft hatte, weshalb ich für die Salsa kaum noch welche übrig hatte. Ich habe also wild Zutaten in den Mixer geworfen: die letzte, traurige Tomate, Tomatenmark, den restlichen Spinat, Koriander, Salz, Pfeffer, Chili-Flocken, Tomate-Basilikum-Brotaufstrich und Knoblauch. Die fertige Paste kam schließlich über die angebratene Chayote und wurde mit Büffelmozzarella bestreut. Damit alles schön überbacken konnte, habe ich die Portion schließlich noch in die Heißluftfritteuse gesteckt, was auch ziemlich gut funktioniert hat, allerdings nicht viel mit dem Originalrezept zu tun hatte. Mit der fertigen Mahlzeit war ich dennoch sehr zufrieden, die Chayote war schön weich und hat zusammen mit der Panade und der Salsa wirklich super geschmeckt.

Gegen Nachmittag kam spontan die Japan-Freundin vorbei, da sie ihre Zigaretten bei mir vergessen hatte. Daraus wurde dann noch ein langer Ratsch-Abend, obwohl meine Migräne zu dem Zeitpunkt schon stärker geworden war und ziemlich genervt hat. Trotzdem hatte ich einen fantastischen Abend sowie ein tolles Wochenende. So darf die Freizeitgestaltung gerne weitergehen!

4 Kommentare zu „Es geht lecker weiter

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