Einfach mal bekochen lassen

Gestern Abend wurde ich bekocht, darum musste ich tagsüber ein wenig fasten. Meine Mahlzeiten waren also von der leichten Sorte, damit ich später ohne schlechtes Gewissen schlemmen konnte. Heute ging es ebenfalls sparsam weiter, da ich wegen des Sturms nicht einkaufen gehen wollte. Stattdessen habe ich den Vorratsschrank geplündert.

Der Tag war gestern ziemlich vollgestopft, sowohl bei der Arbeit als auch der Feierabend. Zudem musste ich mich Essens-technisch tagsüber zusammenreißen, da meine Japan-Freundin für mich kochen wollte. Los ging es darum mit einem Eiweiß-Brot belegt mit Ziegenkäse, Birnen-Senf und Margarine. Dazu gab es außerdem eine saftige Birne. Das Frühstück habe ich wie so oft direkt am Arbeitsplatz gegessen, denn für den Vormittag war schon wieder eine Meldung eingeplant.

Die Birne war schön saftig. © Christina Deinhardt

Kalorien: 388 kcal
Eiweiß: 16 g
Fette: 19 g
Kohlenhydrate: 29 g

Eine besonders leichte Suppe

Erst hatte ich überlegt, das Mittagessen ausfallen zu lassen, doch der Magen war damit nicht einverstanden. Als Kompromiss gab es dann einfach eine besonders leichte Suppe, für die ich Mu-Err- und Shiitake-Pilze, eine Karotte, Rettich und Seetang verwendet habe – also lauter gesundes Gemüse. Für die Brühe kamen Fisch- und Kumbo-Dashi, Sojasoße, Sesamöl und rote Miso-Paste zum Einsatz. Diesmal ist mir die Suppe auch mehr als gelungen: Die Brühe hat fantastisch geschmeckt und hatte genau die richtige Würze.

Mit dem Seetang habe ich es etwas übertrieben. © Christina Deinhardt

Kalorien: 176 kcal
Eiweiß: 5 g
Fette: 10 g
Kohlenhydrate: 16 g

Jetzt aber schnell

Kurz vor dem Feierabend wurde es noch hektisch, bei einer Meldung gab es kurz vor knapp noch ein paar Änderungen, außerdem wurde der Versand-Termin noch etwas nach hinten verschoben. Am Ende ging jedoch alles gut und ich konnte endlich aufbrechen – zwar mit etwas Verspätung, aber das war nicht schlimm. Um ein wenig Bewegung zu bekommen, habe ich mir ein Fahrrad geliehen und bin damit zur Japan-Freundin gedüst – sie wohnt zum Glück in der Nähe einer Radstation, weswegen ich das Rad günstig parken konnte. Dort angekommen konnten wir auch schon essen: Es gab ein chinesisches Gericht namens Tantan Ramen. Dabei handelt es sich um eine würzige Nudelsuppe mit Ramen, Schweinehackfleisch, Frühlingszwiebeln und Pok Choi. Für die Soße wird üblicherweise Ingwer, Sesampaste, Sesamöl, Misopaste, Mirin, Sambal Olek, Sojasoße und Salz verwendet, doch was meine Gastgeberin nun genau verwendet hat, weiß ich natürlich nicht. Ein kleines Highlight war außerdem das eingelegte Ei, das sie extra für uns vorbereitet hatte. Die Suppe hat auf jeden Fall super lecker geschmeckt, sie war nussig und schön scharf; ich war wirklich begeistert.

Die Suppe war nicht nur lecker, sondern sah auch fantastisch aus! © Christina Deinhardt

Nach dem Essen haben wir einige Zeit gequatscht, bis es schließlich mit dem eigentlichen Grund unserer Verabredung losging. Gemeinsam sind wir unser Lernmaterial für Japanisch durchgegangen und haben uns überlegt, wie wir in Zukunft zusammen lernen wollen. Dabei haben wir natürlich die Uhr vollkommen aus dem Blick verloren, darum bin ich viel zu spät nach Hause gekommen. Doch der Abend hat sich voll gelohnt, ich hatte viel Spaß und bin wieder hoch motiviert, was das Japanisch lernen betrifft.

Der nächste Tag

Die Nacht war kurz, doch trödeln durfte ich heute nicht, da schon wieder der Versand einer Meldung angesetzt war. Heute ging das aber komplett stressfrei, darum konnte ich mir schon bald ein kleines Frühstück vorbereiten. Dafür gab es einen veganen Joghurt, eine Handvoll Dinkel-Puffs, gefrorene Erdbeeren und etwas zuckerfreie Erdbeersoße. Die Mahlzeit war ziemlich klein und kalorienarm, doch ich hatte noch keine Zeit einkaufen zu gehen. Bei dem Sturm hatte ich dann auch keine Lust noch schnell zum Gemüseladen zu huschen. Aus diesem Grund musste heute auf frische Zutaten verzichtet werden.

Die Erdbeeren waren riesig! © Christina Deinhardt

Kalorien: 108 kcal
Eiweiß: 2 g
Fette: 4 g
Kohlenhydrate: 14 g

Süßkartoffel-Experimente

Beim Mittagessen war ich unschlüssig, erst wollte ich vegane Chicken-Nuggets machen, doch dann fiel mir ein, dass ich ja noch japanische Süßkartoffeln im Kühlschrank habe. Der Rettich musste auch endlich weg. Ich habe mir darum im Internet etwas Inspiration gesucht und konnte dann auch schon mit dem Koch-Experiment loslegen. Dafür habe ich die Süßkartoffel gewaschen und klein geschnitten, ebenso wie den Rettich. Beides kam mit etwas Olivenöl in einen Topf und durfte einige Zeit braten. Für die Marinade habe ich Sojasoße, Fisch-Brühe, Mirin und Erythrit aufkochen lassen, bis ich eine leckere Soße hatte. Die kam zunächst über das Gemüse, doch da ich davon so viel übrig hatte, kam der Rest zusammen mit Nudelwasser in eine Schüssel und musste als leckerer Sud für eine kleine Portion Soba-Nudeln herhalten. Dazu gab es außerdem Kimchi, das ich gerade so vom stürmischen Balkon retten konnte. Die Mahlzeit war insgesamt sehr lecker, der Sud war super und auch das marinierte Gemüse hat mir sehr gut geschmeckt. Außerdem gefällt mir die schöne rote Farbe der Süßkartoffeln, sie unterschieden sich geschmacklich aber nicht sehr von den bei uns üblichen Sorten.

Dafür, dass ich kaum noch frische Lebensmittel im Kühlschrank hatte, sah das Mittagessen gar nicht schlecht aus. © Christina Deinhardt

Kalorien: 644 kcal
Eiweiß: 18 g
Fette: 15 g
Kohlenhydrate: 109 g

Noch ein kleiner Snack

Später hatte ich noch einen kleinen Hunger, die heutigen Mahlzeiten waren schließlich nicht sonderlich mächtig. Da ich jedoch nur etwas Kleines wollte, gab es einfach einen Protein-Riegel, den ich noch im Kühlschrank hatte.

Kalorien: 203 kcal
Eiweiß: 19 g
Fette: 7 g
Kohlenhydrate: 15 g

Eine Pause

Gegen Nachmittag war ich heute nur noch platt, darum gibt es heute Abend eine kleine Pause. Es geht also gleich auf die Couch, wo ich noch etwas lesen und dösen werde. Ich muss schließlich morgen fit für die erste Fahrstunde sein – ich bin gespannt!

Gesamt:
Kalorien: 955 kcal
Eiweiß: 39 g
Fette: 26 g
Kohlenhydrate: 138 g
Wasser: 1.700 ml

3 Kommentare zu „Einfach mal bekochen lassen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: