Fahren will gelernt sein

Lang hat es gedauert, doch heute durfte ich endlich hinters Steuer. Die ersten Fahrversuche waren auch gar nicht so schlecht, obwohl sämtliche Einsatzkräfte von Nürnberg unbedingt meinen Weg kreuzen mussten. Nach der ganzen Aufregung war ein Ausflug in die Stadt sowie Schlemmen beim Japaner eine schöne Methode, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Da ich heute überpünktlich mit der Arbeit beginnen wollte, habe ich mir ein einfaches Frühstück gemacht, um etwas Zeit zu sparen. Außerdem stand die erste Fahrstunde kurz bevor, weshalb die Nervosität auf einem hohen Level war und ich gar nicht mehr verkraftet hätte. Es gab somit einen veganen Joghurt mit Haferflocken und kalorienreduzierter Karamellsoße.

Das Frühstück war wieder sehr einfach. © Christina Deinhardt

Kalorien: 252kcal
Eiweiß: 3 g
Fette: 18 g
Kohlenhydrate: 20 g

Rette sich, wer kann!

Zugunsten der Fahrstunde wurde die Arbeit heute für einige Zeit unterbrochen – natürlich in Absprache mit meinem Chef. Ziemlich nervös habe ich mich also schon bald aufs geliehene Rad geschwungen und bin zur Fahrschule gedüst. Mir war tatsächlich etwas schlecht, doch so schlimm war das Ganze zum Glück nicht, unter anderem auch, weil die Fahrlehrerin sehr freundlich und sympathisch ist, außerdem ist das Fahrschulauto hochmodern und kaum mit den Karren von vor 20 Jahren vergleichbar. Trotzdem ist das Schalten verwirrend, vom Rollerfahren kenne ich es so, dass man bei Anfahren die Kupplung hält und dann Gas gibt. Das darf ich nun nicht, sonst meckert das Fahrzeug – und die Fahrlehrerin. Anfangs musste ich mir darüber jedoch keine Sorgen machen, denn es ging zunächst mit dem Einstellen von Sitz, Lenkrad, Sitz und Außenspiegel los; gut, moderne Technik hat auch einen Nachteil: Es gibt im Auto einfach zu viele Knöpfe, Hebel und Schalter, die man erst einmal finden muss. Als es schließlich ans Fahren ging, musste ich mich zunächst nur ums Blinken und Lenken kümmern, bis wir schließlich an einer Stelle waren, bei der ich für einige Zeit fröhlich im Kreis fahren durfte, um ein Gefühl für das Auto und das Lenkrad zu bekommen.

Dabei haben kamen mir nun auch die Übungen auf dem Verkehrsübungsplatz tatsächlich zugute, denn das Lenken hat sehr gut geklappt und nach wenigen Runden konnten wir zur nächsten Station fahren. Es ging in ein Industriegebiet, wo es nun tatsächlich ans Schalten ging. Bei unseren Runden gab es dann aber doch ein paar Schreckmomente, erst kam ein jaulender Notarzt, später gab es auch noch einen Polizeieinsatz auf unserer Strecke. Nichtsdestotrotz habe ich mich beim Fahren nicht ganz so blöd angestellt, wie ich es befürchtet hatte; abgewürgt habe ich das Fahrzeug nur einmal. Auf der Rückfahrt zur Fahrschule musste ich mich dann wieder nur ums Blinken und Lenken kümmern, was aber doch auch ganz schön aufregend war – in Nürnberg sind einfach zu viele Autos unterwegs. Auf der Strecke war dann auch noch ein Feuerwehrfahrzeug unterwegs, ich hatte also sämtliche Rettungskräfte schon gleich bei meiner ersten Fahrt.

Nach der Fahrstunde war ich noch schnell in einen Supermarkt, um mir ein einfaches Mittagessen zu organisieren, anschließend ging es mit dem Rad zurück nach Hause und zurück an den Arbeitsplatz. Dabei gab es dann auch endlich etwas zu essen, wofür ich mir einen Apfel und Brot mit Margarine, einem Tomate-Basilikum-Aufstrich, Ziegenkäse vorbereitet habe – also eine Mahlzeit, die ich bequem bei der Arbeit verputzen konnte.

Nach der aufregenden Fahrstunde hatte ich keine Lust auf Kochexperimente. © Christina Deinhardt

Kalorien: 507 kcal
Eiweiß: 14 g
Fette: 19 g
Kohlenhydrate: 63 g

Alles Banane

Beim Supermarkt hatte ich mir etwas Obst besorgt, leider hatte ich bei einer der Bananen den Riss in der Schale nicht bemerkt. Damit sie nicht schlecht wird, habe ich sie also schnell gegessen.

Kalorien: 90 kcal
Eiweiß: 1 g
Fette: 0 g
Kohlenhydrate: 20 g

Ab in die Stadt

Nach der Arbeit musste ich mich schnell fertig machen und in die U-Bahn springen: Ich hatte mich mit der Auto-Freundin verabredet. Zuerst ging es zum Asiamarkt, da ich ein paar Zutaten für den morgigen Tag benötigt habe, wie Pilze und Konnyaku, ein wobbeliges Gele, das aus dem Mehl der Konjakpflanze – oder auch Teufelszunge genannt – gemacht wird. Vollbepackt sind wir anschließend noch etwas durch die Stadt gebummelt, bis es schließlich Zeit für unsere Reservierung beim Japaner war. Dort haben wir uns einige Leckereien bestellt wie Rettich-Mochi, frittierten Tofu und Tempura-Gemüse. Dazu gab es außerdem fantastische Cocktails und zum Abschluss noch Kaffee mit Sojamilch sowie einen Becher Yuzu-Eis. Die Tapas und das Eis haben wir uns geteilt, die Portionen waren also nicht ganz so dramatisch, wie es auf den ersten Blick vielleicht wirken mag, dennoch war es gut, dass wir zuvor noch etwas Bewegung hatten.

3 Kommentare zu „Fahren will gelernt sein

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