Tee trifft Reis

Japan ohne grünen Tee wäre vermutlich nicht mehr wiederzuerkennen. Es gibt viele tolle Sorten, wie Genmaicha, Sencha oder Matcha. Bei der Vielfalt ist es vermutlich kein Wunder, dass sich Tee auch in manche Speisen geschmuggelt hat, etwa in Kombination mit Reis und verschiedenen Toppings. Genau das klang heute sehr verlockend und musste einfach zubereitet werden.

Der Morgen begann heute entspannt; ganz ohne Pressemeldung oder andere dringenden Termine. Vermutlich wäre das eine gute Gelegenheit gewesen, um den Tag mit Sport, einem ausgiebigen Frühstück oder einem ausgiebigen Self-Care-Programm zu starten. Allerdings wissen wir alle, dass ich für derart gesunde und geordnete Routinen viel zu faul bin. Bei mir begann der Tag darum mit ein paar zusätzlichen Minuten im Bett, Dösen und Lesen. Statt ausgiebigen Frühstück gab es wieder nur belegte Brote – wie auch gestern schon belegt mit Margarine, Salat, Seitan-Wurst und veganem Gouda. Immerhin konnte ich auf diese Weise Zeit sparen, wodurch ich letztendlich fast zu meiner gewohnten Zeit mit der Arbeit beginnen konnte. Die pressemitteilungsfreie Zeit konnte ich also ausgiebig genießen, ohne dabei in zeitliche Bedrängnis zu geraten.

Brot ist einfach so gut! © Christina Deinhardt

Kalorien: 544 kcal
Eiweiß: 15 g
Fette: 24 g
Kohlenhydrate: 63 g

Eingweicht in Tee

Heute hatte ich Lust auf Ochazuke, einem unkomplizierten japanischen Gericht. Das Wort wird auf Japanisch „お茶漬け“ geschrieben, was sich aus den Zeichen für Tee – Ocha, お茶 – und einweichen – Zuke 漬け– zusammensetzt. Besser kann man die Speise auch gar nicht beschreiben, denn es handelt sich um Reis, mit verschiedenen Toppings, der mit grünem Tee übergossen wird. Bei der Zubereitung kam also wieder der Reiskocher zum Einsatz, allerdings habe ich diesmal klassischen Sushireis verwendet, der im Gegensatz zu Basmatireis rund und deutlich stärkehaltiger ist. Ebendarum bekam der Reis vor dem Kochen zunächst eine ordentliche Dusche, um überschüssige Stärke zu entfernen.

In der Wartezeit habe ich mich um die Toppings und den Tee gekümmert: Zuerst wurden die letzten Kräuterseitlinge in Pflanzenfett mit Buttergeschmack gebraten, ebenso wie der klein geschnittene Choi Sam, allerdings habe ich das Blattgemüse zusätzlich noch mit Soja-Soße gewürzt. Beim Tee habe ich mich für Genmaicha entschieden, einer Teemischung, die geröstete und gepuffte Reiskörner enthält. Zusätzlich gab es für den Tee außerdem noch einen Schuss Soja-Soße, einfach, weil ich es gerne salziger mag. Ansonsten habe ich noch etwas von dem Konnyaku-Gele vorbereitet – aus reiner Faulheit kamen die Scheiben zum Garen einfach in den ziehenden Tee.

Am Ende musste nur noch alles schön in einer Schüssel angerichtet und mit dem Tee übergossen werden und schon war das einfache Gericht fertig. Geschmeckt hat es auch wirklich fantastisch: Die Pilze hatten den Buttergeschmack wunderbar aufgenommen, was total gut zu den restlichen Zutaten gepasst hat – zumindest meiner Meinung nach. Natürlich kann man auch viele andere Zutaten für die Suppen-Toppings verwenden, etwa Lachs, Nori, Wasabi oder verschiedenes, eingelegtes Gemüse. Ich könnte mir auch Brokkoli oder Edamame vorstellen – hach, da bekomme ich gleich schon wieder Lust aufs Essen.

Eine wirklich einfach aber leckere Suppe. © Christina Deinhardt

Kalorien: 405 kcal
Eiweiß: 16 g
Fette: 7 g
Kohlenhydrate: 67 g

Ein paar Snacks

Nach dem leichten Mittagessen konnte ich mir später noch ein paar Snacks genehmigen. Dabei habe ich mich für eine Banane, eine Pflaume und eine große Tasse Hafermilch entschieden.

Die Snacks gabs im Laufe des Nachmittags. © Christina Deinhardt

Kalorien: 333 kcal
Eiweiß: 3 g
Fette: 11 g
Kohlenhydrate: 53 g

Endspurt

Warum ziehen sich die Tage vor dem Urlaub eigentlich immer so in die Länge? Genau so war es natürlich auch in dieser Woche; sie hat sich unerträglich lang angefühlt und ist träge vor sich hergestolpert. Dabei kann ich es gar nicht erwarten, endlich faul auf der Couch zu gammeln– na gut, so schlimm wird es natürlich nicht, da schon jetzt einige Unternehmungen geplant sind. Dennoch möchte ich auch ein paar ruhige und entspannte Tage einrichten, um den Akku wieder aufladen zu können. Wie dem auch sei: Einen letzten Arbeitstag muss ich nun noch überstehen, doch da die Aufgabenliste mittlerweile fast leer ist, sollte der Freitag nicht sonderlich anstrengend werden. Für heute habe ich jedoch genug, es geht jetzt nur noch auf den Hometrainer und dann entspannt auf die Couch zusammen mit einem Konsolenspiel.

Gesamt:
Kalorien: 1.282 kcal
Eiweiß: 34 g
Fette: 42 g
Kohlenhydrate: 183 g
Wasser: 2.000 ml

6 Kommentare zu „Tee trifft Reis

    1. Das werde ich! Aber ich werde trotzdem versuchen, immer mal wieder zu schreiben. Die Zeit will ich auch nutzen, um vormittags ins Fitnessstudio zu gehen – bei dem Ekel-Wetter und der Dunkelheit kann ich mich nach der Arbeit im Moment so schlecht motivieren. Vielleicht kann ich den Urlaub also nutzen, um ein wenig am Bewegungsprogramm zu arbeiten!

      Gefällt 1 Person

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