Da bin ich wieder

Entspannung, Schlaf und Gammelei – diese drei Sachen wollte ich im Urlaub, allerdings hat das nicht so richtig geklappt. Stattdessen war ich viel mit Freunden unterwegs, habe meine Mutter besucht und hatte so einige lustigen Events. Der Blog ist dabei leider total untergegangen, dafür gibt es nun hier ein kleines: uppsi!

Den Morgen wollte ich heute nutzen, um mich in Ruhe fertig zu machen, darum bin ich extra etwas früher aufgestanden. Am ersten Arbeitstag nach dem Urlaub fällt das natürlich nicht sonderlich leicht, doch irgendwann muss es ja wieder losgehen mit dem geregelten Leben. Nach einer ausgiebigen Dusche ging es also mit einem entspannten Frühstück weiter, dafür habe ich mir zwei belegte Brote gemacht. Das Brot ist übrigens etwas ganz Besonderes, denn dabei handelt es sich um das erste von mir gebackene Roggenbrot, für das ich sogar meinen eigenen Sauerteig angesetzt hatte. Der erste Versuch ist zwar leider noch nicht perfekt geworden, aber geschmacklich ist das Brot absolut fantastisch. Beim nächsten Versuch darf ich den Teig im Gärkörbchen allerdings nicht so flach drücken, außerdem muss ich mit der Temperatur des Ofens noch etwas herumprobieren. Nichtsdestotrotz hatte ich für heute eine leckere und würzige Grundlage, die zusammen mit Margarine, veganer Fleischwurst, Senf, veganem Gouda und veganem Räucherspeck ganz wunderbar geschmeckt hat.

Das Schneiden des Brotes ist übrigens ziemlich anstrengend, was aber hauptsächlich an dem uralten und stumpfen Brotmesser liegt – leider finde ich mein Schleifwerkzeug nicht, darum gibt es nun vor dem Essen immer ein kleines Krafttraining.

Das nächste Brot wird hoffentlich nicht ganz so platt. © Christina Deinhardt

Die Ruhe vor dem Sturm

Vormittags war es im Büro noch sehr ruhig und entspannt, ich konnte mich also ohne Eile durch mein Postfach arbeiten und alles aufräumen und bearbeiten. Gegen Mittag ging die Auftragsflut dann jedoch los; da war ich wirklich erleichtert, dass ich mein Mittagessen frühzeitig vorbereitet hatte. Die Mahlzeit war auch nicht sonderlich aufwendig: Es gab Basmatireis mit Pilzen. Die Pilze, einen Kräuterseitling und frische Shiitake-Pilze, hatte ich zusammen mit einer Zwiebel und Frühlingszwiebeln in Pflanzenfett mit Buttergeschmack angebraten, fürs Aroma gab es außerdem etwas Ingwer und Knoblauch. Ansonsten kamen Salz, Pfeffer und Soja-Creme dazu und am Ende habe ich das Ganze noch mit Hefeflocken bestreut.

Von dem Pflanzenfett mit Buttergeschmack bin ich wirklich begeistert. © Christina Deinhardt

Zum Abschluss ein paar Snacks

Nach dem eher kleinen Mittagessen hatte ich gegen Nachmittag noch genug Spielraum für einen Snack, darum habe ich mir einen Jujubee-Tee und das letzte Stück Mondkuchen gegönnt. Etwas später gab es außerdem noch einen Hafermilchkaffee, den ich mit Erdbeer-Käsekuchen-Aroma verfeinert hatte – eine wirklich leckere Mischung.

Den nächsten Mondkuchen gibt es dann wohl erst nächstes Jahr im September. © Christina Deinhardt

Und sonst so?

Der Urlaub war wirklich schön, wenn auch etwas vollgestopft. Eigentlich wollte ich ja faul auf meiner Couch gammeln, doch der Plan ist nicht so richtig aufgegangen – was sich auch absolut gelohnt hat. Allerdings war ich aus diesem Grund in Gammel-Momenten viel zu faul, etwas zu bloggen, weshalb es hier so lange still war. Jetzt muss es aber wieder weiter gehen – sowohl mit dem Schreiben als auch mit der persönlichen Transformation.

Da muss ich jedoch auch gleich dazu sagen: Viel hat sich in letzter Zeit auf der Waage nicht getan. Was aber auch gut ist, denn ich möchte mich auch weiterhin etwas „normaler“ ernähren, sprich, ohne Angst vor Kohlenhydraten. Außerdem möchte ich nach wie vor so gut es geht auf Tierprodukte verzichten – außer es geht um Erzeugnisse aus nachhaltigeren Konzepten. Es macht mir zudem auch viel Spaß den Selbstversorger zu spielen, so habe ich im Urlaub ja bereits das Brotbacken geübt. Doch es gibt noch andere Ideen, die sich in meinem Kopf festgesetzt haben. Ich überlege etwa, mir einen Joghurt-Bereiter zu kaufen, um in Zukunft veganen Joghurt, Sauerteig und sogar Natto einfach selbst zu machen.

Aber ich weiche vom Thema ab, es ging eigentlich um das Schneckentempo beim Abnehmen: Neben der genießerischen Ernährung, die ich im Moment an den Tag lege, ist mein Leben im Vergleich zu früher viel aktiver und sogar sportlicher geworden. Ebendarum bin ich mit der aktuellen Entwicklung mehr als zufrieden; die Zahl sinkt zwar nur sehr, sehr langsam, doch sie sinkt und geht nicht wieder nach oben – und das, obwohl ich meinen Körper wieder an Kohlenhydrate gewöhne, nicht immer auf das Fastenintervall achte und auch gerne zusammen mit Freunden schlemme.

Geschlemmt habe ich im Urlaub natürlich auch, ein paar Beispiele davon findet Ihr in der nachfolgenden Bildgalerie. Doch auch sportlich habe ich mich wirklich bemüht, ich war mit Freunden viel unterwegs und konnte so zahlreiche Schritte sammeln, außerdem war ich regelmäßig im Fitnessstudio und habe dort die morgendliche Ruhe so richtig ausgenutzt.

Im Kaufrausch

Bis auf einen kurzen Besuch bei meiner Mutter, bin ich im Urlaub brav in Nürnberg geblieben, was jedoch nicht heißt, dass ich mich nicht nach draußen gewagt habe. Eigentlich wäre das der perfekte Zeitpunkt gewesen, um ordentlich Geld zu sparen, doch genau das habe ich in diesem Monat an den Nagel gehängt, schließlich darf man im Urlaub auch einfach mal ohne schlechtes Gewissen Geld ausgeben. Angefangen habe ich gleich zu Beginn des Monats, indem ich mir endlich die Schuhe gekauft habe, die ich unbedingt haben wollte – ich bereue den Kauf auch überhaupt nicht. Mit Freunden ging es außerdem auswärts zum Schlemmen, so ging es zum Japaner und zu einem kunterbunten Café mit ausgefallenen Kreationen. Ansonsten haben sich meine Ausgaben hauptsächlich um Klamotten gedreht: im nagelneuen Vintage-Laden habe ich mir den Traum vom 50er-Jahre Swing Dress erfüllt, außerdem habe ich mir einen schönen Leinenstoff für mein neues Mittelalterkleid gegönnt. Mit einem neuen Mantel hat es leider nicht geklappt, obwohl ich zusammen mit der Japan-Freundin zahlreiche Läden abgeklappert habe. Doch es hat ja keine Eile, außerdem habe ich nun wirklich Spaß beim Klamotten-Shoppen!

Wo sind die Kalorien?

Aufs Kalorienzählen hatte ich heute ehrlich gesagt noch keine Lust. Außerdem weiß ich im Moment auch noch nicht genau, wie ich weiter machen möchte. Makros spielen für mich mittlerweile keine große Rolle mehr, das möchte ich künftig eher nach Gefühl machen. Jedoch ist mir bewusst, dass ich beim Eiweiß wieder besser werden muss – das habe ich in letzter Zeit ziemlich schleifen lassen. Am wichtigsten ist mir aber auch weiterhin das Kaloriendefizit, darum überlege ich, ob ich nicht einfach nur noch die Kalorien zählen und aufschreiben soll. Falls sich jemand nun beschweren möchte, ist das natürlich kein Problem – immer her damit. Allerdings geht es in diesem Blog um meine Transformation und dazu gehört neben dem Gewicht auch das Gemüt, die Lebensweise und die Gedankenwelt, oder? Und meiner Meinung nach bin ich seit Beginn meiner Reise schon extrem weit gekommen; selbst ich würde die alte Tina nicht mehr wiedererkennen.

27 Kommentare zu „Da bin ich wieder

  1. Wow……willkommen zurück. Das Brot ist ja der absolute Hammer. Die Schuhe nehme ich auch…..und überhaupt klingt das alles nach einem gelungenen Urlaub.🦦💫👌
    Und dass Du jetzt lockerer mit den Makros umgehst, ist meiner Meinung nach nur eine logische Entwicklung.
    PS: Deine Beiträge haben gefehlt!!

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    1. Es ist auch echt super! Und gar nicht schwer, aber man muss halt Zeit einplanen. Hab heute den nächsten Teig angefangen, aber da ich ja jetzt Sauerteig starter habe, geht es schneller. 😁
      Hach.. Jetzt fehlen nur noch events, bei denen ich alles anziehen kann… Aber das wird wohl noch dauern.
      Awww. Tut mir leid. 😘 Aber es freut mich, dass mein Abtauchen überhaupt bemerkt wurde. 🥰😘

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      1. Omg! Das hab ich gar nicht mitbekommen 😱 bei der foodie beauty und amberlynn welt gibt es gerade einfach zu krass ab, mit Polizei, Drogen, Trennungs Dramen und so weiter. Und dann hat obese to beast noch versucht Michelle anzupöbeln. 😂 Alle verrückt!

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      2. Also.. Ich gugg grad ihr Video, bei dem sie über ihren Urlaub labert… Ich kann sie einfach nicht ernst nehmen. Die Frau ist über priviligiert… Und Leute mit nanny, die von kinderlosen Abenden schwärmen finde ich auch komisch. Da muss ich an die Zeit denken, als sie gejammert hat, weil ihr Nanny ausgefallen ist… Reiche Leute. 😬

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      3. Ich kaufe ihr die Sache auch nicht ab. Sie war nur in Drama Stimmung.
        Für Amerikaner,/Kanadier ist es normal, sich für jede Kleinigkeit einen Babysitter zu nehmen.
        Ich denke aber schon, dass sie einen Burnout von ihrem Job haben könnte.🤪

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      4. Ja, ich auch nicht. Ich finde bei so einem Thema, ehrlich gesagt, auch das Sponsoring am Anfang unpassend und geschmacklos. Ansonsten ist das Video zu happy. Mir kommt es nicht so wirklich so vor, als würde sie ihre persönlichen Anzeichen beschreiben. Klingt alles eher nach uralt Anekdoten von früher. Aber vielleicht habe ich es auch einfach nicht mitbekommen.
        Na, das weiß ich ja. Aber eine nanny können sich doch trotzdem nur die reicheren leisten. Oder Designer shopping und Sterne restaurants… Was sie ja am Anfang irgendwo erwähnt. 😬 Sie ist halt doch ziemlich „weiße, reiche Frau“. Das meine ich jetzt nicht neidisch… Sondern eher in Richtung ihres Charakters 😂

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