Küchenchaos am Mittag

Um mir ein leckeres Mittagessen zuzubereiten, habe ich heute ein kleines Chaos in der Küche veranstaltet – was ohnehin keine Seltenheit ist. Allerdings versuche ich meist, die Anzahl der verwendeten Töpfe und Pfannen begrenzt zu halten, was bei der leckeren Nudelsuppe heute jedoch nicht geklappt hat. Zum Glück übernimmt die Spülmaschine den Abwasch.

Wie ich ja erzählt hatte, habe ich gestern frisches Brot gebacken. Es ist also keine große Überraschung, dass zwei Scheiben davon heute Morgen für mein Frühstück verwendet wurden. Den üblichen Brotbelag habe ich diesmal jedoch stehen lassen, stattdessen gab es endlich mal wieder eine großzügige Portion veganes Rührei, das zusammen mit Margarine und Schnittlauch wunderbar zu dem würzigen Brot gepasst hat. Gut gestärkt ging es anschließend ins Büro – heute jedoch zum Glück ohne dringende Pressemitteilungen.

Das Brot ist diesmal wirklich schön aufgegangen. © Christina Deinhardt

Endlich anständiges Soja-Hack

Für das Mittagessen hatte ich gestern vergeblich nach meiner üblichen veganen Hackfleischsorte gesucht, also musste ich auf ein anderes Produkt zurückgreifen. Ich hatte sogar Glück, denn unter den verfügbaren Marken, gab es tatsächlich ein Hack auf Sojabasis – Erbsen-Hack ist nach wie vor nicht mein Freund. Das Soja-Hack habe ich heute also auch gleich ausprobiert, denn ich wollte eine scharfe Tantanmen-Suppe zubereiten, jedoch als vegane Version.

Das Soja-Hack habe ich also zusammen mit Austern- und Mu-Err-Pilzen angebraten, dazu kamen außerdem Frühlingszwiebeln, Sojasoße, Miso-Paste, Mirin und etwas Brühe, um eine geschmacksintensive Mischung zu bekommen. Doch das war noch längst nicht alles: In einem Topf habe ich gleichzeitig eine Brühe aus Pilz-Wasser, Kombu-Dashi und Hafermilch zubereitet und köcheln lassen. Die Brühe wurde später in einer Schüssel mit Tahini, Chili-Öl, chinesischer Chili-Paste, Sojasoße und Sesamöl gemischt, wodurch ich für meine Nudelsuppe eine wunderbare Brühe bekommen habe. Am Ende musste ich nur noch den Pak Choi blanchieren und die Udon kochen, bevor ich alles anrichten konnte. Ein fanatischer Anhänger des Gerichts wird jetzt vermutlich meckern, weil ich statt Ramen knubbelige Udon verwendet habe, doch die Sorte hatte mich heute einfach angelacht. Mit der fertigen Suppe war ich auch mehr als zufrieden, der Aufwand hat sich wirklich gelohnt, denn die Brühe und das vegane Hack waren geschmacksintensiv und schön scharf – so wie ich es mag.

Die würzige Tantanmen-Suppe kann ich wirklich empfehlen. © Christina Deinhardt

Kleiner Nachtrag zu gestern

Gestern nach der Arbeit musste ich schnell zum Arzt, da ich mal wieder einen Impftermin hatte. Das war nun schon der fünfte Piks in diesem Jahr, aber nun ist mein Impfpass wieder auf dem aktuellen Stand und das Immunsystem hoffentlich für sämtliche Krankheiten gerüstet. Besonders die Zecken-Impfung lag mir, ehrlich gesagt, am Herzen, da ich ja mittlerweile häufiger durch irgendwelche Wälder krieche und dabei immer ein mulmiges Gefühl habe. Das klingt jetzt vielleicht etwas paranoid, aber wer als Dorfkind aufwächst, kennt die Biester aus nächster Nähe. Ein Impftermin steht nun jedoch noch an für dieses Jahr, denn ich hatte mich gestern noch nach der Boosterimpfung erkundigt und die Ärztin hat mir direkt einen Termin für Dezember in die Hand gedrückt – den Piks werde ich nun auch noch überstehen. Wobei ich ohnehin nicht wirklich mit Nebenwirkungen zu kämpfen hatte, außer dem üblichen Impfarm. Genau der hat mich auch heute begleitet, darum bin ich davon überzeugt, dass ich mir den Snack, die wunderschöne goldene Kiwi, mehr als verdient habe.

Die Kiwi-Sorte ist wunderschön! © Christina Deinhardt

Schnell zur Post

Nach der Arbeit musste ich schnell zur Post, denn vor einigen Tagen kam endlich die putzige Tasche an, die ich mir von einer selbstständigen Schneiderin bestellt hatte. Handtaschen sind nicht wirklich mein Ding, doch bei dem ganzen femininen Krempel, den ich mir nun zulege, kann ich nicht immer mit der gammeligen Totoro-Tasche herumrennen. Es sollte also etwas Eleganteres werden, was aber nicht zu „tussig“ ist. Der Kompromiss war eine kleine Umhängetasche mit japanischem Wellenmuster – die niedlichen Katzen konnte ich mir dann aber trotzdem nicht verkneifen. Und was soll ich sagen: Ich bin begeistert! Am liebsten würde ich mich jetzt sofort in ein Outfit werfen. Doch das muss wohl noch einige Zeit warten – bei den aktuellen Zahlen ist es sowieso besser, daheimzubleiben.

Achtung! Werbung, weil der Name des Unternehmens zu sehen ist. Die Tasche habe ich aber selbst bezahlt.

Geburtstag!

Morgen hat die Japan-Freundin Geburtstag. Das kleine Geschenk für sie steht auch schon bereit und wartet auf seinen Einsatz; ich hoffe, sie freut sich. Eine große Party ist natürlich nicht geplant, doch vielleicht feiern wir morgen einfach im winzigen Kreis mit Kuchen und leckerer Nudelsuppe. Wir werden es bestimmt nicht übertreiben, dennoch vermute ich, dass es mit der Bloggerei erst am Freitag weitergeht. Aber Mikropausen sind ja auch keine Seltenheit mehr.

8 Kommentare zu „Küchenchaos am Mittag

    1. Oh ja. Aber jetzt hab ich ja wieder etwas Schutz vor dem mistviechern. Ist auch wichtig, falls es dann endlich mit dem Taschenhund klappt. 😁

      Ohhh! Ich hoffe, es geht Dir bald wieder besser.

      Das freut mich. Hab auch lange überlegt, ob ich sie wirklich bestelle ln soll. Aber ich bin jetzt wirklich happy. 🥰

      Vielen Dank! Ich hoffe, Sie freut sich über Ihr Geschenk! Leider fehlt mir beim Verpacken jedes Talent 😂

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      1. Es gibt für alles videos. 😂 Talent hab ich trotzdem nicht… Schade eigentlich… Meine Mutter ist Meisterin im Verpacken. Das sieht bei ihr und voll elegant aus. Bei mir eher jämmerlich. Mir fehlt da auch das Vorstellungsvermögen. 😬 Aber man muß ja nicht alles können! 💪 So haben die beschenkten wenigstens noch etwas zu lachen.

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