Reis im Doppelpack

Reiskocher sind wirklich praktisch, insbesondere, wenn man sie per Zeitschaltuhr aktiveren kann. Leider hat es mir heute an der nötigen Planung gefehlt, darum kam das Gerät heute gleich zweimal zum Einsatz. Vermutlich ist das ein gutes Zeichen dafür, dass ich meine Speisepläne wieder besser vorbereiten sollte.

Auf den Freitag hätte ich heute gut und gerne verzichtet, die Lust zum Aufstehen war heute dementsprechend begrenzt. Doch da zum Glück keine dringenden Termine oder Aufträge auf mich gewartet haben, konnte ich die Wärme der Bettdecke noch ein paar Minuten länger genießen. Auch um das Frühstück musste ich mir keine Gedanken machen, denn dank Zeitschaltuhr hat der Reiskocher sich pünktlich um sieben Uhr um den wichtigsten Teil der Mahlzeit gekümmert: den frisch gekochten Basmatireis. Als ich mich endlich aus dem Bett kugeln konnte, musste ich mich somit nur noch um das Topping kümmern; dafür habe ich eine Packung Natto mit Senf, Soja-Soße und geriebenen Rettich gemischt. Zusätzlich gab es außerdem noch Erbsen, Sesam und ein paar Frühlingszwiebeln, damit die Schüssel nicht zu farblos wird. Etwas später habe ich mir auch noch eine Tasse Hafermilchkaffee gemacht – den Energieschub hatte ich einfach nötig.

Ich wache gerne auf zu dem Duft von frisch gekochtem Reis. © Christina Deinhardt

Schon wieder Reis

Der Reiskocher kam auch beim Mittagessen zum Einsatz. Eigentlich peinlich, denn mit einer anständigen Planung hätte ich gestern Abend eine größere Menge Reis vorbereitet. Allerdings war ich unentschlossen und habe mich erst heute Vormittag für ein Gericht entschieden. Während ich auf die frische Ladung Reis warten musste, konnte ich mich dafür entspannt um die restlichen Zutaten der spontanen Reispfanne kümmern. Zuerst habe ich Frühlingszwiebeln zusammen mit Knoblauch und Ingwer angebraten, anschließend kam Pak Choi, Austernpilze und Karotten dazu. Das Ganze habe ich mit Sojasoße, Fischsoße, chinesischer Chili-Paste, Tahini, Mirin, Miso-Paste und Sesamöl gewürzt, was auch ein sehr schönes, leicht scharfes Aroma ergeben hat. Zusammen mit dem Reis hat die Mischung auch wirklich sehr lecker geschmeckt, die Mischung sollte ich mir wirklich merken.

Und sonst so?

Einen wirklichen Snack hatte ich heute nicht, allerdings kann sich das heute Abend noch ändern. Ich treffe mich nämlich wieder mit der Japan-Freundin, da wir ein veganes Torten-Rezept ausprobieren wollten. Das geplante Meisterwerk wird zwar erst morgen fertig sein – es muss über Nacht im Tiefkühlfach fest werden –, aber vielleicht gönnen wir uns im Laufe des Abends eine kleine Tüte mit Knabbereien.

Von der Torte werde ich also vermutlich gar nicht wirklich etwas abbekommen, was jedoch nicht schlimm ist. Bereits gestern konnte ich nämlich ein gebackenes Prachtstück genießen, dass die Japan-Freundin für ihren Geburtstag gezaubert hatte. Gut, dass ich tagsüber gefastet hatte. Der Tag begann gestern darum nur mit belegten Broten und einer Tasse Kaffee – ohne die hätte ich vermutlich nicht bis zum Feierabend durchgehalten.

2 Kommentare zu „Reis im Doppelpack

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