Auf ins Straßengetümmel!

Nach all den Panik-Gedanken hat es nun endlich wieder mit einer Fahrstunde geklappt. Im Gegenzug ist dabei jedoch meine Mittagspause draufgegangen – sprich, Kochen war heute zeitlich nicht möglich. Auf dem Nachhauseweg ging es darum noch schnell zum nächstbesten Schnellimbiss.

Das innere Stress-Level flaut langsam aber sicher ab – zumindest bin ich nun wieder in einem Bereich, der sich besser managen lässt. Die Nacht war somit entspannter, allerdings musste ich heute früher aufstehen, um frühzeitig am Schreibtisch sitzen zu können. Zuvor musste jedoch eine ausgiebige Dusche sowie ein leckeres Frühstück sein. Bei der Mahlzeit kam heute mal wieder etwas Tofu zum Einsatz, aus dem ich mir ein leckeres veganes Rührei gemacht habe; gegessen habe ich es mit meinem frisch gebackenen Sauerteigbrot. Beides hat auch sehr lecker geschmeckt, das würzige Brot hat super zum salzigen Pseudo-Rührei gepasst – das mir diesmal übrigens besonders gut gelungen ist.

Das Pseudo-Rührei hatte diesmal eine schöne, kräftige Farbe. © Christina Deinhardt

Überall Rentner!

Sobald ich alle Aufgaben abgearbeitet hatte, ging es gegen Mittag schnell zur Fahrschule – schön, dass der Termin tatsächlich geklappt hat. Bei der Gelegenheit konnte ich gleich noch einmal meine Sorgen ansprechen und meine Fahrlehrerin hatte dafür auch volles Verständnis. Die langen Pausen hatten auch einen einfachen Grund: Sie war krankheitsbedingt einige Tage ausgefallen. Jetzt soll es aber insgesamt besser klappen und wir bemühen uns beide, diese ganze Fahrerei auf die Reihe zu bekommen. Die heutige Fahrstunde lief auch eigentlich ganz gut, wenn man von so manchen Verwirrungen und Anfängerfehlern absieht. Einige achtlose Rentner haben bei der Fahrt außerdem für zusätzliche Spannung gesorgt – ein gutes Training für die Achtsamkeit.

Zu Schaden gekommen ist bei meiner Fahrt aber niemand und erleichtert ging es im Anschluss zurück nach Hause. Um wertvolle Zeit einzusparen, ging es dabei noch schnell zur Dönerbude, ich hatte wirklich Hunger und für Kochabenteuer war einfach keine Zeit mehr. Bestellt habe ich mir einen besonders günstigen und langweiligen vegetarischen Döner, den ich daheim dann doch noch mit zwei Falafel aufpeppen musste. So war der Imbiss dann auch richtig lecker, obwohl ich den Geschmack des würzigen Fleisches tatsächlich ein wenig vermisst habe.

Die Dönerbude muss beim vegetarischen Angebot noch üben. © Christina Deinhardt

Naschen muss sein

Genascht wurde heute auch – das hatte ich mir auch wirklich verdient. Dabei wurde einige Mal in die Plätzchendose gegriffen, dazu gab es außerdem eine große Tasse Hafermilchkaffee. Nebenbei habe ich mich auch noch um den Yogurt Maker gekümmert: Das frische Natto konnte für den nächsten Fermentierungsschritt endlich in den Kühlschrank umziehen, im Gegenzug kam nun ein Topf mit frischen, gehackten Chilischoten, gehacktem Ingwer, frischem Knoblauch, Salz, etwas Pfeffer und Olivenöl in die Maschine – ein weiteres Chiliöl-Experiment.

Japanischer Abend

Am Abend ist ein Treffen mit der Japan-Freundin angesetzt, denn wir wollen es wieder mit dem Japanisch lernen versuchen. Mal sehen, wie es heute läuft, wobei wir uns ohnehin nicht unter Druck setzen. Wir wollen schließlich Spaß haben und beweisen müssen wir auch niemandem etwas. Und falls wir doch keine Lust haben, gibt es einfach ein paar weitere Babylon-5-Folgen.

2 Kommentare zu „Auf ins Straßengetümmel!

    1. Jaaa, das sehe ich ähnlich. Wobei die Dönerbuden ruhig noch an vegetarischen oder vielleicht sogar veganen Optionen arbeiten könnten. Letztendlich war da gestern zwar die leckere Soße drauf, aber ansonsten nur Salat und Käse. 😀 Das war schon etwas traurig.
      とっても楽しかった :)

      Gefällt 1 Person

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