Kartoffel und Co

Obwohl ich in der Mittagspause heute nicht viel Zeit hatte, habe ich es trotzdem geschafft, eine leckere Mahlzeit zu basteln – selbst die Kartoffel war schnell fertig, da ich sie vor dem Kochen bereits in Scheiben geschnitten hatte. So konnte ich trotz Gang zur Post ausgiebig schlemmen.

Nach einem produktiven und dennoch gammeligen Wochenende ging es heute wieder zurück an den Schreibtisch – zudem mussten heute auch einige Alltagsangelegenheiten erledigt werden. Um alles zu schaffen, begann der Tag überpünktlich mit einem leckeren Frühstück: neben einer großen Tasse Milchtee mit Honig gab es außerdem belegte Brote mit veganer Wurst, Senf und veganer Mayo sowie dem restlichen Taramas, dass ich mir am Samstag beim Griechen bestellt hatte. Anschließend ging es auch direkt an die Arbeit, da ich pünktlich fertig werden wollte und somit keine Zeit verschwenden durfte.

Taramas muss beim Griechen einfach sein. © Christina Deinhardt

Schnell zur Post

Die Mittagspause habe ich genutzt, um die ersten Punkte auf der To-do-Liste abzuhaken. Es ging also schnell zur Post, da ich dringend ein Paket abschicken musste. Auf dem Rückweg bin ich auch noch schnell zum Stoff-Laden gegangen; gestern Abend konnte ich mit einem weiteren Projekt beginnen, für das ich jedoch zu wenig Wolle besorgt hatte. Leider war diese aber ausverkauft, ich musste leider mit einem einzigen, traurigen Knäuel des Weges ziehen – Nachschub kommt wohl erst im Laufe der nächsten Woche. Sobald ich wieder daheim war, ging es dann noch schnell in die Küche, schließlich musste ich mir noch eine Mahlzeit vorbereiten: Es gab eine Bratkartoffel, die ich zusammen mit einer Zwiebel und Eiweiß angebraten habe, sowie blanchierten Grünkohl, gewürzt mit Salz, Pfeffer, Zwiebelpulver und Soja-Creme. Für Proteine sorgte ein veganes Pseudo-Hühnerfielet, das ich mit meinem Tomaten-Pesto und veganer Mayo gegessen habe. Insgesamt ein sehr leckeres Mittagessen, das zusätzlich auch satt gemacht hat.

Der Grünkohl hatte heute ein kräftiges Grün. © Christina Deinhardt

Ein süßer Abschluss

Gegen Nachmittag gab es noch einen kleinen Snack, für den ich mir ganz langweilig eine Scheibe Roggenbrot mit Haferaufstrich und Marmelade bestrichen habe. Dazu gab es außerdem eine Marzipan-Schokolade – also die volle Dröhnung Zucker.

Stück für Stück, bekämpfe ich die Marmelade, die sich in meinem Kühlschrank angesammelt hatte. © Christina Deinhardt

Arzt und Co

Nach der Arbeit musste ich mich beeilen, denn ich hatte einen Termin bei meinem Hausarzt – es ist langsam an der Zeit, die Schlafstörungen anzugehen. Das Gespräch mit dem Arzt hat auch nicht sonderlich lange gedauert und nun habe ich eine Überschreibung für ein Schlaflabor sowie eine Adresse, bei der ich mir einen Termin geben lassen soll. Klingt alles mehr als gruselig; ich weiß nicht so recht, wie man unter Schlaflabor-Bedingungen überhaupt schlafen soll. Außerdem muss ich mich zuerst bei meiner Krankenversicherung erkundigen, ob die eine derartige Untersuchung überhaupt unterstützen, oder ob ich das selbst bezahlen muss.

Sobald ich den Besuch beim Hausarzt hinter mir hatte, ging es weiter zum Supermarkt, um ein paar Lebensmittel zu besorgen – insbesondere Hafermilch und Karotten mussten dringend gekauft werden. Voll bepackt ging es anschließend wieder nach Hause, wo der Abend nun mit meinem Strickprojekt, einem Cider und dem Fernseher ausklingen wird.

30 Kommentare zu „Kartoffel und Co

  1. Mein Sohn hat auch ein Schlafproblem. 🙄 Bisher ungelöst.
    Ich packe die geschnittenen Kartoffeln gern in die Heißluft Fritteuse. Sie werden total knusprig.
    Kurze Frage: Hast Du bei der Fütterung von Kurti jeden Tag Teile weggeworfen?

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    1. Ich gehe davon aus, dass des bei mir auch so enden wird. 🙄
      Klingt auch lecker. Könnte ich morgen machen. Hab noch eine Kartoffel. Einfach so, oder gibst du Öl dazu?
      Kurti füttere ich nur, wenn ich sehe, dass er schwächelt. Inner von 2 Wochen mache ich meistens nichts, an bekommt er nur Mehl und Wasser, wenn ich einen neuen Teig starte. Ansonsten schläft er ruhig in seinem Glas im Kühlschrank. Wenn ich ihn füttere, geb ich einfach nur Mehl und Wasser dazu, rühre um und stelle ihn in den Kühlschrank.

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      1. Ich meinte beim ersten Mal, als Du den angesetzt hast.
        Ohne alles, wird super knusprig
        Hast Du mal versucht, nachts eine dünne Mütze zu tragen, gerade wenn deine Wohnung nachts auskühlt?

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      2. Ne, ich glaube nicht. Das war so, dass es am Ende glaub ich 300 g waren. Kann aber das Rezept nochmal suchen, wenn du magst. 🤔

        Klingt gut!

        Ne, aber das größte Problem ist auch das einschlafen. Da brauche ich meistens Stunden. Bin einfach oft wieder hellwach, sobald ich schlafen will, obwohl ich den ganzen Tag erschöpft bin

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      3. Da gibt es einen Militär Tipp, den Kampfpiloten lernen, um innerhalb von wenigen Minuten einzuschlafen.
        Mein Sohn hört super langweilige Podcasts,🥴
        Ich habe heute einen angesetzt, jeden Tag 25g Mehl und Wasser. Mal sehen, ob das was wird. 🦦

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      4. Bei meinem Rezept waren es jeweils 100 g Mehl und 100 g Wasser. Das musste immer nach 12 Stunden hinzugefügt werden. Hatte damals auch ganz gut geklappt, allerdings hatte ich das Gefühl, dass der Sauerteig nach ein paar Broten deutlich besser geworden ist. 🙂 Mittlerweile geht der Teig auch jedesmal schön auf und hat nach dem Backen auch die gewohnte Struktur, die man auch vom Bäcker kennt. Allerdings verwende ich für den Teig immer deutlich weniger Wasser als in den Rezepten, die ich bisher so gefunden hatte, da der Teig sonst zu sehr in sich zusammen sackt und nie so aussieht, wie in den Rezepten…

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      5. Klingt doch super. 🙂 Dann kann das ja nur gut werden! Beim ersten Starter habe ich ehrlich gesagt eine Schüssel mit Deckel verwendet. In der konnte ich im Anschluss dann auch gleich den Teig machen.

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      6. Neeeee. Das ist dann der Sauerteig. Der Sauerteig ist viel zu flüssig. Damit bekommst Du kein gutes Brot. Bei meinem aktuellen Brot Teig verwende ich, glaub ich, 150 g Sauerteig, 500 g Roggenmehl und nur 320 g Wasser. Also deutlich weniger Wasser als beim Sauerteig allein.

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      7. Ich halbiere den Teig und mache mir daraus zwei kleine Brote. Eins friere ich ein und das andere esse ich – ein Brot hält bei mir etwa eine Woche. 🙂 Mein Sauerteig hält auch ungefähr zwei Wochen, ohne groß gefüttert zu werden. Also hab ich einen guten Rhythmus für meine Backerei und das Aufessen.

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      8. Erzähl mir unbedingt, wie es klappt! Und ich empfehle leckere Gewürze für den Brotteig! Ich nehme immer etwas mehr Salz und dazu eine orientalische Gewürzmischung. Das schmeckt super.

        Und wenn Du den Starter in den Kühlschrank packst, einfach immer gucken, ob er noch Blasen hat. Wenn er schwächelt, dann füttern. 🙂

        Übrigens! Wie geht es Dir überhaupt? Hoffe, Deine Verletzungen sind schon etwas verheilt.

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      9. Danke, ganz gut. Der Schorf ist abgefallen, es sieht weniger dramatisch aus. Auch kein blaues Auge mehr😁
        Ich nehme dann Dein Rezept, aber meinen Starter..
        Ich muss nochmal alle Schritte durchlesen.

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      10. Das freut mich zu hören! Hoffe, bald ist alles weg. 🙂

        Wenn Du magst, schreib ich Dir morgen gerne noch mein Rezept genau auf. Das von dem Link mit dem Weizenmehl finde ich nicht so gut, darum hatte ich mir ein anderes herausgesucht.

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      11. Das wäre total lieb, ich weiß nicht wirklich, wie ich übermorgen sinnvoll weitermachen soll.

        Danke Dir, im Augenblick brauche ich kein Botox in den Lippen.😂😂😂😂

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