Erbsenzähler

Erbsen haben es heute gleich zweimal auf meinen Speiseplan geschafft: Sowohl beim Frühstück als auch beim Mittagessen kamen die kleinen Hülsenfrüchte zum Einsatz. Natürlich könnte ich jetzt behaupten, dass es mir dabei um die Vitamine und Mineralstoffe ging, doch eigentlich hatte ich einfach nur Lust auf den Geschmack.

Heute Morgen gab es wieder einmal veganes Rührei, was mittlerweile nichts Ungewöhnliches ist. Allerdings habe ich diesmal das übliche Brot zugunsten von frisch gekochten Basmatireis stehen lassen – ich wollte unbedingt Erbsen mit Reis, darum hatte ich gestern Abend den Reiskocher vorbereitet, um die Vorbereitungszeit der Mahlzeit zu verkürzen. Ich musste somit nur noch das Pseudorührei vorbereiten, für das ich neben Tofu, veganem Käse, Soja-Creme, Kurkuma, Paprikapulver, Salz, Hefeflocken sowie Kala-Namak-Salz noch eine Zwiebel und eine halbe Frühlingszwiebel verwendet habe. Die Schüssel war somit schnell vorbereitet und hat noch dazu hervorragend geschmeckt.

Das war wohl etwas zu viel Kurkuma. © Christina Deinhardt

Ein gesunder Haufen

Mein Mittagessen sah auf den ersten Blick vermutlich ziemlich mächtig aus, doch so schlimm war es eigentlich nicht: Aus Möhren und Erbsen habe ich mir ein einfaches Püree zubereitet, dass ich mit selbstgemachtem Kefir, Salz, Pfeffer und Hefe-Flocken gewürzt habe. Neben einer großen Portion blanchierten Grünkohl, den ich nur mit Salz und Olivenöl gewürzt hatte, gab es außerdem eine Kartoffel, die ich in der Heißluftfritteuse geröstet hatte – eine Empfehlung von B. 🙂 Ansonsten gab es drei vegane Hühnersticks, die ich zusammen mit veganer Mayo gegessen habe – insgesamt eine wirklich leckere Mahlzeit, die wohl deutlich weniger Kalorien hatte, als man vermuten möchte.

So viel Gemüse auf einen Haufen. © Christina Deinhardt

Schokolade!

Auch heute hat mich die Müdigkeit schwer getroffen, darum wollte mein Körper neben Kaffee auch irgendetwas Süßes – eine großzügige Portion Protein-Creme musste also dran glauben. Die Creme habe ich zusammen mit Haferaufstrich und Roggenbrot gegessen, dazu gab es, wie schon erwähnt, eine Tasse Hafermilchkaffee. Wirklich geholfen hat der Snack leider nicht, doch zumindest war er sehr lecker.

Mit Pseudo-Zucker im Kampf gegen die Müdigkeit. © Christina Deinhardt

So viel Wolle

Die Post war fleißig: Das Geburtstagsgeschenk ist heute pünktlich bei meiner Mama angekommen – ich kann Euch also endlich mit einem Bild belästigen. Aus dicker Wolle hatte ich einen Schal gestrickt; perfekt ist er nicht, darum war ich ziemlich nervös, ob er überhaupt in einem Stück ankommen würde. Doch bisher hat er überlebt und konnte wohl auch für ein wenig Freude sorgen. Eine schmalere Version davon habe ich nun für mich angefangen, doch da ich im Moment auf die Wolle warten muss, habe ich mir ein neues Muster herangewagt, den keltischen Knoten. Ganz schön kompliziert, doch dafür, dass ich Anfänger bin, sieht es bisher gar nicht so schlecht aus.

Ausflug in die Stadt

Um der Lustlosigkeit ein wenig entgegenzuwirken, bin ich nach der Arbeit in die Stadt gegangen. Bei der Gelegenheit habe ich meine neuen Stiefel angezogen; bevor meine kleine Reise beginnt, sollte ich diese schließlich unbedingt einlaufen. Bei dem Wetter konnten sie sich auch gleich unter Beweis stellen und ich muss sagen, bisher bin ich sehr zufrieden, die Schuhe sind wasserdicht und durch das Futter sind sie zudem schön warm. Nach einem erfolglosen Trip zum Secondhandladen habe ich mir bei einem asiatischen Café eine Kaffee geholt, anschließend ging es gemütlich im Regen durch die Stadt, um noch ein paar Schritte zu sammeln – mein neuer Mantel konnte somit auch gleich zeigen, was er kann.

14 Kommentare zu „Erbsenzähler

    1. Ja, ich fand sie lecker, aber ich glaub, ich hab sie zu früh aus der Fritteuse genommen, sie waren fast noch etwas zu hart – ich war dann aber zu faul, sie noch einmal warmzumachen.

      Naaa, Learning by doing halt. ;D ich mache das ja erst seit wenigen Wochen. 8D Aber vielen Dank. 🙂

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      1. Das wird es bei mir vermutlich nicht. Gibt ja noch genug andere Projekte. ABer jetzt gerade macht es mir einfach Spaß. Außerdem will ich für mein Retro-Prinzessin-Outfit für Disneyland unbedingt einen weißen Schal.

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