Frisch vom Pseudo-Bäcker

Die Motivation scheint langsam aus ihrem Winterschlaf aufzuwachen, darum fällt es mir wieder etwas leichter, mich für Back- und Kochexperimente aufzuraffen. Heute Morgen habe ich es aber wohl etwas übertrieben, denn ich hatte mir frische Brötchen eingebildet – das Küchenchaos war damit unausweichlich.

Bevor ich mit meinem Frühstück beginnen konnte, musste ich zuerst ein kleines Chaos in der Küche veranstalten: Ich habe mir eingebildet, dass ich unbedingt frische Brötchen brauche, allerdings war ich gestern Abend zu faul, den Teig vorzubereiten. Das musste ich gleich nach dem Aufstehen nachholen, die erste Mahlzeit gab es somit etwas später, schließlich musste der Teig zunächst schön aufgehen. Knapp eine Stunde später waren sie fertig, meine frisch gebackenen Brötchen; nur noch der Belag hat gefehlt. Dafür habe ich mir wieder einmal veganes Rührei zubereitet, verfeinert mit einer frischen Frühlingszwiebel.

Wie immer waren die Brötchen etwas knubbelig. © Christina Deinhardt

Fahren und dann weiter

In der Mittagspause ging es zur Fahrstunde, diesmal beim neuen Fahrlehrer und dementsprechend auch mit dem neuen Auto – wie immer abenteuerlich. Nichtsdestotrotz geht es langsam auf die Sonderfahrten zu, obwohl ich bei einigen Dingen noch ziemlich skeptisch bin, insbesondere, da ich mich nun zunächst an das neue Auto gewöhnen muss. Nach der Stunde ging es schnell wieder nach Hause, wo ich mir schnell mein Mittagessen vorbereitet habe, bevor ich mich wieder an die Arbeit gemacht habe. Für meinen Burger musste ich zum Glück nicht mehr viel machen, denn ich hatte von meinem Frühstück noch ein Brötchen übrig, das als Grundlage für den Burger herhalten musste. Dazu gab es vegane Mayo, Senf, veganen Käse, Salat, eine Möhre und eine vegane Frikadelle, die unter anderem aus Weizeneiweiß, Grünkern und Tofu bestand. Etwas vegane Käsesoße durfte auch nicht fehlen – hach, das Zeug ist vermutlich reine Chemie, aber wirklich lecker.

Die Frikadelle musste kurz angebraten werden. © Christina Deinhardt

Schon wieder Daifuku

Schon wieder hatte mich beim asiatischen Café ein Daifuku angelacht – von den Klebreiskuchen mit roter Bohnen-Paste und frischer Erdbeere hatte ich ja bereits erzählt. Da ich gestern jedoch schon mit dem Keks gesündigt hatte, habe ich mir das Daifuku für heute aufgehoben, das Küchlein gab es somit erst heute Nachmittag zusammen mit einem Becher Milch.

Wäre das nicht so eine batzige Angelegenheit, würde ich Daifuku auch gerne mal wieder selbst machen. © Christina Deinhardt

Dunkel geht es weiter

Pünktlich zum Feierabend hat sich der Strom in unserem Bezirk schon wieder verabschiedet – unser Stromanbieter ist wirklich arbeitgeberfreundlich. Eigentlich wollte ich den Abend heute gemütlich auf der Couch verbringen, doch vielleicht mache ich jetzt einfach noch einen Spaziergang oder besuche die Japan-Freundin, die mir auch schon Asyl für heute angeboten hat. Nur für Kurti sieht es wohl leider schlecht aus, der Teig müsste demnächst in den Ofen wandern, doch ich denke, der Teig wird es auch überleben, wenn er sich noch bis morgen ausruhen darf.

5 Kommentare zu „Frisch vom Pseudo-Bäcker

  1. Stromausfall würde mir jetzt gerade fehlen – draußen stürmt es wieder – da ist nix mit Spaziergang. Außerdem muss ich schon wieder Rechnungen bezahlen – was Krankenhäuser alles so extra in Rechnung stellen ….
    Ich wünsche dir einen schönen Abend.
    Liebe Grüße
    Trude

    Gefällt 1 Person

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