Flauschig wie eine Wolke

Vor einigen Tagen hatte ich eine Flasche Eiweiß angebrochen, die seitdem im Kühlschrank auf ihren nächsten Einsatz gewartet hat. Ebendarum gab es heute gleich zwei Mahlzeiten aus den flüssigen Proteinen – eine fluffige Wolke war auch dabei.

Obwohl ich das Eiweiß dringend aufbrauchen wollte, habe ich den Tag trotzdem zunächst mit veganem Rührei gestartet – ehrlich gesagt, war mein Hirn noch im Wochenende, darum hatte ich Mission „Weg mit dem Zeug“ nach dem Aufstehen noch nicht auf dem Schirm. Schlimm war das aber nicht, da der angebrochene Tofu auch dringend verarbeitet werden musste. Wie üblich habe ich das Pseudo-Rührei zusammen mit Brot und Margarine gegessen; daneben gab es auch ein Brot, dass ich mit Margarine und Lachs-Paste bestrichen hatte.

Auf Schnittlauch hatte ich am Morgen noch keine Lust. © Christina Deinhardt

Weg mit dem Zeug

Erst beim Mittagessen hatte das Eiweiß seinen großen Moment: Zusammen mit einem Klecks Soja-Creme, Salz, Pfeffer, Hefeflocken, Schnittlauch und Pflanzenfett habe ich mir aus dem Zeug ein Eiweiß-Rührei gemacht, was auch ziemlich gut geschmeckt hat. Auch die Möhren mussten weiter bekämpft werden, darum habe ich drei davon sowie eine Pastinake und Erbsen weich gekocht und zu einem leckeren Püree zerstampft – für den Geschmack sorgten dabei die vegane Käse-Soße, Salz, Pfeffer, Soja-Creme und Hefeflocken. Dazu gab es außerdem die letzte, vegane Grünkern-Frikadelle sowie einen einfachen Salat, den ich nur mit Essig und Salz gewürzt habe. Einen kleinen Löffel vegane Mayo habe ich mir auch genehmigt, sie hat auch wunderbar zur Frikadelle gepasst.

Der Teller sah heute wieder besonders gesund aus. © Christina Deinhardt

Ein fluffiger Snack

Nach dem Mittagessen war immer noch reichlich Eiweiß übrig, darum musste ich nun erfinderisch werden. Ich habe die Flüssigkeit also in eine Schüssel gegeben, dazu kamen ein Löffel Stärke, Erythrit und Käsekuchen-Aroma. Nachdem ich alles für einige Zeit steif geschlagen hatte, kam die Masse auf ein Backblech und dann in den Backofen; zuvor habe ich jedoch noch etwas Zimt auf den fluffigen Haufen gegeben – irgendwas musste einfach obendrauf. Nach etwa zwanzig Minuten war die Wolke fest und fluffig, das sah wirklich interessant aus. Geschmacklich war das Experiment auch gar nicht so schlecht, allerdings würde ich beim nächsten Mal vermutlich noch Frischkäse und etwas Mehl darunter geben, um einen japanischen Käsekuchen nachzuahmen. Die Wolke war geschmacklich dank des Aromas wirklich gut, doch die Konsistenz war einfach zu luftig; als würde man einen Haufen Nichts essen.

Immerhin ist die Wolke nicht in sich zusammengesackt. © Christina Deinhardt.

Ach wie peinlich!

Nach der Arbeit war ich schnell einkaufen, zum einen bei der Drogerie, zum anderen beim Supermarkt, da ich noch ein paar Lebensmittel besorgen musste, schließlich möchte ich mich nach meinem Ausflug ein paar Tage in meiner Wohnung verbarrikadieren. Um den Vorrat aufzustocken, habe ich also einige Mehlsorten, Margarine, Reis und Hafermilch besorgt – Back- und Koch-Experimenten steht somit auch im schlimmsten Fall nichts im Weg. Allerdings ist mir bei meiner Tour ein kleines Missgeschick passiert: Ich hatte mir den Termin für meine Fahrstunde falsch notiert und habe ihn somit heute verpasst – ich dachte, er sei morgen. Hach, wie peinlich und ärgerlich! Aber gut, natürlich habe ich mich bei meinem Fahrlehrer mehrfach entschuldigt, allerdings hatte ich bei der Fahrschule nun auch schon mehr Geschwurbel ohne zu meckern mitgemacht, da darf mir das ja wohl auch einmal passieren.

2 Kommentare zu „Flauschig wie eine Wolke

  1. Und würdest Du diese Eiweiß wieder kaufen?
    Übrigens das Brot ist zwar recht flach, aber vom Geschmack klasse geworden. Ich werde diese Woche Pizzateig ausprobieren und Ende der Woche mit Sicherheit wieder ein Brot backen. Mal sehen, wann es hoch geht. 😁 Danke für die Hilfe. 😍

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    1. Ja, ich finde es gar nicht schlecht. Ich packe es ja auch ab und zu in Nudel Teig oder Suppe. Aber ich kaufe es nur sparsam. Allerdings hatte ich es jetzt einfach etwas vertrödelt, darum musste es jetzt einfach weg.
      Uhh, das klingt gut und vertraut. So extrem geht der roggenmehl Teig nicht auf. Darum habe ich angefangen, weniger Wasser zu verwenden, sodass ich halt einen stabilen Teig hab. Seitdem sackt das Brot nicht mehr so in sich zusammen.

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