Experimente mit Reisbrei

Bei Reis habe ich so meine Lieblinge, darum lässt sich in meinem Vorratsregal meist nur Basmati- und Sushi-Reis finden. Doch heute habe ich einer anderen Reissorte eine Chance gegeben, obwohl ich vor einigen Jahren schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Doch jeder hat eine zweite Chance verdient, auch Risotto-Reis.

Für heute Vormittag war eine Pressemeldung angesetzt, statt Frühstück habe ich den Tag somit zunächst mit der Vorbereitung für den Versand begonnen – was wäre mein Leben ohne großzügige Zeitpuffer? Diesmal hat jedoch alles ganz ohne Probleme funktioniert, darum konnte ich mich schon bald um meine Morgen-Routine kümmern, was auch ein kleines Frühstück aus Broten, belegt mit Margarine, Käse von Kuhnigunde und Lachspaste, beinhaltete.

Unspannend aber lecker. © Christina Deinhardt

Hauptsache Knoblauch

Irgendwann in meiner Vergangenheit hat ein besonders ekliges Risotto meinen Weg gekreuzt, darum war das Gericht bisher immer als „urgh“ in meinem Kopf abgespeichert. Doch die Japan-Freundin hat mir ein Rezept für Safran-Risotto gezeigt, das recht gut aussah und meine Neugier geweckt hat. Rein zufällig habe ich derzeit sogar Safran im Gewürzregal, denn rein zufällig beinhaltete das Mitbringsel aus der Türkei auch ein Päckchen mit Safran – die günstige Sorte. Ich bin also heute über meinen Schatten gesprungen und habe mich an den italienischen Reisbrei herangetraut. Allerdings habe ich mich – wie üblich – nur grob an das Rezept gehalten; hauptsächlich ging es dabei um die Mengenangaben für den Reis, die Brühe und die Basis-Gewürze.

Ansonsten habe ich in guter Tina-Manier improvisiert, so habe ich zum Beispiel den Weißwein gegen Sake ausgetauscht – die einzige Weinsorte, die ich in dem Moment in der Wohnung hatte. Ansonsten habe ich das Gericht um angebratene Austernpilze, eine große Ladung Knoblauch, geröstetes, scharfes Paprikapulver, Zwiebelpulver und einen Hauch Kurkuma erweitert, denn der billige Safran war nicht sonderlich kräftig in Sachen Farbe. Am Ende hatte ich einen recht geschmackvollen Teller, allerdings vermute ich, dass der Brei noch etwas zu flüssig war, um wirklich als Risotto anerkannt zu werden. Aber egal, Hauptsache es hat geschmeckt und zudem habe ich nun noch einige Portionen Risotto-Reis übrig, mit denen ich in naher Zukunft üben kann. Vielleicht eignet sich auch die Reisbrei-Funktion meines Reiskochers für die Zubereitung – wobei ich mir nicht sicher bin, ob die Reissorte dafür geeignet ist. Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren, außerdem möchte ich demnächst Congee, also chinesischen Reisbrei, kochen – da ich ja nun eh schon im Reisbrei-Eck der Rezeptwelt stöbere.

Bei den schwarzen Pünktchen handelt es sich übrigens nicht um angebrannten Reis, sondern um extrem grob gemahlenen Pfeffer. © Christina Deinhardt

Noch mehr Knoblauch

Ich wollte Hummus, also habe ich gestern Kichererbsen eingeweicht und heute stundenlang kochen lassen. In der Mittagspause konnte es schließlich mit der Zubereitung losgehen, was wie immer ziemlich schnell ging. Diesmal habe ich neben Kichererbsen, Tahini, Olivenöl, Salz, Kreuzkümmel, Kichererbsenwasser, Paprikapulver, Tonnen an Knoblauch sowie Zitronensaft außerdem noch in Margarine gebratene Pilze in den Mixer gegeben – ja, ich liebe Pilze einfach. Das Püree hat am Ende auch ziemlich gut geschmeckt, ist jedoch ein wenig zu trocken geworden, was ich jedoch beim weiteren Verarbeiten noch ausbügeln kann. An sich möchte ich das Hummus in den nächsten Tagen als Brotaufstrich verwenden, doch einen kleinen Geschmackstest, für den ich den Knust des nächsten Brotlaibs verwendet habe, musste heute einfach sein. Später habe ich mir obendrein noch einen Becher Hafermilch sowie eine Tasse Milchtee gegönnt – yay, für flüssige Kalorien.

6 Kommentare zu „Experimente mit Reisbrei

    1. Dünn?? Die sind leider nicht so wirklich dünn. 😭 Aber mittlerweile geht das mit dem Schneiden tatsächlich immer besser, was aber eher am Brot liegt. Mit dem ersten Rezept war das immer nicht so einfach.
      Jetzt ist es besser, obwohl ich nur so ein olles stumpfes gammel Messer habe. Das ändert sich aber hoffentlich dieses jahr! Ich will mir endlich anständige Messer kaufen…

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    1. Huhu, jaaa, es war ein wenig viel los. 🙂 Jetzt habe ich aber hoffentlich wieder Zeit für meinen Blog und auch für einen Beitrag über mein Disneyland Abenteuer. Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich nicht ganz vergessen wurde. Vielen Dank also für Deine Nachfrage. 🥰 Liebe Grüße zurück!

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